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Übersetzungen [15]

Körper

Nummerierte Lehrreden 10.23

3. Das große Kapitel

Körper

„Mönche und Nonnen, es gibt Dinge, die mit dem Körper aufgegeben werden müssen, nicht mit der Sprache.

Es gibt Dinge, die mit der Sprache aufgegeben werden müssen, nicht mit dem Körper.

Es gibt Dinge, die weder mit dem Körper noch mit der Sprache aufgegeben werden müssen, sondern indem man sie wieder und wieder mit Weisheit sieht.

Und was sind die Dinge, die mit dem Körper aufgegeben werden müssen, nicht mit der Sprache?

Da hat ein Mönch mit dem Körper einen gewissen unangebrachten Verstoß begangen.

Nachdem sie es geprüft haben, sagen vernünftige geistliche Gefährten zu ihm:

‚Ehrwürdiger, du hast mit dem Körper einen gewissen unangebrachten Verstoß begangen.

Bitte gib dieses schlechte Verhalten mit dem Körper auf und entwickle gutes Verhalten mit dem Körper.‘

Wenn seine vernünftigen geistlichen Gefährten so mit ihm sprechen, gibt er dieses schlechte Verhalten mit dem Körper auf und entwickelt gutes Verhalten mit dem Körper.

Das sind die Dinge, die mit dem Körper aufgegeben werden müssen, nicht mit der Sprache.

Und was sind die Dinge, die mit der Sprache aufgegeben werden müssen, nicht mit dem Körper?

Da hat ein Mönch mit der Sprache einen gewissen unangebrachten Verstoß begangen.

Nachdem sie es geprüft haben, sagen vernünftige geistliche Gefährten zu ihm:

‚Ehrwürdiger, du hast mit der Sprache einen gewissen unangebrachten Verstoß begangen.

Bitte gib dieses schlechte Verhalten mit der Sprache auf und entwickle gutes Verhalten mit der Sprache.‘

Wenn seine vernünftigen geistlichen Gefährten so mit ihm sprechen, gibt er dieses schlechte Verhalten mit der Sprache auf und entwickelt gutes Verhalten mit der Sprache.

Das sind die Dinge, die mit der Sprache aufgegeben werden müssen, nicht mit dem Körper.

Und was sind die Dinge, die weder mit dem Körper noch mit der Sprache aufgegeben werden müssen, sondern indem man sie wieder und wieder mit Weisheit sieht?

Gier …

Hass …

Täuschung …

Zorn …

Verbitterung …

Geringschätzung …

Verachtung …

und Geiz müssen weder mit dem Körper noch mit der Sprache aufgegeben werden, sondern indem man sie wieder und wieder mit Weisheit sieht.

Böse Eifersucht muss weder mit dem Körper noch mit der Sprache aufgegeben werden, sondern indem man sie wieder und wieder mit Weisheit sieht.

Und was ist böse Eifersucht?

Da ist ein Hausbesitzer oder das Kind eines Hausbesitzers erfolgreich in Bezug auf Geld, Getreide, Silber oder Gold.

Und ein Diener oder Abhängiger denkt:

‚Ach, dass doch dieser Hausbesitzer oder dieses Kind eines Hausbesitzers nicht in Bezug auf Geld, Getreide, Silber oder Gold erfolgreich sein soll!‘

Oder ein Asket oder Brahmane erhält Roben, Almosen, Unterkunft sowie Arznei und Krankenversorgung.

Und ein anderer Asket oder Brahmane denkt:

‚Ach, dass doch dieser Asket oder Brahmane keine Roben, kein Almosen, keine Unterkunft sowie keine Arznei und Krankenversorgung erhalten soll!‘

Das nennt man böse Eifersucht.

Unlautere Wünsche müssen weder mit dem Körper noch mit der Sprache aufgegeben werden, sondern indem man sie wieder und wieder mit Weisheit sieht.

Und was sind unlautere Wünsche?

Da wünscht einer ohne Vertrauen: ‚Dass man mich doch für vertrauensvoll halten soll!‘

Ein Tugendloser wünscht: ‚Dass man mich doch für tugendhaft halten soll!‘

Ein Ungebildeter wünscht: ‚Dass man mich doch für gelehrt halten soll!‘

Einer, der Gesellschaft liebt, wünscht: ‚Dass man mich doch für abgeschieden lebend halten soll!‘

Ein Träger wünscht: ‚Dass man mich doch für energisch halten soll!‘

Ein Unachtsamer wünscht: ‚Dass man mich doch für achtsam halten soll!‘

Einer ohne Versenkung wünscht: ‚Dass man mich doch für versunken halten soll!‘

Ein Geistloser wünscht: ‚Dass man mich doch für weise halten soll!‘

Einer, der die Befleckungen nicht aufgelöst hat, wünscht: ‚Dass man mich doch für einen halten soll, der die Befleckungen aufgelöst hat!‘

Das nennt man unlautere Wünsche.

Unlautere Wünsche sind Dinge, die weder mit dem Körper noch mit der Sprache aufgegeben werden müssen, sondern indem man sie wieder und wieder mit Weisheit sieht.

Angenommen, diese Gier beherrscht diesen Mönch und hält an;

oder dieser Hass …

diese Täuschung …

dieser Zorn …

diese Verbitterung …

diese Geringschätzung …

diese Verachtung …

dieser Geiz …

diese böse Eifersucht …

oder diese unlauteren Wünsche beherrschen diesen Mönch und halten an.

Über ihn sollt ihr wissen:

‚Dieser Ehrwürdige besitzt nicht das Verstehen, das Gier beseitigen würde, daher beherrscht die Gier ihn und hält an.

Er besitzt nicht das Verstehen, das Hass beseitigen würde …

das Täuschung beseitigen würde …

das Zorn beseitigen würde …

das Verbitterung beseitigen würde …

das Geringschätzung beseitigen würde …

das Verachtung beseitigen würde …

das Geiz beseitigen würde …

das böse Eifersucht beseitigen würde …

oder das unlautere Wünsche beseitigen würde, daher beherrschen unlautere Wünsche ihn und halten an.‘

Angenommen, diese Gier beherrscht diesen Mönch nicht und hält nicht an;

oder dieser Hass …

diese Täuschung …

dieser Zorn …

diese Verbitterung …

diese Geringschätzung …

diese Verachtung …

dieser Geiz …

diese böse Eifersucht …

oder diese unlauteren Wünsche beherrschen diesen Mönch nicht und halten nicht an.

Über ihn sollt ihr wissen:

‚Dieser Ehrwürdige besitzt das Verstehen, das Gier beseitigt, daher beherrscht die Gier ihn nicht und hält nicht an.

Er besitzt das Verstehen, das Hass beseitigt …

das Täuschung beseitigt …

das Zorn beseitigt …

das Verbitterung beseitigt …

das Geringschätzung beseitigt …

das Verachtung beseitigt …

das Geiz beseitigt …

das böse Eifersucht beseitigt …

und das unlautere Wünsche beseitigt, daher beherrschen unlautere Wünsche ihn nicht und halten nicht an.‘“

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