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Übersetzungen [18]

Der wohlhabende Bürger

Nummerierte Lehrreden 11.16

2. Das Kapitel über Besinnung

Der wohlhabende Bürger

Einmal hielt sich der Ehrwürdige Ānanda bei Vesālī in dem Dörfchen Beluva auf.

Damals war der Hausbesitzer Dasama, ein wohlhabender Bürger, wegen einer Angelegenheit nach Pāṭaliputta gekommen.

Er ging zum Hühnerkloster, begab sich zu einem gewissen Mönch und sagte zu ihm:

„Herr, wo hält sich der Ehrwürdige Ānanda jetzt auf?

Denn ich möchte ihn sehen.“

„Hausbesitzer, der Ehrwürdige Ānanda hält sich bei Vesālī in dem Dörfchen Beluva auf.“

Da ging der Hausbesitzer Dasama, nachdem er sein Geschäft in Pāṭaliputta erledigt hatte, zu dem Dörfchen Beluva in Vesālī, um den Ehrwürdigen Ānanda zu sehen. Er verbeugte sich, setzte sich zur Seite hin und sagte zu Ānanda:

„Ehrenwerter Ānanda, gibt es ein Ding, das vom Gesegneten, der erkennt und sieht, dem Vollendeten, dem vollkommen erwachten Buddha, richtig erklärt wurde, sodass der Geist eines beflissenen, eifrigen und entschlossenen Mönchs, wenn er es übt, befreit wird, seine Befleckungen aufgelöst werden und er das unübertreffliche Refugium vor dem Joch erreicht?“

„Das gibt es, Hausbesitzer.“

„Und was ist dieses eine Ding?“

„Hausbesitzer, es ist, wenn ein Mönch, ganz abgeschieden von den Sinnenfreuden, abgeschieden von untauglichen Eigenschaften, in die erste Vertiefung eintritt und darin verweilt; da gibt es aus Abgeschiedenheit geborene Ekstase und Seligkeit, während er den Geist ausrichtet und hält.

Dann denkt er:

‚Selbst diese erste Vertiefung kommt durch Willensbildung und Absicht zustande.‘

Er versteht: ‚Aber was durch Willensbildung und Absicht zustande kommt, ist unbeständig und muss aufhören.‘

Indem er darin verweilt, erreicht er die Auflösung der Befleckungen.

Wenn er nicht die Auflösung der Befleckungen erreicht, wird er mit dem Auflösen der fünf niederen Fesseln aufgrund seiner Leidenschaft und Liebe zu dieser Meditation durch unmittelbares Erscheinen wiedergeboren. Er erlischt dort und muss von jener Welt nicht zurückkehren.

Das ist ein Ding, das vom Gesegneten, der erkennt und sieht, dem Vollendeten, dem vollkommen erwachten Buddha, richtig erklärt wurde, sodass der Geist eines beflissenen, eifrigen und entschlossenen Mönchs, wenn er es übt, befreit wird, seine Befleckungen aufgelöst werden und er das unübertreffliche Refugium vor dem Joch erreicht.

Wenn dann das Ausrichten und Halten des Geistes sich beruhigt, tritt ein Mönch in die zweite Vertiefung ein und verweilt darin …

in die dritte Vertiefung …

in die vierte Vertiefung.

Dann denkt er:

‚Selbst diese vierte Vertiefung kommt durch Willensbildung und Absicht zustande.‘

Er versteht: ‚Aber was durch Willensbildung und Absicht zustande kommt, ist unbeständig und muss aufhören.‘

Indem er darin verweilt, erreicht er die Auflösung der Befleckungen.

Wenn er nicht die Auflösung der Befleckungen erreicht, wird er mit dem Auflösen der fünf niederen Fesseln aufgrund seiner Leidenschaft und Liebe zu dieser Meditation durch unmittelbares Erscheinen wiedergeboren. Er erlischt dort und muss von jener Welt nicht zurückkehren.

Auch das ist ein Ding, das vom Gesegneten, der erkennt und sieht, dem Vollendeten, dem vollkommen erwachten Buddha, richtig erklärt wurde, sodass der Geist eines beflissenen, eifrigen und entschlossenen Mönchs, wenn er es übt, befreit wird, seine Befleckungen aufgelöst werden und er das unübertreffliche Refugium vor dem Joch erreicht.

Dann meditiert ein Mönch, indem er eine Himmelsrichtung mit einem Herzen voller Liebe durchdringt, und die zweite und die dritte und die vierte. Ebenso nach oben, nach unten, dazwischen, überall und ringsumher; die ganze Welt durchdringt er mit einem Herzen voller Liebe – weit, ausgedehnt, grenzenlos, frei von Feindschaft und bösem Willen.

Dann denkt er:

‚Selbst diese Erlösung des Herzens durch Liebe kommt durch Willensbildung und Absicht zustande.‘

Er versteht: ‚Aber was durch Willensbildung und Absicht zustande kommt, ist unbeständig und muss aufhören.‘

Indem er darin verweilt, erreicht er die Auflösung der Befleckungen.

Wenn er nicht die Auflösung der Befleckungen erreicht, wird er mit dem Auflösen der fünf niederen Fesseln aufgrund seiner Leidenschaft und Liebe zu dieser Meditation durch unmittelbares Erscheinen wiedergeboren. Er erlischt dort und muss von jener Welt nicht zurückkehren.

