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Übersetzungen [18]

Bitter

Nummerierte Lehrreden 3.128

13. Das Kapitel in Kusinārā

Bitter

Einmal hielt sich der Buddha bei Varanasi auf, im Wildpark bei Isipatana.

Da kleidete der Buddha sich am Morgen an, nahm Schale und Robe und betrat Varanasi zum Almosengang.

Als er bei seinem Almosengang am Anschirrplatz für die Kühe bei der Strahlenpalme vorbeikam, sah er einen missvergnügten Mönch, der Genuss in äußeren Dingen suchte, unachtsam, ohne Situationsbewusstsein, ohne Versenkung, mit schweifendem Geist und unbeherrschten Sinnen.

Der Buddha sagte zu ihm:

„Mönch, sei nicht bitter.

Wenn du bitter bist, von Fäulnis triefend, wirst du zweifellos von Fliegen geplagt und befallen werden.“

Als er diese Unterweisung des Buddha hörte, wurde dieser Mönch von einem Gefühl der Dringlichkeit ergriffen.

Nach dem Essen, als er vom Almosengang zurückkam, berichtete der Buddha den Mönchen und Nonnen den Vorfall. …

Daraufhin sagte einer der Mönche zum Buddha:

„Herr, was ist diese ‚Bitterkeit‘?

Was ist die ‚Fäulnis‘?

Und was sind die ‚Fliegen‘?“

„Begehrlichkeit ist die Bitterkeit,

böser Wille die Fäulnis

und schlechte, untaugliche Gedanken sind die Fliegen.

Wenn man bitter ist, von Fäulnis triefend, wird man zweifellos von Fliegen geplagt und befallen werden.

Wenn Augen und Ohren unbewacht sind,

die Sinne unbeherrscht,

werden Fliegen – diese wollüstigen Gedanken –

dich plagen.

Ein bitterer Mönch,

von Fäulnis triefend,

ist vom Erlöschen weit entfernt,

Qual ist sein Los.

Ob im Dorf oder in der Wildnis,

wenn er in sich selbst keine Sammlung findet,

der Tor, der Dummkopf,

kommen nur Fliegen, ihn zu ehren.

Die aber Tugend besitzen,

die Weisheit und Frieden lieben,

sie, voller Frieden, schlafen gut,

denn sie sind die Fliegen losgeworden.“

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