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Übersetzungen [18]

In Venāgapura

Nummerierte Lehrreden 3.63

7. Das große Kapitel

In Venāgapura

Einmal wanderte der Buddha mit einem großen Saṅgha von Mönchen und Nonnen durch das Land der Kosaler. Er kam zu einem Dorf der Kosaler Brahmanen mit Namen Venāgapura.

Die Brahmanen und Hausbesitzer von Venāgapura hörten:

„Es scheint, der Asket Gotama – ein Sakyer, der von einer Familie der Sakyer fortgezogen ist – ist in Venāgapura angekommen.

Er hat diesen guten Ruf:

‚Dieser Gesegnete ist vollendet, ein vollkommen erwachter Buddha, von vollendetem Wissen und Verhalten, heilig, Kenner der Welt, unübertrefflicher Anleiter für alle, die schulungsfähig sind, Lehrer von Göttern und Menschen, erwacht, gesegnet.‘

Er hat diese Welt – mit ihren Göttern, Māras und Brahmās, mit dieser Bevölkerung mit ihren Asketen und Brahmanen, Göttern und Menschen – durch eigene Einsicht erkannt und erklärt sie anderen.

Er verkündet eine Lehre, die am Anfang gut, in der Mitte gut und am Ende gut ist, bedeutsam und gut ausgedrückt. Und er legt ein geistliches Leben dar, das ganz vollständig und rein ist.

Es ist gut, solche Vollendeten zu sehen.“

Da gingen die Brahmanen und Hausbesitzer von Venāgapura zum Buddha. Manche verbeugten sich, manche begrüßten ihn und tauschten Höflichkeiten aus, manche hielten ihm ihre zusammengelegten Hände entgegen, manche nannten ihren Namen und Stamm und manche schwiegen. Sie setzten sich zur Seite hin, und der Brahmane Vacchagotta von Venāgapura sagte zum Buddha:

„Es ist unglaublich, werter Gotama, es ist erstaunlich,

wie deine Sinne so klar sind und deine Hautfarbe so rein und hell.

Wie eine goldbraune Brustbeere im Herbst

oder wie eine frisch gepflückte Palmfrucht

oder wie ein Anhänger aus Gold vom Rosenapfelfluss, der von einem geschickten Schmied gestaltet wurde, in der Esse gut gehämmert, und der auf ein cremefarbenes Tuch gelegt wurde und leuchtet und glüht und strahlt –

ebenso sind deine Sinne so klar und ist deine Hautfarbe so rein und hell.

Sicher stehen dem werten Gotama, nach Wunsch, ohne Mühe und Not, verschiedene Arten hoher und üppiger Schlafstellen zur Verfügung,

wie ein Chaiselongue oder ein Sofa mit flauschigen, bunten, weißen, blumenbestickten, wattierten, mit Tieren bestickten, mit doppelten oder einfachen Fransen versehenen Wolldecken, mit perlenbestickten Seidendecken und seidenen Laken, Webteppichen, Elefanten-, Pferde- oder Wagendecken, Teppichen aus Antilopenfell und Decken aus feinem Hirschleder, mit einem Baldachin und roten Kissen auf beiden Seiten.“

„Brahmane, diese verschiedenen Arten hoher und üppiger Schlafstellen

sind für Hauslose schwer zu finden. Und selbst wenn man sie bekommt, sind sie nicht erlaubt.

Es gibt, Brahmane, diese drei hohen und üppigen Schlafstellen, die mir heutzutage nach Wunsch zur Verfügung stehen, ohne Mühe und Not.

Welche drei?

Das himmlische hohe und üppige Bett, das göttliche hohe und üppige Bett und das edle hohe und üppige Bett.

Das sind die drei hohen und üppigen Schlafstellen, die mir heutzutage nach Wunsch zur Verfügung stehen, ohne Mühe und Not.“

„Aber werter Gotama, was ist das himmlische hohe und üppige Bett?“

„Brahmane, wenn ich von einem Dorf oder Marktflecken unterhalten werde, kleide ich mich am Morgen an, nehme Schale und Robe und betrete das Dorf oder den Marktflecken zum Almosengang.

Nach dem Essen, wenn ich vom Almosengang zurückkomme, gehe ich ins Innere eines Waldes.

Ich trage etwas Gras und Blätter zu einem Haufen zusammen, setze mich darauf mit gekreuzten Beinen hin, richte meinen Körper gerade auf und verankere die Achtsamkeit bei mir.

Ganz abgeschieden von den Sinnenfreuden, abgeschieden von untauglichen Eigenschaften, trete ich in die erste Vertiefung ein und verweile darin; da gibt es aus Abgeschiedenheit geborene Ekstase und Seligkeit, während man den Geist ausrichtet und hält.

Wenn das Ausrichten und Halten des Geistes sich beruhigt, trete ich in die zweite Vertiefung ein und verweile darin; da gibt es aus Versenkung geborene Ekstase und Seligkeit, mit innerer Klarheit und geeintem Geist, ohne Ausrichten und Halten.

Und mit dem Schwinden der Ekstase trete ich in die dritte Vertiefung ein und verweile darin; da meditiere ich mit Gleichmut, achtsam und bewusst, und erfahre persönlich die Seligkeit, von der die Edlen erklären: ‚Gleichmütig und achtsam meditiert man in Seligkeit.‘

Indem ich Glück und Schmerz aufgebe, und mit dem Vergehen früherer Fröhlichkeit und Traurigkeit, trete ich in die vierte Vertiefung ein und verweile darin, ohne Glück oder Schmerz, mit reinem Gleichmut und reiner Achtsamkeit.

Wenn ich so übe und gehe, dann ist mein Gehen himmlisch.

