Wird geladen

Übersetzungen [15]

Mahācundas Lehrrede

Nummerierte Lehrreden 10.24

3. Das große Kapitel

Mahācundas Lehrrede

Einmal hielt sich der Ehrwürdige Mahācunda im Land der Cetiyer bei Sahajāti auf.

Da wandte er sich an die Mönche und Nonnen:

„Geehrte, Mönche und Nonnen!“

„Geehrter“, antworteten sie.

Der Ehrwürdige Mahācunda sagte:

„Geehrte, ein Mönch, der sein Erkennen erklärt, sagt:

‚Ich erkenne diese Lehre, ich sehe diese Lehre.‘

Angenommen, Gier beherrscht diesen Mönch und hält an;

oder Hass …

Täuschung …

Zorn …

Verbitterung …

Geringschätzung …

Verachtung …

Geiz …

böse Eifersucht …

oder unlautere Wünsche beherrschen diesen Mönch und halten an. Ihr sollt über ihn wissen:

‚Dieser Ehrwürdige besitzt nicht das Verstehen, das Gier beseitigen würde, daher beherrscht die Gier ihn und hält an.

Er besitzt nicht das Verstehen, das Hass beseitigen würde …

das Täuschung beseitigen würde …

das Zorn beseitigen würde …

das Verbitterung beseitigen würde …

das Geringschätzung beseitigen würde …

das Verachtung beseitigen würde …

das Geiz beseitigen würde …

das böse Eifersucht beseitigen würde …

oder das unlautere Wünsche beseitigen würde, daher beherrschen unlautere Wünsche ihn und halten an.‘

Ein Mönch, der seine Entwicklung erklärt, sagt:

‚Ich habe mein körperliches Durchhaltevermögen, meine Tugend, meinen Geist und meine Weisheit entwickelt.‘

Angenommen, Gier beherrscht diesen Mönch und hält an;

oder Hass …

Täuschung …

Zorn …

Verbitterung …

Geringschätzung …

Verachtung …

Geiz …

böse Eifersucht …

oder unlautere Wünsche beherrschen diesen Mönch und halten an. Ihr sollt über ihn wissen:

‚Dieser Ehrwürdige besitzt nicht das Verstehen, das Gier beseitigen würde, daher beherrscht die Gier ihn und hält an.

Er besitzt nicht das Verstehen, das Hass beseitigen würde …

das Täuschung beseitigen würde …

das Zorn beseitigen würde …

das Verbitterung beseitigen würde …

das Geringschätzung beseitigen würde …

das Verachtung beseitigen würde …

das Geiz beseitigen würde …

das böse Eifersucht beseitigen würde …

oder das unlautere Wünsche beseitigen würde, daher beherrschen unlautere Wünsche ihn und halten an.‘

Ein Mönch, der sowohl sein Erkennen als auch seine Entwicklung erklärt, sagt:

‚Ich erkenne diese Lehre, ich sehe diese Lehre. Und ich habe mein körperliches Durchhaltevermögen, meine Tugend, meinen Geist und meine Weisheit entwickelt.‘

Angenommen, Gier beherrscht diesen Mönch und hält an;

oder Hass …

Täuschung …

Zorn …

Verbitterung …

Geringschätzung …

Verachtung …

Geiz …

böse Eifersucht …

oder unlautere Wünsche beherrschen diesen Mönch und halten an. Ihr sollt über ihn wissen:

‚Dieser Ehrwürdige besitzt nicht das Verstehen, das Gier beseitigen würde, daher beherrscht die Gier ihn und hält an.

Er besitzt nicht das Verstehen, das Hass beseitigen würde …

das Täuschung beseitigen würde …

das Zorn beseitigen würde …

das Verbitterung beseitigen würde …

das Geringschätzung beseitigen würde …

das Verachtung beseitigen würde …

das Geiz beseitigen würde …

das böse Eifersucht beseitigen würde …

oder das unlautere Wünsche beseitigen würde, daher beherrschen unlautere Wünsche ihn und halten an.‘

Wie ein armer, bedürftiger und mittelloser Mensch, der erklärt, er sei reich, wohlhabend und vermögend.

Doch wenn eine Zahlung fällig würde, wäre er nicht in der Lage, Geld, Getreide, Silber oder Gold beizubringen.

Man wüsste von ihm:

‚Dieser Mensch erklärt, er sei reich, wohlhabend und vermögend, aber tatsächlich ist er arm, bedürftig und mittellos.‘

Warum ist das so?

Weil er, als eine Zahlung fällig wurde, nicht in der Lage war, Geld, Getreide, Silber oder Gold beizubringen.

Ebenso ist es mit einem Mönch, der sowohl sein Erkennen als auch seine Entwicklung erklärt und sagt:

‚Ich erkenne diese Lehre, ich sehe diese Lehre. Und ich habe mein körperliches Durchhaltevermögen, meine Tugend, meinen Geist und meine Weisheit entwickelt.‘

Angenommen, Gier beherrscht diesen Mönch und hält an;

oder Hass …

Täuschung …

Zorn …

Verbitterung …

Geringschätzung …

Verachtung …

Geiz …

böse Eifersucht …

oder unlautere Wünsche beherrschen diesen Mönch und halten an. Ihr sollt über ihn wissen:

‚Dieser Ehrwürdige besitzt nicht das Verstehen, das Gier beseitigen würde, daher beherrscht die Gier ihn und hält an.

