Nummerierte Lehrreden 5.133
14. Das Kapitel über Könige
Ein prinzipientreuer König
„Mönche und Nonnen, selbst ein Rad-drehender Herrscher, ein gerechter und prinzipientreuer König, übt seine Macht nicht aus, ohne einen König über sich zu haben.“
Als der Buddha das sagte, fragte ihn einer der Mönche:
„Aber wer ist der König über dem Rad-drehenden Herrscher, dem gerechten und prinzipientreuen König?“
„Es ist das Prinzip, Mönch“, sagte der Buddha.
„Mönch, ein Rad-drehender Herrscher stellt seinem Hof gerechten Schutz und Sicherheit bereit, indem er sich nur auf das Prinzip stützt; er erkennt das Prinzip an, ehrt und achtet es und hält es hoch, das Prinzip ist seine Fahne, sein Banner und seine Autorität.
Er stellt seinen Adligen gerechten Schutz und Sicherheit bereit, ebenso seinen Lehnsleuten, Truppen, Brahmanen und Hausbesitzern, Menschen aus Stadt und Land, Asketen und Brahmanen, Tieren und Vögeln.
Und wenn er das getan hat, übt er seine Macht nur auf prinzipientreue Art aus.
Und diese Macht kann von keinem menschlichen Feind untergraben werden.
Ebenso, Mönch, stellt ein Klargewordener, ein Vollendeter, ein vollkommen erwachter Buddha, ein gerechter und prinzipientreuer König, den Mönchen gerechten Schutz und Sicherheit bereit, indem er sich nur auf das Prinzip stützt; er erkennt das Prinzip an, ehrt und achtet es und hält es hoch, das Prinzip ist seine Fahne, sein Banner und seine Autorität:
‚Diese Art von körperlicher Handlung soll gepflegt werden; diese Art von körperlicher Handlung soll nicht gepflegt werden.
Diese Art von sprachlicher Handlung soll gepflegt werden; diese Art von sprachlicher Handlung soll nicht gepflegt werden.
Diese Art von geistiger Handlung soll gepflegt werden; diese Art von geistiger Handlung soll nicht gepflegt werden.
Diese Art von Lebenserwerb soll gepflegt werden; diese Art von Lebenserwerb soll nicht gepflegt werden.
Diese Art von Dorf oder Marktflecken soll gepflegt werden; diese Art von Dorf oder Marktflecken soll nicht gepflegt werden.‘
Er stellt den Nonnen … den Laienmännern … und Laienfrauen gerechten Schutz und Sicherheit bereit, indem er sich nur auf das Prinzip stützt; er erkennt das Prinzip an, ehrt und achtet es und hält es hoch, das Prinzip ist seine Fahne, sein Banner und seine Autorität:
‚Diese Art von körperlicher Handlung soll gepflegt werden; diese Art von körperlicher Handlung soll nicht gepflegt werden.
Diese Art von sprachlicher Handlung soll gepflegt werden; diese Art von sprachlicher Handlung soll nicht gepflegt werden.
Diese Art von geistiger Handlung soll gepflegt werden; diese Art von geistiger Handlung soll nicht gepflegt werden.
Diese Art von Lebenserwerb soll gepflegt werden; diese Art von Lebenserwerb soll nicht gepflegt werden.
Diese Art von Dorf oder Marktflecken soll gepflegt werden; diese Art von Dorf oder Marktflecken soll nicht gepflegt werden.‘
Und wenn ein Klargewordener, ein Vollendeter, ein vollkommen erwachter Buddha den Mönchen, Nonnen, Laienmännern und Laienfrauen gerechten Schutz und Sicherheit bereitgestellt hat, rollt er das unübertreffliche Rad des Dhamma auf prinzipientreue Art vorwärts.
Und dieses Rad kann von keinem Asketen oder Brahmanen oder Gott oder Māra oder Brahmā oder von irgendjemandem in der Welt zurückgerollt werden.“
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