Auch das ist ein Ding, das vom Gesegneten, der erkennt und sieht, dem Vollendeten, dem vollkommen erwachten Buddha, richtig erklärt wurde …

Dann meditiert ein Mönch, indem er eine Himmelsrichtung mit einem Herzen voller Mitgefühl durchdringt …

Er meditiert, indem er eine Himmelsrichtung mit einem Herzen voller freudiger Anteilnahme durchdringt …

Er meditiert, indem er eine Himmelsrichtung mit einem Herzen voller Gleichmut durchdringt, und die zweite und die dritte und die vierte.

Ebenso nach oben, nach unten, dazwischen, überall und ringsumher; die ganze Welt durchdringt er mit einem Herzen voller Gleichmut – weit, ausgedehnt, grenzenlos, frei von Feindschaft und bösem Willen.

Dann denkt er:

‚Selbst diese Erlösung des Herzens durch Gleichmut kommt durch Willensbildung und Absicht zustande.‘

Er versteht: ‚Aber was durch Willensbildung und Absicht zustande kommt, ist unbeständig und muss aufhören.‘

Indem er darin verweilt, erreicht er die Auflösung der Befleckungen.

Wenn er nicht die Auflösung der Befleckungen erreicht, wird er mit dem Auflösen der fünf niederen Fesseln aufgrund seiner Leidenschaft und Liebe zu dieser Meditation durch unmittelbares Erscheinen wiedergeboren. Er erlischt dort und muss von jener Welt nicht zurückkehren.

Auch das ist ein Ding, das vom Gesegneten, der erkennt und sieht, dem Vollendeten, dem vollkommen erwachten Buddha, richtig erklärt wurde …

Dann übersteigt da ein Mönch jegliche Formwahrnehmung, und mit dem Vergehen der Wahrnehmung von Eindrücken, und indem er den Geist nicht auf die Wahrnehmung von Vielfalt richtet, tritt er im Wissen: ‚Raum ist unendlich‘, in die Dimension des unendlichen Raumes ein und verweilt darin.

Dann denkt er:

‚Selbst dieser Zustand der Dimension des unendlichen Raumes kommt durch Willensbildung und Absicht zustande.‘

Er versteht: ‚Aber was durch Willensbildung und Absicht zustande kommt, ist unbeständig und muss aufhören.‘

Indem er darin verweilt, erreicht er die Auflösung der Befleckungen.

Wenn er nicht die Auflösung der Befleckungen erreicht, wird er mit dem Auflösen der fünf niederen Fesseln aufgrund seiner Leidenschaft und Liebe zu dieser Meditation durch unmittelbares Erscheinen wiedergeboren. Er erlischt dort und muss von jener Welt nicht zurückkehren.

Auch das ist ein Ding, das vom Gesegneten, der erkennt und sieht, dem Vollendeten, dem vollkommen erwachten Buddha, richtig erklärt wurde …

Dann übersteigt da ein Mönch vollständig die Dimension des unendlichen Raumes, tritt im Wissen: ‚Bewusstsein ist unendlich‘, in die Dimension des unendlichen Bewusstseins ein und verweilt darin. …

Er übersteigt vollständig die Dimension des unendlichen Bewusstseins, tritt im Wissen: ‚Da ist überhaupt nichts‘, in die Dimension des Nichts ein und verweilt darin. …

Dann denkt er:

‚Selbst dieser Zustand der Dimension des Nichts kommt durch Willensbildung und Absicht zustande.‘

Er versteht: ‚Aber was durch Willensbildung und Absicht zustande kommt, ist unbeständig und muss aufhören.‘

Indem er darin verweilt, erreicht er die Auflösung der Befleckungen.

Wenn er nicht die Auflösung der Befleckungen erreicht, wird er mit dem Auflösen der fünf niederen Fesseln aufgrund seiner Leidenschaft und Liebe zu dieser Meditation durch unmittelbares Erscheinen wiedergeboren. Er erlischt dort und muss von jener Welt nicht zurückkehren.

Auch das ist ein Ding, das vom Gesegneten, der erkennt und sieht, dem Vollendeten, dem vollkommen erwachten Buddha, richtig erklärt wurde, sodass der Geist eines beflissenen, eifrigen und entschlossenen Mönchs, wenn er es übt, befreit wird, seine Befleckungen aufgelöst werden und er das unübertreffliche Refugium vor dem Joch erreicht.“

Daraufhin sagte der Hausbesitzer Dasama zum Ehrwürdigen Ānanda:

„Ehrenwerter Ānanda, wie wenn ein Mensch einen Zugang zu einer Schatzgrube suchen würde, und auf einmal würde er elf Zugänge finden!

Ebenso habe ich ein Tor gesucht zu dem, das frei vom Tod ist, und auf einmal fand ich elf Tore zu dem, das frei vom Tod ist, die ich entwickeln kann!

Wie wenn ein Mensch ein Haus mit elf Türen hätte: Wenn das Haus in Brand geriete, könnte er sich durch irgendeine der elf Türen in Sicherheit bringen.

Ebenso bin ich in der Lage, mich durch irgendeins dieser elf Tore zu dem, das frei vom Tod ist, in Sicherheit zu bringen.

Herr, die, die anderen Konfessionen anhängen, würden sich nach einem Entgelt für den Lehrmeister umschauen.

Warum sollte ich nicht auch dem Ehrwürdigen Ānanda eine Spende geben?“

Und der Hausbesitzer Dasama versammelte den Saṅgha von Vesālī und Pāṭaliputta und bewirtete und bediente ihn eigenhändig mit vorzüglichen frischen und gekochten Speisen.

Er kleidete jeden Mönch und jede Nonne in ein Paar von Gewändern, dem Ehrwürdigen Ānanda gab er einen Satz von drei Roben.

Und er ließ für den Ehrwürdigen Ānanda eine Unterkunft im Wert von fünfhundert bauen.

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