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Übersetzungen [14]

Mit dem Wanderer Potaliya

Nummerierte Lehrreden 4.100

10. Das Kapitel über Titanen

Mit dem Wanderer Potaliya

Da ging der Wanderer Potaliya zum Buddha und tauschte Willkommensgrüße mit ihm aus.

Nach der Begrüßung und dem Austausch von Höflichkeiten setzte er sich zur Seite hin, und der Buddha sagte zu ihm:

„Potaliya, diese vier Personen findet man in der Welt.

Welche vier?

Da tadelt eine Person die, die Tadel verdienen, zur rechten Zeit, der Wahrheit gemäß und richtig. Doch die, die Lob verdienen, lobt sie nicht zur rechten Zeit, der Wahrheit gemäß und richtig.

Dann lobt da eine andere Person die, die Lob verdienen … Doch die, die Tadel verdienen, tadelt sie nicht …

Dann lobt da eine andere Person die, die Lob verdienen, nicht … Und die, die Tadel verdienen, tadelt sie nicht …

Dann tadelt da eine andere Person die, die Tadel verdienen, zur rechten Zeit, der Wahrheit gemäß und richtig. Und die, die Lob verdienen, lobt sie zur rechten Zeit, der Wahrheit gemäß und richtig.

Das sind die vier Personen, die man in der Welt findet.

Welche von den vieren, denkst du, ist vortrefflicher und erlesener?“

„Werter Gotama, es ist die Person, die weder die, die Tadel verdienen, zur rechten Zeit der Wahrheit gemäß und richtig tadelt noch die, die Lob verdienen, zur rechten Zeit der Wahrheit gemäß und richtig lobt.

Das ist die Person, die ich für vortrefflicher und erlesener halte.

Warum ist das so?

Weil, werter Gotama, Gleichmut das Vortrefflichste ist.“

„Potaliya, es ist die Person, die die, die Tadel verdienen, zur rechten Zeit der Wahrheit gemäß und richtig tadelt und die, die Lob verdienen, zur rechten Zeit der Wahrheit gemäß und richtig lobt.

Das ist die Person, die ich für vortrefflicher und erlesener halte.

Warum ist das so?

Weil, Potaliya, das Verstehen von Zeit und Umständen das Vortrefflichste ist.“

„Werter Gotama, es ist die Person, die die, die Tadel verdienen, zur rechten Zeit der Wahrheit gemäß und richtig tadelt und die, die Lob verdienen, zur rechten Zeit der Wahrheit gemäß und richtig lobt.

Das ist die Person, die ich für vortrefflicher und erlesener halte.

Warum ist das so?

Weil, werter Gotama, das Verstehen von Zeit und Umständen das Vortrefflichste ist.

Vortrefflich, werter Gotama! Vortrefflich!

Als würde er das Umgestürzte aufrichten oder das Verborgene enthüllen oder den Verirrten den Weg weisen oder im Dunkeln ein Licht anzünden, sodass Menschen mit klaren Augen sehen könnten, was da ist, so hat der werte Gotama die Lehre auf vielerlei Weise klargemacht.

Ich nehme Zuflucht zum werten Gotama, zur Lehre und zum Saṅgha der Mönche und Nonnen.

Von diesem Tag an soll der werte Gotama mich als Laienschüler in Erinnerung behalten, der für sein ganzes Leben Zuflucht genommen hat.“

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