Nummerierte Lehrreden 6.20
2. Das Kapitel über warmherzige Eigenschaften
Achtsamkeit auf den Tod (2)
Einmal hielt sich der Buddha bei Ñātika im Backsteinhaus auf.
Da wandte sich der Buddha an die Mönche und Nonnen:
„Mönche und Nonnen, wenn die Achtsamkeit auf den Tod entwickelt und gemehrt wird, bringt sie reiche Frucht und großen Vorteil. Sie gipfelt in dem, das frei vom Tod ist, und endet in dem, das frei vom Tod ist.
Und wie wird die Achtsamkeit auf den Tod entwickelt und gemehrt, sodass sie reiche Frucht und großen Vorteil bringt, dass sie in dem, das frei vom Tod ist, gipfelt und in dem, das frei vom Tod ist, endet?
Da überlegt ein Mönch, wenn der Tag zu Ende geht und die Nacht heraufzieht:
‚Ich könnte aus vielen Anlässen sterben.
Ich könnte von einer Schlange gebissen oder von einem Skorpion oder Tausendfüßler gestochen werden.
Und wenn ich daran sterben würde, wäre das eine Blockade für mich.
Oder ich könnte eine Klippe hinab stolpern, eine Lebensmittelvergiftung bekommen oder an Beschwerden durch Galle, Schleim oder stechende Winde leiden.
Und wenn ich daran sterben würde, wäre das eine Blockade für mich.‘
Dieser Mönch soll überlegen:
‚Gibt es schlechte, untaugliche Eigenschaften, die ich nicht aufgegeben habe und die eine Blockade für mich wären, wenn ich heute Nacht sterben würde?‘
Wenn er beim Prüfen erkennt,
dass es solche schlechten, untauglichen Eigenschaften gibt, soll er herausragenden Enthusiasmus aufbieten, um sie aufzugeben, herausragende Mühe, herausragenden Eifer, herausragende Tatkraft, herausragende Beharrlichkeit, herausragende Achtsamkeit und herausragendes Situationsbewusstsein.
Wie wenn die Kleider oder der Kopf in Flammen stünden: Um sie zu löschen, würde man herausragenden Enthusiasmus aufbieten, herausragende Mühe, herausragenden Eifer, herausragende Tatkraft, herausragende Beharrlichkeit, herausragende Achtsamkeit und herausragendes Situationsbewusstsein.
Ebenso soll dieser Mönch herausragenden Enthusiasmus und herausragende Mühe aufbieten, um diese schlechten, untauglichen Eigenschaften aufzugeben.
Doch wenn er beim Prüfen erkennt,
dass es keine solchen schlechten, untauglichen Eigenschaften gibt, soll er mit Ekstase und Freude meditieren und sich Tag und Nacht in tauglichen Eigenschaften schulen.
Oder da überlegt ein Mönch, wenn die Nacht zu Ende geht und der Tag heraufzieht:
‚Ich könnte aus vielen Anlässen sterben.
Ich könnte von einer Schlange gebissen oder von einem Skorpion oder Tausendfüßler gestochen werden.
Und wenn ich daran sterben würde, wäre das eine Blockade für mich.
Oder ich könnte eine Klippe hinab stolpern, eine Lebensmittelvergiftung bekommen oder an Beschwerden durch Galle, Schleim oder stechende Winde leiden.
Und wenn ich daran sterben würde, wäre das eine Blockade für mich.‘
Dieser Mönch soll überlegen:
‚Gibt es schlechte, untaugliche Eigenschaften, die ich nicht aufgegeben habe und die eine Blockade für mich wären, wenn ich heute sterben würde?‘
Wenn er beim Prüfen erkennt,
dass es solche schlechten, untauglichen Eigenschaften gibt, soll er herausragenden Enthusiasmus aufbieten, um sie aufzugeben, herausragende Mühe, herausragenden Eifer, herausragende Tatkraft, herausragende Beharrlichkeit, herausragende Achtsamkeit und herausragendes Situationsbewusstsein.
Wie wenn die Kleider oder der Kopf in Flammen stünden: Um sie zu löschen, würde man herausragenden Enthusiasmus aufbieten, herausragende Mühe, herausragenden Eifer, herausragende Tatkraft, herausragende Beharrlichkeit, herausragende Achtsamkeit und herausragendes Situationsbewusstsein.
Ebenso soll dieser Mönch herausragenden Enthusiasmus und herausragende Mühe aufbieten, um diese schlechten, untauglichen Eigenschaften aufzugeben.
Doch wenn er beim Prüfen erkennt,
dass es keine solchen schlechten, untauglichen Eigenschaften gibt, soll er mit Ekstase und Freude meditieren und sich Tag und Nacht in tauglichen Eigenschaften schulen.
Wenn die Achtsamkeit auf den Tod auf solche Art entwickelt und gemehrt wird, bringt sie reiche Frucht und großen Vorteil. Sie gipfelt in dem, das frei vom Tod ist, und endet in dem, das frei vom Tod ist.“
Kommentar [0]