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Übersetzungen [16]

Das Gleichnis von den Wolken I

So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene im Jeta-Hain bei Sāvatthī, im Kloster des Anāthapindika. Dort wandte sich der Erhabene an die Mönche: „Mönche!“ sprach er. „Herr!“ erwiderten jene Mönche dem Erhabenen. Und der Erhabene sprach:

Vier Arten von Wolken gibt es, ihr Mönche. Welche vier?

  • Die Wolke, die donnert, aber nicht regnet;
  • die Wolke, die regnet, aber nicht donnert;
  • die Wolke, die weder donnert noch regnet;
  • die Wolke, die sowohl donnert als auch regnet.

Ebenso auch sind in der Welt vier den Wolken ähnliche Menschen anzutreffen:

  • der Mensch, der donnert, aber nicht regnet;
  • der Mensch, der regnet, aber nicht donnert;
  • der Mensch, der weder donnert noch regnet;
  • der Mensch, der sowohl donnert als auch regnet.

Wie nun, ihr Mönche, donnert ein Mensch, aber regnet nicht?

Da redet ein Mensch und handelt nicht. So donnert ein Mensch, aber regnet nicht. Und als ähnlich jener Wolke, die donnert, aber nicht regnet, bezeichne ich diesen Menschen.

Wie nun regnet ein Mensch, aber donnert nicht? Da handelt ein Mensch und redet nicht. So regnet ein Mensch, aber donnert nicht. Und als ähnlich jener Wolke, die regnet, aber nicht donnert, bezeichne ich diesen Menschen.

Wie nun donnert ein Mensch nicht noch regnet er? Da redet ein Mensch nicht und handelt auch nicht. So donnert ein Mensch nicht, noch regnet er. Und als ähnlich jener Wolke, die weder donnert noch regnet, bezeichne ich diesen Menschen.

Wie nun donnert ein Mensch und regnet auch? Da redet ein Mensch und handelt auch. So donnert ein Mensch und regnet. Und als ähnlich jener Wolke, die sowohl donnert als auch regnet, bezeichne ich diesen Menschen.

Diese vier den Wolken ähnlichen Menschen, ihr Mönche, sind in der Welt anzutreffen.

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