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Übersetzungen [13]

Wildnis

Nummerierte Lehrreden 5.110

11. Das Kapitel über das unbeschwerte Leben

Wildnis

„Mönche und Nonnen, wenn ein Mönch fünf Eigenschaften besitzt, ist er bereit, eine abgelegene Unterkunft in der Wildnis und im Wald aufzusuchen.

Welche fünf?

Da ist ein Mönch tugendhaft, gezügelt in der Ordenssatzung, verhält sich angemessen und sucht an angemessenen Orten um Almosen nach. Er sieht die Gefahr im kleinsten Fehler und hält die Schulungsregeln ein, die er aufgenommen hat.

Er ist sehr gelehrt, erinnert und behält, was er gehört hat: diese Lehren, die am Anfang gut, in der Mitte gut und am Ende gut sind, bedeutsam und gut ausgedrückt; die ein geistliches Leben beschreiben, das ganz vollständig und rein ist. Er ist sehr gelehrt in diesen Lehren, erinnert sie, festigt sie, indem er sie aufsagt, prüft sie mit dem Geist und durchdringt sie gedanklich.

Er lebt so, dass er seine Energie aufrüttelt; er ist stark, beharrlich fest, und lässt nicht nach beim Entwickeln tauglicher Eigenschaften.

Er erlangt nach Wunsch, ohne Mühe und Not, die vier Vertiefungen – Zustände seliger Meditation in diesem Leben, die zum höheren Geist gehören.

Er erlangt mit der Auflösung der Befleckungen in eben diesem Leben die fleckenlose Freiheit des Herzens, die fleckenlose Freiheit durch Weisheit, erkennt sie durch eigene Einsicht und lebt darin.

Wenn ein Mönch diese fünf Eigenschaften besitzt, ist er bereit, eine abgelegene Unterkunft in der Wildnis und im Wald aufzusuchen.“

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