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Übersetzungen [16]

Seelische Öde

Nummerierte Lehrreden 10.14

2. Das Kapitel über einen Beschützer

Seelische Öde

„Mönche und Nonnen, wenn bei einem Mönch oder einer Nonne fünf Arten seelischer Öde nicht aufgegeben und fünf seelische Ketten nicht durchtrennt sind, kann er oder sie bei tauglichen Eigenschaften Niedergang erwarten, kein Wachstum, bei Tag oder Nacht.

Was sind die fünf Arten seelischer Öde, die nicht aufgegeben sind?

Da hat ein Mönch Zweifel am Lehrer. Er ist unsicher, unentschlossen und mutlos.

Wenn das so ist, neigt sein Geist nicht zu Eifer, Hingabe, Ausdauer und Mühe.

Das ist die erste Art seelischer Öde, die nicht aufgegeben ist.

Dann hat ein Mönch Zweifel an der Lehre …

am Saṅgha …

und an der Schulung …

Ein Mönch ist zornig und aufgebracht über seine geistlichen Gefährten, verbittert und verschlossen.

Wenn das so ist, neigt sein Geist nicht zu Eifer, Hingabe, Ausdauer und Mühe.

Das ist die fünfte Art seelischer Öde, die nicht aufgegeben ist.

Das sind die fünf Arten seelischer Öde, die nicht aufgegeben sind.

Was sind die fünf seelischen Ketten, die nicht durchtrennt sind?

Da ist ein Mönch nicht frei von Begehren, Sehnen, Zuneigung, Durst, Leidenschaft und Verlangen nach Sinnenfreuden.

Wenn das so ist, neigt sein Geist nicht zu Eifer, Hingabe, Ausdauer und Mühe.

Das ist die erste seelische Kette, die nicht durchtrennt ist.

Dann ist da ein Mönch nicht frei von Begehren nach dem Körper …

Er ist nicht frei von Begehren nach Form …

Er isst sich ordentlich satt, bis sein Bauch voll ist, und schwelgt dann in den Freuden des Schlafens, Liegens und Dösens …

Er führt das geistliche Leben in der Hoffnung, in einer Klasse von Göttern wiedergeboren zu werden: ‚Dass ich doch durch diese Tugendregel, dieses Gelübde, diese inbrünstige Bußübung oder dieses geistliche Leben einer der Götter werde!‘

Wenn das so ist, neigt sein Geist nicht zu Eifer, Hingabe, Ausdauer und Mühe.

Das ist die fünfte seelische Kette, die nicht durchtrennt ist.

Das sind die fünf seelischen Ketten, die nicht durchtrennt sind.

Wenn bei einem Mönch oder einer Nonne diese fünf Arten seelischer Öde nicht aufgegeben und diese fünf seelischen Ketten nicht durchtrennt sind, kann er oder sie bei tauglichen Eigenschaften Niedergang erwarten, kein Wachstum, bei Tag oder Nacht.

Wie der Mond in der dunklen Monatshälfte: Bei Tag und Nacht nehmen seine Schönheit, seine Rundung, sein Licht und sein Durchmesser stets ab.

Ebenso sind da bei einem Mönch oder einer Nonne diese fünf Arten seelischer Öde nicht aufgegeben und diese fünf seelische Ketten nicht durchtrennt. Er oder sie kann bei tauglichen Eigenschaften Niedergang erwarten, kein Wachstum, bei Tag oder Nacht.

Wenn bei einem Mönch oder einer Nonne fünf Arten seelischer Öde aufgegeben und fünf seelische Ketten durchtrennt sind, kann er oder sie bei tauglichen Eigenschaften Wachstum erwarten, keinen Niedergang, bei Tag oder Nacht.

Was sind die fünf Arten seelischer Öde, die aufgegeben sind?

Da hat ein Mönch keinen Zweifel am Lehrer. Er ist nicht unsicher, unentschlossen oder mutlos.

Wenn das so ist, neigt sein Geist zu Eifer, Hingabe, Ausdauer und Mühe.

Das ist die erste Art seelischer Öde, die aufgegeben ist.

Dann hat ein Mönch keinen Zweifel an der Lehre …

am Saṅgha …

oder an der Schulung …

Ein Mönch ist nicht zornig oder aufgebracht über seine geistlichen Gefährten, nicht verbittert oder verschlossen.

Wenn das so ist, neigt sein Geist zu Eifer, Hingabe, Ausdauer und Mühe.

Das ist die fünfte Art seelischer Öde, die aufgegeben ist.

Das sind die fünf Arten seelischer Öde, die aufgegeben sind.

Was sind die fünf seelischen Ketten, die durchtrennt sind?

Zunächst ist da ein Mönch frei von Begehren, Sehnen, Zuneigung, Durst, Leidenschaft und Verlangen nach Sinnenfreuden.

Wenn das so ist, neigt sein Geist zu Eifer, Hingabe, Ausdauer und Mühe.

Das ist die erste seelische Kette, die durchtrennt ist.

Dann ist da ein Mönch frei von Begehren nach dem Körper …

Er ist frei von Begehren nach Form …

Er isst sich nicht ordentlich satt, bis sein Bauch voll ist, und schwelgt nicht in den Freuden des Schlafens, Liegens und Dösens …

Er führt das geistliche Leben nicht in der Hoffnung, in einer Klasse von Göttern wiedergeboren zu werden: ‚Dass ich doch durch diese Tugendregel, dieses Gelübde, diese inbrünstige Bußübung oder dieses geistliche Leben einer der Götter werde!‘

Wenn das so ist, neigt sein Geist zu Eifer, Hingabe, Ausdauer und Mühe.

Das ist die fünfte seelische Kette, die durchtrennt ist.

Das sind die fünf seelischen Ketten, die durchtrennt sind.

Wenn bei einem Mönch oder einer Nonne diese fünf Arten seelischer Öde aufgegeben und diese fünf seelischen Ketten durchtrennt sind, kann er oder sie bei tauglichen Eigenschaften Wachstum erwarten, keinen Niedergang, bei Tag oder Nacht.

Wie der Mond in der hellen Monatshälfte: Bei Tag und Nacht nehmen seine Schönheit, seine Rundung, sein Licht und sein Durchmesser stets zu.

Ebenso sind da bei einem Mönch oder einer Nonne diese fünf Arten seelischer Öde aufgegeben und diese fünf seelische Ketten durchtrennt. Er oder sie kann bei tauglichen Eigenschaften Wachstum erwarten, keinen Niedergang, bei Tag oder Nacht.“

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