Nummerierte Lehrreden 10.104
11. Das Kapitel über Wahrnehmungen für Asketen
Ein Same
„Mönche und Nonnen, da hat eine Person falsche Ansicht, falsches Denken, falsche Rede, falsches Handeln, falschen Lebenserwerb, falschen Einsatz, falsche Achtsamkeit, falsche Versenkung, falsches Erkennen und falsche Freiheit.
Ganz gleich, welche Handlung sie mit dem Körper, der Sprache oder dem Geist im Einklang mit dieser Ansicht unternimmt: Ihre Absichten, Ziele, Wünsche und Willensbildungsprozesse werden zu etwas führen, das unerwünscht, unwillkommen und unangenehm ist, zu Schmerz und Leid.
Warum ist das so?
Weil ihre Ansicht schlecht ist.
Angenommen, ein Same des Niembaums, eines Luffa- oder Bitterkürbisses würde in feuchte Erde gepflanzt. Ganz gleich, welche Nährstoffe er aus der Erde und dem Wasser aufnähme, sie würden zu seinem bitteren, strengen und unangenehmen Geschmack beitragen.
Warum ist das so?
Weil der Same schlecht ist.
Ebenso hat da eine Person falsche Ansicht, falsches Denken, falsche Rede, falsches Handeln, falschen Lebenserwerb, falschen Einsatz, falsche Achtsamkeit, falsche Versenkung, falsches Erkennen und falsche Freiheit.
Ganz gleich, welche Handlung sie mit dem Körper, der Sprache oder dem Geist im Einklang mit dieser Ansicht unternimmt: Ihre Absichten, Ziele, Wünsche und Willensbildungsprozesse werden zu etwas führen, das unerwünscht, unwillkommen und unangenehm ist, zu Schmerz und Leid.
Warum ist das so?
Weil ihre Ansicht schlecht ist.
Dann hat da eine Person rechte Ansicht, rechtes Denken, rechte Rede, rechtes Handeln, rechten Lebenserwerb, rechten Einsatz, rechte Achtsamkeit, rechte Versenkung, rechtes Erkennen und rechte Freiheit. Ganz gleich, welche Handlung sie mit dem Körper, der Sprache oder dem Geist im Einklang mit dieser Ansicht unternimmt: Ihre Absichten, Ziele, Wünsche und Willensbildungsprozesse werden zu etwas führen, das erwünscht, willkommen und angenehm ist, zu Nutzen und Glück.
Warum ist das so?
Weil ihre Ansicht gut ist.
Angenommen, ein Same von Zuckerrohr, feinem Reis oder Trauben würde in feuchte Erde gepflanzt. Ganz gleich, welche Nährstoffe er aus der Erde und dem Wasser aufnähme, sie würden zu seinem süßen, angenehmen und köstlichen Geschmack beitragen.
Warum ist das so?
Weil der Same gut ist.
Ebenso hat da eine Person rechte Ansicht, rechtes Denken, rechte Rede, rechtes Handeln, rechten Lebenserwerb, rechten Einsatz, rechte Achtsamkeit, rechte Versenkung, rechtes Erkennen und rechte Freiheit.
Ganz gleich, welche Handlung sie mit dem Körper, der Sprache oder dem Geist im Einklang mit dieser Ansicht unternimmt: Ihre Absichten, Ziele, Wünsche und Willensbildungsprozesse werden zu etwas führen, das erwünscht, willkommen und angenehm ist, zu Nutzen und Glück.
Warum ist das so?
Weil ihre Ansicht gut ist.“
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