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Übersetzungen [21]

Ohne Furcht

Nummerierte Lehrreden 4.184

19. Das Kapitel über Brahmanen

Ohne Furcht

Da ging der Brahmane Jānussoṇi zum Buddha und tauschte Willkommensgrüße mit ihm aus.

Nach der Begrüßung und dem Austausch von Höflichkeiten setzte er sich zur Seite hin und sagte zum Buddha:

„Werter Gotama, dies ist meine Doktrin, meine Ansicht:

‚Niemand, der sterben muss, ist angesichts des Todes nicht voller Angst und Schrecken.‘“

„Brahmane, manche, die sterben müssen, sind angesichts des Todes voller Angst und Schrecken.

Und manche, die sterben müssen, sind angesichts des Todes nicht voller Angst und Schrecken.

Wer sind die, die sterben müssen und angesichts des Todes voller Angst und Schrecken sind?

Da ist jemand nicht frei von Begehren, Sehnen, Zuneigung, Durst, Leidenschaft und Verlangen nach Sinnenfreuden.

Wenn er ernsthaft krank wird,

denkt er:

‚Die Sinnenfreuden, die ich so liebe, werden mich verlassen und ich werde sie zurücklassen.‘

Er ist bekümmert und jammert und klagt, schlägt sich an die Brust und stürzt in Verwirrung.

Das ist jemand, der sterben muss und angesichts des Todes voller Angst und Schrecken ist.

Dann ist da jemand nicht frei von Begehren, Sehnen, Zuneigung, Durst, Leidenschaft und Verlangen nach dem Körper.

Wenn er ernsthaft krank wird,

denkt er:

‚Dieser Körper, den ich so liebe, wird mich verlassen und ich werde ihn zurücklassen.‘

Er ist bekümmert und jammert und klagt, schlägt sich an die Brust und stürzt in Verwirrung.

Auch das ist jemand, der sterben muss und angesichts des Todes voller Angst und Schrecken ist.

Dann hat da jemand keine guten und tauglichen Dinge getan, die ihm Sicherheit geben, sondern hat schlechte, unbarmherzige und frevlerische Dinge getan.

Wenn er ernsthaft krank wird,

denkt er:

‚Nun, ich habe keine guten und tauglichen Dinge getan, die mir Sicherheit geben.

Doch ich habe schlechte, unbarmherzige und frevlerische Dinge getan.

Wenn ich aus dem Leben scheide, werde ich zu dem Ort gehen, zu dem Menschen gehen, die solche Dinge getan haben.‘

Er ist bekümmert und jammert und klagt, schlägt sich an die Brust und stürzt in Verwirrung.

Auch das ist jemand, der sterben muss und angesichts des Todes voller Angst und Schrecken ist.

Dann hat da jemand Zweifel, ist unsicher und unentschlossen über die wahre Lehre.

Wenn er ernsthaft krank wird,

denkt er:

‚Ich habe Zweifel, bin unsicher und unentschlossen über die wahre Lehre.‘

Er ist bekümmert und jammert und klagt, schlägt sich an die Brust und stürzt in Verwirrung.

Auch das ist jemand, der sterben muss und angesichts des Todes voller Angst und Schrecken ist.

Das sind die Vier, die sterben müssen und angesichts des Todes voller Angst und Schrecken sind.

Wer sind die, die sterben müssen und angesichts des Todes nicht voller Angst und Schrecken sind?

Da ist jemand frei von Begehren, Sehnen, Zuneigung, Durst, Leidenschaft und Verlangen nach Sinnenfreuden.

Wenn er ernsthaft krank wird,

denkt er nicht:

‚Die Sinnenfreuden, die ich so liebe, werden mich verlassen und ich werde sie zurücklassen.‘

Er ist nicht bekümmert, jammert und klagt nicht, schlägt sich nicht an die Brust und stürzt nicht in Verwirrung.

Das ist jemand, der sterben muss und angesichts des Todes nicht voller Angst und Schrecken ist.

Dann ist da jemand frei von Begehren, Sehnen, Zuneigung, Durst, Leidenschaft und Verlangen nach dem Körper.

Wenn er ernsthaft krank wird,

denkt er nicht:

‚Dieser Körper, den ich so liebe, wird mich verlassen und ich werde ihn zurücklassen.‘

Er ist nicht bekümmert, jammert und klagt nicht, schlägt sich nicht an die Brust und stürzt nicht in Verwirrung.

Auch das ist jemand, der sterben muss und angesichts des Todes nicht voller Angst und Schrecken ist.

Dann hat da jemand keine schlechten, unbarmherzigen und frevlerischen Dinge getan, sondern hat gute und taugliche Dinge getan, die ihm Sicherheit geben.

Wenn er ernsthaft krank wird,

denkt er:

‚Nun, ich habe keine schlechten, unbarmherzigen und frevlerischen Dinge getan.

Doch ich habe gute und taugliche Dinge getan, die mir Sicherheit geben.

Wenn ich aus dem Leben scheide, werde ich zu dem Ort gehen, zu dem Menschen gehen, die solche Dinge getan haben.‘

Er ist nicht bekümmert, jammert und klagt nicht, schlägt sich nicht an die Brust und stürzt nicht in Verwirrung.

Auch das ist jemand, der sterben muss und angesichts des Todes nicht voller Angst und Schrecken ist.

Dann hat da jemand keinen Zweifel, ist nicht unsicher oder unentschlossen über die wahre Lehre.

Wenn er ernsthaft krank wird,

denkt er:

‚Ich habe keinen Zweifel, bin nicht unsicher oder unentschlossen über die wahre Lehre.‘

Er ist nicht bekümmert, jammert und klagt nicht, schlägt sich nicht an die Brust und stürzt nicht in Verwirrung.

Auch das ist jemand, der sterben muss und angesichts des Todes nicht voller Angst und Schrecken ist.

Das sind die Vier, die sterben müssen und angesichts des Todes nicht voller Angst und Schrecken sind.“

„Vortrefflich, werter Gotama! … Von diesem Tag an soll der werte Gotama mich als Laienschüler in Erinnerung behalten, der für sein ganzes Leben Zuflucht genommen hat.“

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