Er besitzt nicht das Verstehen, das Hass beseitigen würde …

das Täuschung beseitigen würde …

das Zorn beseitigen würde …

das Verbitterung beseitigen würde …

das Geringschätzung beseitigen würde …

das Verachtung beseitigen würde …

das Geiz beseitigen würde …

das böse Eifersucht beseitigen würde …

oder das unlautere Wünsche beseitigen würde, daher beherrschen unlautere Wünsche ihn und halten an.‘

Ein Mönch, der sein Erkennen erklärt, sagt:

‚Ich erkenne diese Lehre, ich sehe diese Lehre.‘

Angenommen, Gier beherrscht diesen Mönch nicht und hält nicht an;

oder Hass …

Täuschung …

Zorn …

Verbitterung …

Geringschätzung …

Verachtung …

Geiz …

böse Eifersucht …

oder unlautere Wünsche beherrschen diesen Mönch nicht und halten nicht an. Ihr sollt über ihn wissen:

‚Dieser Ehrwürdige besitzt das Verstehen, das Gier beseitigt, daher beherrscht die Gier ihn nicht und hält nicht an.

Er besitzt das Verstehen, das Hass beseitigt …

das Täuschung beseitigt …

das Zorn beseitigt …

das Verbitterung beseitigt …

das Geringschätzung beseitigt …

das Verachtung beseitigt …

das Geiz beseitigt …

das böse Eifersucht beseitigt …

und das unlautere Wünsche beseitigt, daher beherrschen unlautere Wünsche ihn nicht und halten nicht an.‘

Ein Mönch, der seine Entwicklung erklärt, sagt:

‚Ich habe mein körperliches Durchhaltevermögen, meine Tugend, meinen Geist und meine Weisheit entwickelt.‘

Angenommen, Gier beherrscht diesen Mönch nicht und hält nicht an;

oder Hass …

Täuschung …

Zorn …

Verbitterung …

Geringschätzung …

Verachtung …

Geiz …

böse Eifersucht …

oder unlautere Wünsche beherrschen diesen Mönch nicht und halten nicht an. Ihr sollt über ihn wissen:

‚Dieser Ehrwürdige besitzt das Verstehen, das Gier beseitigt, daher beherrscht die Gier ihn nicht und hält nicht an.

Er besitzt das Verstehen, das Hass beseitigt …

das Täuschung beseitigt …

das Zorn beseitigt …

das Verbitterung beseitigt …

das Geringschätzung beseitigt …

das Verachtung beseitigt …

das Geiz beseitigt …

das böse Eifersucht beseitigt …

und das unlautere Wünsche beseitigt, daher beherrschen unlautere Wünsche ihn nicht und halten nicht an.‘

Ein Mönch, der sowohl sein Erkennen als auch seine Entwicklung erklärt, sagt:

‚Ich erkenne diese Lehre, ich sehe diese Lehre. Und ich habe mein körperliches Durchhaltevermögen, meine Tugend, meinen Geist und meine Weisheit entwickelt.‘

Angenommen, Gier beherrscht diesen Mönch nicht und hält nicht an;

oder Hass …

Täuschung …

Zorn …

Verbitterung …

Geringschätzung …

Verachtung …

Geiz …

böse Eifersucht …

oder unlautere Wünsche beherrschen diesen Mönch nicht und halten nicht an. Ihr sollt über ihn wissen:

‚Dieser Ehrwürdige besitzt das Verstehen, das Gier beseitigt, daher beherrscht die Gier ihn nicht und hält nicht an.

Er besitzt das Verstehen, das Hass beseitigt …

das Täuschung beseitigt …

das Zorn beseitigt …

das Verbitterung beseitigt …

das Geringschätzung beseitigt …

das Verachtung beseitigt …

das Geiz beseitigt …

das böse Eifersucht beseitigt …

und das unlautere Wünsche beseitigt, daher beherrschen unlautere Wünsche ihn nicht und halten nicht an.‘

Wie ein reicher, wohlhabender und vermögender Mensch, der erklärt, er sei reich, wohlhabend und vermögend.

Und jedes Mal, wenn eine Zahlung fällig würde, wäre er in der Lage, Geld, Getreide, Silber oder Gold beizubringen.

Man wüsste von ihm:

‚Dieser Mensch erklärt, er sei reich, wohlhabend und vermögend, und tatsächlich ist er reich, wohlhabend und vermögend.‘

Warum ist das so?

Weil er, als eine Zahlung fällig wurde, in der Lage war, Geld, Getreide, Silber oder Gold beizubringen.

Ebenso ist es mit einem Mönch, der sowohl sein Erkennen als auch seine Entwicklung erklärt und sagt:

‚Ich erkenne diese Lehre, ich sehe diese Lehre. Und ich habe mein körperliches Durchhaltevermögen, meine Tugend, meinen Geist und meine Weisheit entwickelt.‘

Angenommen, Gier beherrscht diesen Mönch nicht und hält nicht an;

oder Hass …

Täuschung …

Zorn …

Verbitterung …

Geringschätzung …

Verachtung …

Geiz …

böse Eifersucht …

oder unlautere Wünsche beherrschen diesen Mönch nicht und halten nicht an. Ihr sollt über ihn wissen:

‚Dieser Ehrwürdige besitzt das Verstehen, das Gier beseitigt, daher beherrscht die Gier ihn nicht und hält nicht an.

Er besitzt das Verstehen, das Hass beseitigt …

das Täuschung beseitigt …

das Zorn beseitigt …

das Verbitterung beseitigt …

das Geringschätzung beseitigt …

das Verachtung beseitigt …

das Geiz beseitigt …

das böse Eifersucht beseitigt …

und das unlautere Wünsche beseitigt, daher beherrschen unlautere Wünsche ihn nicht und halten nicht an.‘“

Kommentar [0]