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Übersetzungen [15]

Mit Upaka

Nummerierte Lehrreden 4.188

19. Das Kapitel über Brahmanen

Mit Upaka

Einmal hielt sich der Buddha bei Rājagaha auf der Geierkuppe auf.

Da ging Upaka, der Sohn Maṇḍikās, zum Buddha, verbeugte sich, setzte sich zur Seite hin und sagte zu ihm:

„Herr, dies ist meine Doktrin, meine Ansicht:

‚Wer sich fortwährend über andere beklagt, ohne Gründe anzugeben,

verdient Tadel und ist im Unrecht.‘“

„Upaka, wenn jemand sich fortwährend über andere beklagt, ohne Gründe anzugeben, verdient er Tadel und ist im Unrecht.

Aber genau das tust du, also verdienst du Tadel und bist im Unrecht!“

„Herr, wie ein Fisch, der in einer großen Falle gefangen wird, gerade, wenn er hochsteigt,

so hat der Buddha mich in einer großen Wortfalle gefangen, gerade, als ich hochgestiegen bin.“

„Upaka, ich habe erklärt: ‚Das ist untauglich.‘

Und es gibt darüber unendlich viele Worte, Ausdrücke und Lehren vom Klargewordenen:

‚Das ist eine andere Art, zu sagen, dass das untauglich ist.‘

Ich habe erklärt: ‚Das Untaugliche muss aufgegeben werden.‘

Und es gibt darüber unendlich viele Worte, Ausdrücke und Lehren vom Klargewordenen:

‚Das ist eine andere Art, zu sagen, dass das Untaugliche aufgegeben werden muss.‘

Ich habe erklärt: ‚Das ist tauglich.‘

Und es gibt darüber unendlich viele Worte, Ausdrücke und Lehren vom Klargewordenen:

‚Das ist eine andere Art, zu sagen, dass das tauglich ist.‘

Ich habe erklärt: ‚Das Taugliche muss entwickelt werden.‘

Und es gibt darüber unendlich viele Worte, Ausdrücke und Lehren vom Klargewordenen:

‚Das ist eine andere Art, zu sagen, dass das Taugliche entwickelt werden muss.‘“

Da begrüßte Upaka, der Sohn Maṇḍikās, die Worte des Buddha und stimmte ihm zu. Er erhob sich von seinem Sitz, verbeugte sich und umrundete den Buddha respektvoll, die rechte Seite ihm zugewandt. Dann ging er zu König Ajātasattu von Magadha, Sohn der Prinzessin von Videha. Er berichtete dem König alles, was sie besprochen hatten.

Doch Ajātasattu wurde zornig und aufgebracht und sagte zu Upaka:

„Wie unanständig von diesem Sprössling eines Salzsieders! Wie großmäulig und unhöflich von ihm, zu denken, er könnte den Gesegneten, den Vollendeten, den vollkommen erwachten Buddha angreifen!

Hinaus, Upaka, geh fort! Ich will dich nie wieder sehen.“

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