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Übersetzungen [17]

In Kusinārā

Nummerierte Lehrreden 3.123

13. Das Kapitel in Kusinārā

In Kusinārā

Einmal hielt sich der Buddha bei Kusinārā auf, im Opferwald.

Da wandte sich der Buddha an die Mönche und Nonnen:

„Mönche und Nonnen!“

„Ehrwürdiger Herr“, antworteten sie.

Der Buddha sagte:

„Mönche und Nonnen, nehmen wir einen Mönch, der von einem Dorf oder einer Stadt unterhalten wird.

Ein Hausbesitzer oder das Kind eines Hausbesitzers begibt sich zu ihm und lädt ihn für den nächsten Tag zum Essen ein.

Wenn er will, nimmt der Mönch das an.

Wenn die Nacht vorüber ist, kleidet er sich am Morgen an, nimmt Schale und Robe, begibt sich zum Haus dieses Hausbesitzers und setzt sich auf den ausgebreiteten Sitz.

Der Hausbesitzer oder sein Kind bewirten und bedienen ihn eigenhändig mit vorzüglichen frischen und gekochten Speisen.

Es kommt ihm in den Sinn:

‚Es ist so gut, dass dieser Hausbesitzer mich mit vorzüglichen frischen und gekochten Speisen bewirtet.‘

Dann denkt er:

‚Ich hoffe wirklich, dieser Hausbesitzer wird mich auch in Zukunft mit vorzüglichen frischen und gekochten Speisen bewirten.‘

Er genießt diese Speise gebunden, betört, anhänglich, blind für die Nachteile und ohne das Entrinnen zu verstehen.

Er denkt daran mit sinnlichen, böswilligen oder grausamen Gedanken.

Eine Gabe an einen solchen Mönch ist nicht sehr fruchtbar, sage ich.

Warum ist das so?

Weil dieser Mönch nachlässig ist.

Nehmen wir einen anderen Mönch, der von einem Dorf oder einer Stadt unterhalten wird.

Ein Hausbesitzer oder das Kind eines Hausbesitzers begibt sich zu ihm und lädt ihn für den nächsten Tag zum Essen ein.

Wenn er will, nimmt der Mönch das an.

Wenn die Nacht vorüber ist, kleidet er sich am Morgen an, nimmt Schale und Robe, begibt sich zum Haus dieses Hausbesitzers und setzt sich auf den ausgebreiteten Sitz.

Der Hausbesitzer oder sein Kind bewirten und bedienen ihn eigenhändig mit vorzüglichen frischen und gekochten Speisen.

Es kommt ihm nicht in den Sinn:

‚Es ist so gut, dass dieser Hausbesitzer mich mit vorzüglichen frischen und gekochten Speisen bewirtet.‘

Und er denkt nicht:

‚Ich hoffe wirklich, dieser Hausbesitzer wird mich auch in Zukunft mit vorzüglichen frischen und gekochten Speisen bewirten.‘

Er genießt diese Speise ungebunden, nicht betört, nicht anhänglich, er sieht die Nachteile und versteht das Entrinnen.

Er denkt daran mit entsagenden, wohlwollenden und mildherzigen Gedanken.

Eine Gabe an einen solchen Mönch ist sehr fruchtbar, sage ich.

Warum ist das so?

Weil dieser Mönch beflissen ist.“

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