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Übersetzungen [18]

Gaben zur rechten Zeit

Nummerierte Lehrreden 5.36

4. Das Kapitel mit Sumanā

Gaben zur rechten Zeit

„Mönche und Nonnen, es gibt fünf Gaben zur rechten Zeit.

Welche fünf?

Man gibt einem Besucher eine Gabe.

Man gibt jemandem eine Gabe, der sich auf eine Reise begibt.

Man gibt einer Kranken eine Gabe.

Man gibt eine Gabe, wenn Hungersnot herrscht.

Frisch geerntetes Getreide und frisch gepflückte Früchte schenkt man zuerst den Tugendhaften.

Das sind die fünf Gaben zur rechten Zeit.

Die Weisen geben zur rechten Zeit,

sind freigiebig und frei von Geiz.

Eine religiöse Gabe zur rechten Zeit,

die man mit klarem und zuversichtlichen Herzen

den Edlen gibt, den Aufrechten und Unberührten,

diese Gabe trägt wahrhaftig überreiche Frucht.

Wer sich daran erfreut

oder sich anderweitig einsetzt,

dem entgeht das Opfer nicht;

auch er hat Anteil am Verdienst.

Daher sollte man vorbehaltlos geben,

wo eine Gabe sehr fruchtbar ist.

Die guten Taten der Lebewesen

geben Halt in der nächsten Welt.“

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