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Übersetzungen [14]

Reue

Nummerierte Lehrreden 6.15

2. Das Kapitel über warmherzige Eigenschaften

Gewissensnot

Da wandte sich Sāriputta an die Mönche und Nonnen:

„Wie ein Mönch sich bettet, Geehrte, so liegt er, und er stirbt von Gewissensnot gequält.

Und wie stirbt er von Gewissensnot gequält?

Da liebt ein Mönch Arbeit, Reden, Schlafen, Gesellschaft, Nähe und Wuchern. Er liebt diese Dinge und hängt daran, sie zu lieben.

Ein Mönch, der sich so bettet, muss so liegen, und er stirbt von Gewissensnot gequält.

Das nennt man

einen Mönch, der substanzielle Wirklichkeit liebt, der substanzielle Wirklichkeit nicht aufgegeben hat, um richtig dem Leiden ein Ende zu machen.

Wie ein Mönch sich bettet, so liegt er, und er stirbt ohne Gewissensnot.

Und wie stirbt er ohne Gewissensnot?

Da liebt ein Mönch Arbeit, Reden, Schlafen, Gesellschaft, Nähe und Wuchern nicht. Er liebt diese Dinge nicht und hängt nicht daran, sie zu lieben.

Ein Mönch, der sich so bettet, muss so liegen, und er stirbt ohne Gewissensnot.

Das nennt man

einen Mönch, der das Erlöschen liebt, der substanzielle Wirklichkeit aufgegeben hat, um richtig dem Leiden ein Ende zu machen.

Einer Bestie, die gerne wuchert

und das Wuchern liebt,

gelingt es nicht, das Erlöschen zu gewinnen,

das unübertreffliche Refugium vor dem Joch.

Doch wer das Wuchern aufgibt

und den Zustand des Nicht-Wucherns liebt,

gewinnt das Erlöschen,

das unübertreffliche Refugium vor dem Joch.“

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