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Übersetzungen [14]

Mit Nāgita

Nummerierte Lehrreden 6.42

4. Das Kapitel über Gottheiten

Mit Nāgita

So habe ich es gehört:

Einmal wanderte der Buddha mit einem großen Saṅgha von Mönchen und Nonnen durch das Land der Kosaler. Er kam zu einem Dorf der Kosaler Brahmanen mit Namen Icchānaṅgala.

Dort hielt er sich in einem Wald bei Icchānaṅgala auf.

Die Brahmanen und Hausbesitzer von Icchānaṅgala hörten:

„Es scheint, der Asket Gotama – ein Sakyer, der von einer Familie der Sakyer fortgezogen ist – ist in Icchānaṅgala angekommen. Er hält sich in einem Wald bei Icchānaṅgala auf.

Er hat diesen guten Ruf:

‚Dieser Gesegnete ist vollendet, ein vollkommen erwachter Buddha, von vollendetem Wissen und Verhalten, heilig, Kenner der Welt, unübertrefflicher Anleiter für alle, die schulungsfähig sind, Lehrer von Göttern und Menschen, erwacht, gesegnet.‘

Er hat diese Welt – mit ihren Göttern, Māras und Brahmās, mit dieser Bevölkerung mit ihren Asketen und Brahmanen, Göttern und Menschen – durch eigene Einsicht erkannt und erklärt sie anderen. Er verkündet eine Lehre, die am Anfang gut, in der Mitte gut und am Ende gut ist, bedeutsam und gut ausgedrückt. Und er legt ein geistliches Leben dar, das ganz vollständig und rein ist. Es ist gut, solche Vollendeten zu sehen.“

Als dann die Nacht vorüber war, nahmen sie reichlich frische und gekochte Speisen, gingen in den Wald bei Icchānaṅgala und standen vor dem Tor, wo sie einen Höllenlärm machten.

Nun war zu dieser Zeit der Ehrwürdige Nāgita der Aufwärter des Buddha.

Da sagte der Buddha zu Nāgita:

„Nāgita, wer macht diesen Höllenlärm? Man könnte meinen, es wären Fischer, die ihren Fang einholen!“

„Herr, es sind diese Brahmanen und Hausbesitzer von Icchānaṅgala. Sie haben reichlich frische und gekochte Speisen gebracht und stehen damit vor dem Tor. Sie wollen sie eigens dem Buddha und dem Saṅgha der Mönche und Nonnen spenden.“

„Nāgita, dass ich niemals berühmt werde! Dass ich nicht zu Ruhm gelange!

Da sind die, die nicht wie ich nach Wunsch, ohne Mühe und Not, das Glück der Entsagung erlangen können, das Glück der Abgeschiedenheit, das Glück des Friedens, das Glück des Erwachens.

Sie sollen das schmutzige, dumpfe Glück von Besitz, Ehre und Beliebtheit genießen.“

„Herr, der Gesegnete gebe jetzt bitte nach! Der Heilige gebe bitte nach!

Jetzt ist die Zeit für den Buddha, nachzugeben.

Ganz gleich, wo der Buddha jetzt hingeht, dahin werden auch die Brahmanen und Hausbesitzer neigen, und ebenso die Menschen aus Stadt und Land.

Wie wenn die Himmel in dicken Tropfen regnen, und das Wasser fließt bergab.

Ebenso werden diese Brahmanen und Hausbesitzer dahin neigen, wo der Buddha jetzt hingeht, und ebenso die Menschen aus Stadt und Land.

Und weshalb?

Wegen der Tugend und der Weisheit des Buddha.“

„Nāgita, dass ich niemals berühmt werde! Dass ich nicht zu Ruhm gelange!

Da sind die, die nicht wie ich nach Wunsch, ohne Mühe und Not, das Glück der Entsagung erlangen können, das Glück der Abgeschiedenheit, das Glück des Friedens, das Glück des Erwachens.

Sie sollen das schmutzige, dumpfe Glück von Besitz, Ehre und Beliebtheit genießen.

Da sehe ich einen Mönch, der in einem Dorf lebt und im Samādhi versunken dasitzt.

Ich denke mir:

‚Da wird ein Klosterhelfer, ein Novize oder ein Gefährte in der Übung diesen Ehrwürdigen aus der Versenkung reißen.‘

Daher bin ich nicht erfreut darüber, dass dieser Mönch in einem Dorf lebt.

Da sehe ich einen Mönch, der in der Wildnis lebt und beim Meditieren eingenickt ist.

Ich denke mir:

‚Da wird dieser Ehrwürdige diese Schläfrigkeit und Erschöpfung überwinden und den Geist nur auf die einheitliche Wahrnehmung der Wildnis richten.‘

Daher bin ich erfreut darüber, dass dieser Mönch in der Wildnis lebt.

Da sehe ich einen Mönch, der in der Wildnis lebt und nicht im Samādhi versunken ist.

Ich denke mir:

‚Wenn da der Geist dieses Ehrwürdigen nicht im Samādhi versunken ist, wird er ihn versenken, und wenn er im Samādhi versunken ist, wird er diesen Zustand bewahren.‘

Daher bin ich erfreut darüber, dass dieser Mönch in der Wildnis lebt.

Da sehe ich einen Mönch, der in der Wildnis lebt und im Samādhi versunken dasitzt.

Ich denke mir:

‚Da wird dieser Ehrwürdige den nicht befreiten Geist befreien oder er wird den befreiten Geist bewahren.‘

Daher bin ich erfreut darüber, dass dieser Mönch in der Wildnis lebt.

Da sehe ich einen Mönch, der in einem Dorf lebt und Roben, Almosen, Unterkunft sowie Arznei und Krankenversorgung erhält.

Er genießt Besitz, Ehre und Beliebtheit und vernachlässigt die Klausur, vernachlässigt abgelegene Orte in der Wildnis und im Wald.

Er kommt in die Dörfer, Marktflecken und Königsstädte und richtet dort seinen Wohnplatz ein.

Daher bin ich nicht erfreut darüber, dass dieser Mönch in einem Dorf lebt.

Da sehe ich einen Mönch, der in der Wildnis lebt und Roben, Almosen, Unterkunft sowie Arznei und Krankenversorgung erhält.

Er wehrt Besitz, Ehre und Beliebtheit ab und vernachlässigt nicht die Klausur, vernachlässigt nicht abgelegene Orte in der Wildnis und im Wald.

Daher bin ich erfreut darüber, dass dieser Mönch in der Wildnis lebt.

Nāgita, wenn ich eine Straße entlanggehe und sehe niemanden vor oder hinter mir, bin ich entspannt, selbst wenn ich Kot oder Urin ausscheiden muss.“

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