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Übersetzungen [16]

Herbst

Nummerierte Lehrreden 3.94

10. Das Kapitel über ein Salzklümpchen

Herbst

„Mönche und Nonnen, wie wenn zur Herbstzeit die Himmel klar und wolkenlos sind: Wenn die Sonne zum Himmelszelt aufsteigt und alle Dunkelheit aus dem Raum vertrieben hat, leuchtet und glüht und strahlt sie.

Ebenso legt ein edler Schüler, dem das unbefleckte, makellose Auge der Lehre aufgeht, drei Fesseln ab:

substanzialistische Ansicht, Zweifel und falsches Verständnis von Regeln und Gelübden.

Danach beseitigt er zwei Dinge: Begehrlichkeit und bösen Willen.

Ganz abgeschieden von den Sinnenfreuden, abgeschieden von untauglichen Eigenschaften, tritt er in die erste Vertiefung ein und verweilt darin; da gibt es aus Abgeschiedenheit geborene Ekstase und Seligkeit, während man den Geist ausrichtet und hält.

Sollte der edle Schüler in diesem Augenblick sterben, wäre er von keiner Fessel mehr gebunden, die ihn zu dieser Welt zurückbringen könnte.“

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