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Übersetzungen [15]

Mit Vassakāra

Nummerierte Lehrreden 7.22

3. Das Kapitel über die Sieben der Vajjier

Mit Vassakāra

So habe ich es gehört:

Einmal hielt sich der Buddha bei Rājagaha auf der Geierkuppe auf.

Zu dieser Zeit nun wollte der König Ajātasattu von Magadha, Sohn der Prinzessin von Videha, bei den Vajjiern einmarschieren.

Er erklärte:

„Ich werde diese Vajjier, die so mächtig und gewaltig sind, auslöschen! Ich werde sie zerstören, werde Unglück und Verderben über sie bringen!“

Und König Ajātasattu wandte sich an den Brahmanen Vassakāra, einen Oberminister von Magadha:

„Bitte, Brahmane, geh zum Buddha und beuge in meinem Namen deinen Kopf zu seinen Füßen. Frage ihn, ob er gesund und wohlauf ist, ob er wendig und kräftig ist und unbeschwert lebt.

Und dann sage:

‚Herr, der König Ajātasattu von Magadha, Sohn der Prinzessin von Videha, will bei den Vajjiern einmarschieren.

Er hat erklärt:

„Ich werde diese Vajjier, die so mächtig und gewaltig sind, auslöschen! Ich werde sie zerstören, werde Unglück und Verderben über sie bringen!“‘

Präge dir gut ein, was der Buddha antwortet, und berichte es mir.

Denn Klargewordene sagen nichts, das nicht so ist.“

„Ja, werter Herr“, antwortete Vassakāra. Er ging zum Buddha und tauschte Willkommensgrüße mit ihm aus.

Nach der Begrüßung und dem Austausch von Höflichkeiten setzte er sich zur Seite hin und sagte zum Buddha:

„Werter Gotama, König Ajātasattu von Magadha, Sohn der Prinzessin von Videha, beugt seinen Kopf zu deinen Füßen. Er fragt, ob du gesund und wohlauf bist, ob du wendig und kräftig bist und unbeschwert lebst.

König Ajātasattu will bei den Vajjiern einmarschieren.

Er hat erklärt:

‚Ich werde diese Vajjier, die so mächtig und gewaltig sind, auslöschen! Ich werde sie zerstören, werde Unglück und Verderben über sie bringen!‘“

Nun stand da gerade der Ehrwürdige Ānanda hinter dem Buddha und fächelte ihm.

Da sagte der Buddha zu Ānanda:

„Ānanda, hast du gehört, dass die Vajjier sich regelmäßig versammeln und häufig Versammlungen abhalten?“

„Das habe ich gehört, Herr.“

„Solange die Vajjier sich regelmäßig versammeln und häufig Versammlungen abhalten, können sie Wachstum erwarten, keinen Niedergang.

Ānanda, hast du gehört, dass die Vajjier sich in Eintracht versammeln, in Eintracht auseinandergehen und in Eintracht ihren Geschäften nachgehen?“

„Das habe ich gehört, Herr.“

„Solange die Vajjier sich in Eintracht versammeln, in Eintracht auseinandergehen und in Eintracht ihren Geschäften nachgehen, können sie Wachstum erwarten, keinen Niedergang.

Ānanda, hast du gehört, dass die Vajjier keine neuen Verfügungen erlassen oder bestehende Verfügungen aufheben, sondern die alten Bräuche der Vajjier aufnehmen, wie sie verfügt sind, und so fortfahren?“

„Das habe ich gehört, Herr.“

„Solange die Vajjier keine neuen Verfügungen erlassen oder bestehende Verfügungen aufheben, sondern die alten Bräuche der Vajjier aufnehmen, wie sie verfügt sind, und so fortfahren, können sie Wachstum erwarten, keinen Niedergang.

Ānanda, hast du gehört, dass die Vajjier ihre Ältesten ehren, achten, würdigen und verehren und es für wert halten, ihnen zuzuhören?“

„Das habe ich gehört, Herr.“

„Solange die Vajjier ihre Ältesten ehren, achten, würdigen und verehren und es für wert halten, ihnen zuzuhören, können sie Wachstum erwarten, keinen Niedergang.

Ānanda, hast du gehört, dass die Vajjier nicht die Frauen oder Mädchen aus den Stämmen gewaltsam entführen und sie zwingen, mit ihnen zu leben?“

„Das habe ich gehört, Herr.“

„Solange die Vajjier nicht die Frauen oder Mädchen aus den Stämmen gewaltsam entführen und sie zwingen, mit ihnen zu leben, können sie Wachstum erwarten, keinen Niedergang.

Ānanda, hast du gehört, dass die Vajjier ihre Heiligtümer, ob innerhalb oder außerhalb der Stadtmauern, ehren, achten, würdigen und verehren und die angemessenen Opfer für Geister, wie sie früher gespendet und ausgeführt wurden, nicht vernachlässigen?“

„Das habe ich gehört, Herr.“

„Solange die Vajjier ihre Heiligtümer, ob innerhalb oder außerhalb der Stadtmauern, ehren, achten, würdigen und verehren und die angemessenen Opfer für Geister, wie sie früher gespendet und ausgeführt wurden, nicht vernachlässigen, können sie Wachstum erwarten, keinen Niedergang.

Ānanda, hast du gehört, dass die Vajjier Vollendeten in angemessener Weise Obhut, Schutz und Sicherheit bereitstellen und denken: ‚Dass doch mehr Vollendete in unser Land kämen und die, die bereits da sind, unbeschwert leben könnten!‘?“

„Das habe ich gehört, Herr.“

„Solange die Vajjier Vollendeten in angemessener Weise Obhut, Schutz und Sicherheit bereitstellen und denken: ‚Dass doch mehr Vollendete in unser Land kämen und die, die bereits da sind, unbeschwert leben könnten!‘, können sie Wachstum erwarten, keinen Niedergang.“

Dann sagte der Buddha zu Vassakāra:

„Brahmane, dieses eine Mal hielt ich mich bei Vesālī auf, beim Sārandada-Heiligtum.

Dort lehrte ich die Vajjier diese sieben Grundsätze, die den Niedergang verhindern.

Solange diese sieben Grundsätze, die den Niedergang verhindern, unter den Vajjiern Bestand haben und solange man sieht, dass die Vajjier danach handeln, können sie Wachstum erwarten, keinen Niedergang.“

Als der Buddha geendet hatte, sagte Vassakāra zu ihm: „Werter Gotama, wenn die Vajjier nur nach einem dieser Grundsätze handeln, können sie Wachstum erwarten, keinen Niedergang.

Wie erst bei allen sieben!

König Ajātasattu kann die Vajjier nicht im Krieg besiegen, höchstens durch Taktieren oder indem er Zwistigkeiten sät.

Nun, jetzt muss ich gehen, werter Gotama. Ich habe viele Pflichten und Verantwortlichkeiten.“

„Bitte, Brahmane, geh nach deinem Belieben.“

Der Brahmane Vassakāra begrüßte die Worte des Buddha und stimmte ihm zu, dann erhob er sich von seinem Sitz und ging.

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