Wenn ich so übe und stehe, dann ist mein Stehen himmlisch.

Wenn ich so übe und sitze, dann ist mein Sitzen himmlisch.

Wenn ich so übe und liege, dann ist mein Liegen himmlisch.

Das ist das himmlische hohe und üppige Bett, das mir heutzutage nach Wunsch zur Verfügung steht, ohne Mühe und Not.“

„Es ist unglaublich, werter Gotama, es ist erstaunlich!

Wer außer dem werten Gotama könnte ein solches himmlisches hohes und üppiges Bett nach Wunsch erlangen, ohne Mühe und Not?

Aber werter Gotama, was ist das göttliche hohe und üppige Bett?“

„Brahmane, wenn ich von einem Dorf oder Marktflecken unterhalten werde, kleide ich mich am Morgen an, nehme Schale und Robe und betrete das Dorf oder den Marktflecken zum Almosengang.

Nach dem Essen, wenn ich vom Almosengang zurückkomme, gehe ich ins Innere eines Waldes.

Ich trage etwas Gras und Blätter zu einem Haufen zusammen, setze mich darauf mit gekreuzten Beinen hin, richte meinen Körper gerade auf und verankere die Achtsamkeit bei mir.

Ich meditiere, indem ich eine Himmelsrichtung mit einem Herzen voller Liebe durchdringe, und die zweite und die dritte und die vierte. Ebenso nach oben, nach unten, dazwischen, überall und ringsumher; die ganze Welt durchdringe ich mit einem Herzen voller Liebe – weit, ausgedehnt, grenzenlos, frei von Feindschaft und bösem Willen.

Ich meditiere, indem ich eine Himmelsrichtung mit einem Herzen voller Mitgefühl durchdringe, und die zweite und die dritte und die vierte. Ebenso nach oben, nach unten, dazwischen, überall und ringsumher; die ganze Welt durchdringe ich mit einem Herzen voller Mitgefühl – weit, ausgedehnt, grenzenlos, frei von Feindschaft und bösem Willen.

Ich meditiere, indem ich eine Himmelsrichtung mit einem Herzen voller freudiger Anteilnahme durchdringe, und die zweite und die dritte und die vierte. Ebenso nach oben, nach unten, dazwischen, überall und ringsumher; die ganze Welt durchdringe ich mit einem Herzen voller freudiger Anteilnahme – weit, ausgedehnt, grenzenlos, frei von Feindschaft und bösem Willen.

Ich meditiere, indem ich eine Himmelsrichtung mit einem Herzen voller Gleichmut durchdringe, und die zweite und die dritte und die vierte. Ebenso nach oben, nach unten, dazwischen, überall und ringsumher; die ganze Welt durchdringe ich mit einem Herzen voller Gleichmut – weit, ausgedehnt, grenzenlos, frei von Feindschaft und bösem Willen.

Wenn ich so übe und gehe, dann ist mein Gehen göttlich.

Wenn ich so übe und stehe, dann ist mein Stehen göttlich.

Wenn ich so übe und sitze, dann ist mein Sitzen göttlich.

Wenn ich so übe und liege, dann ist mein Liegen göttlich.

Das ist das göttliche hohe und üppige Bett, das mir heutzutage nach Wunsch zur Verfügung steht, ohne Mühe und Not.“

„Es ist unglaublich, werter Gotama, es ist erstaunlich!

Wer außer dem werten Gotama könnte ein solches göttliches hohes und üppiges Bett nach Wunsch erlangen, ohne Mühe und Not?

Aber werter Gotama, was ist das edle hohe und üppige Bett?“

„Brahmane, wenn ich von einem Dorf oder Marktflecken unterhalten werde, kleide ich mich am Morgen an, nehme Schale und Robe und betrete das Dorf oder den Marktflecken zum Almosengang.

Nach dem Essen, wenn ich vom Almosengang zurückkomme, gehe ich ins Innere eines Waldes.

Ich trage etwas Gras und Blätter zu einem Haufen zusammen, setze mich darauf mit gekreuzten Beinen hin, richte meinen Körper gerade auf und verankere die Achtsamkeit bei mir.

Ich weiß:

‚Ich habe Gier, Hass und Täuschung aufgegeben, habe sie an der Wurzel abgeschnitten, sodass sie wie der Stumpf einer Palme sind, dass sie ausgelöscht sind und sich in Zukunft nicht mehr erheben können.‘

Wenn ich so übe und gehe, dann ist mein Gehen edel.

Wenn ich so übe und stehe, dann ist mein Stehen edel.

Wenn ich so übe und sitze, dann ist mein Sitzen edel.

Wenn ich so übe und liege, dann ist mein Liegen edel.

Das ist das edle hohe und üppige Bett, das mir heutzutage nach Wunsch zur Verfügung steht, ohne Mühe und Not.“

„Es ist unglaublich, werter Gotama, es ist erstaunlich!

Wer außer dem werten Gotama könnte ein solches edles hohes und üppiges Bett nach Wunsch erlangen, ohne Mühe und Not?

Vortrefflich, werter Gotama! Vortrefflich!

Als würde er das Umgestürzte aufrichten oder das Verborgene enthüllen oder den Verirrten den Weg weisen oder im Dunkeln ein Licht anzünden, sodass Menschen mit klaren Augen sehen könnten, was da ist, so hat der werte Gotama die Lehre auf vielerlei Weise klargemacht.

Wir nehmen Zuflucht zum werten Gotama, zur Lehre und zum Saṅgha der Mönche und Nonnen.

Von diesem Tag an soll der werte Gotama uns als Laienschüler in Erinnerung behalten, die für ihr ganzes Leben Zuflucht genommen haben.“

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