Wird geladen

Übersetzungen [18]

Zehn regelmäßige Betrachtungen für Hauslose

Nummerierte Lehrreden 10.48

5. Das Kapitel über Beschimpfung

Zehn regelmäßige Betrachtungen für Hauslose

„Mönche und Nonnen, zehn Dinge soll jemand, der fortgezogen ist, häufig betrachten.

Welche zehn?

‚Ich habe sichergestellt, keiner Klasse mehr anzugehören.‘ Das soll jemand, der fortgezogen ist, häufig betrachten.

‚Mein Lebensunterhalt hängt von anderen ab.‘ …

‚Mein Verhalten sollte anders sein.‘ …

‚Ich hoffe, ich habe mir wegen meiner Tugend nichts vorzuwerfen.‘ …

‚Ich hoffe, vernünftige geistliche Gefährten finden an meiner Tugend keinen Tadel, nachdem sie sie geprüft haben.‘ …

‚Von allem, was mir lieb und teuer ist, muss ich getrennt und geschieden werden.‘ …

‚Ich bin der Eigentümer meiner Taten, der Erbe meiner Taten. Taten sind der Schoß, aus dem ich komme, meine Verwandten und meine Zuflucht.

Ich werde Erbe aller Taten sein, die ich begehe, ob gut oder schlecht.‘ …

‚Was für ein Mensch wird aus mir, während die Tage und Nächte dahineilen?‘ …

‚Halte ich mich gern in leeren Hütten auf?‘ …

‚Habe ich irgendeinen erhabenen Zustand übermenschlichen Erkennens und Sehens erreicht, der der Edlen würdig ist, sodass ich mich nicht schämen muss, wenn meine geistlichen Gefährten mich auf dem Sterbebett befragen?‘ Das soll jemand, der fortgezogen ist, häufig betrachten.

Diese zehn Dinge soll jemand, der fortgezogen ist, häufig betrachten.“

Kommentar [0]