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Übersetzungen [17]

Mit den Sakyern

Nummerierte Lehrreden 10.46

5. Das Kapitel über Beschimpfung

Mit den Sakyern

Einmal hielt sich der Buddha im Land der Sakyer bei Kapilavatthu auf, im Banyanbaum-Kloster.

Da gingen mehrere Sakyer am Besinnungstag zum Buddha, verbeugten sich und setzten sich zur Seite hin. Der Buddha sagte zu ihnen:

„Sakyer, haltet ihr den Besinnungstag mit acht Faktoren ein?“

„Herr, manchmal tun wir es und manchmal nicht.“

„Das ist euer Pech, Sakyer, euer Missgeschick! In diesem Leben mit seiner Furcht vor Kummer und Tod haltet ihr manchmal den Besinnungstag ein und manchmal nicht.

Was denkt ihr, Sakyer?

Nehmen wir einen Mann, der für einen Tag ehrliche Arbeit einen halben Taler verdient.

Reicht das aus, dass man ihn einen geschickten und fleißigen Menschen nennen kann?“

„Ja, Herr.“

„Was denkt ihr, Sakyer?

Nehmen wir einen Mann, der für einen Tag ehrliche Arbeit einen Taler verdient.

Reicht das aus, dass man ihn einen geschickten und fleißigen Menschen nennen kann?“

„Ja, Herr.“

„Was denkt ihr, Sakyer?

Nehmen wir einen Mann, der für einen Tag ehrliche Arbeit zwei Taler …

drei Taler …

vier Taler …

fünf Taler …

sechs Taler …

sieben Taler …

acht Taler …

neun Taler …

zehn Taler …

zwanzig Taler …

dreißig Taler …

vierzig Taler …

fünfzig Taler …

oder hundert Taler verdient.

Reicht das aus, dass man ihn einen geschickten und fleißigen Menschen nennen kann?“

„Ja, Herr.“

„Was denkt ihr, Sakyer?

Wenn dieser Mann hundert oder tausend Taler am Tag verdienen und alles sparen würde, und wenn er hundert Jahre leben würde, würde er dann nicht ein gewaltiges Vermögen ansammeln?“

„Ja, Herr.“

„Was denkt ihr, Sakyer?

Würde dieser Mann wegen dieses Vermögens einen einzigen Tag oder eine einzige Nacht ausschließlich Glück erfahren, oder nur einen halben Tag oder eine halbe Nacht?“

„Nein, Herr.“

„Warum ist das so?“

„Weil Sinnenfreuden unbeständig sind, Herr, sie sind hohl, falsch und trügerisch.“

„Aber nehmen wir einen meiner Schüler, der zehn Jahre lang beflissen, eifrig und entschlossen lebt und im Einklang mit meiner Anleitung übt. Er kann hundert Jahre ausschließlich Glück erfahren, zehntausend Jahre oder hunderttausend Jahre.

Und er könnte ein Einmalwiederkehrer oder ein Nichtwiederkehrer werden oder mit einer sicheren Wette in den Strom eintreten.

Lasst es gut sein mit den zehn Jahren;

nehmen wir einen meiner Schüler, der neun Jahre lang beflissen, eifrig und entschlossen lebt …

acht Jahre …

sieben Jahre …

sechs Jahre …

fünf Jahre …

vier Jahre …

drei Jahre …

zwei Jahre …

ein Jahr …

zehn Monate …

neun Monate …

acht Monate …

sieben Monate …

sechs Monate …

fünf Monate …

vier Monate …

drei Monate …

zwei Monate …

einen Monat …

einen halben Monat …

zehn Tage …

neun Tage …

acht Tage …

sieben Tage …

sechs Tage …

fünf Tage …

vier Tage …

drei Tage …

oder zwei Tage …

Lasst es gut sein mit den zwei Tagen; nehmen wir einen meiner Schüler, der einen Tag lang beflissen, eifrig und entschlossen lebt und im Einklang mit meiner Anleitung übt. Er kann hundert Jahre ausschließlich Glück erfahren, zehntausend Jahre oder hunderttausend Jahre. Und er könnte ein Einmalwiederkehrer oder ein Nichtwiederkehrer werden oder mit einer sicheren Wette in den Strom eintreten.

Das ist euer Pech, Sakyer, euer Missgeschick! In diesem Leben mit seiner Furcht vor Kummer und Tod haltet ihr manchmal den Besinnungstag ein und manchmal nicht.“

„Nun, Herr, von diesem Tag an wollen wir den Besinnungstag mit acht Faktoren einhalten.“

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