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Übersetzungen [14]

Mit Visākhā über die Liebreizenden Gottheiten

Nummerierte Lehrreden 8.47

5. Das Kapitel über den Besinnungstag

Mit Visākhā über die liebreizenden Gottheiten

Einmal hielt sich der Buddha bei Sāvatthī im Ostkloster auf, im Pfahlbau-Langhaus der Mutter Migāras.

Da ging Visākhā, die Mutter Migāras, zum Buddha, verbeugte sich und setzte sich zur Seite hin.

Der Buddha sagte zu ihr:

„Visākhā, wenn Frauenspersonen acht Eigenschaften besitzen, werden sie, wenn ihr Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, unter den Göttern der liebreizenden Schar wiedergeboren.

Welche acht?

Nehmen wir eine Frauensperson, deren Eltern ihr wohlgesonnen sind. Sie geben sie aus Anteilnahme einem Mann. Sie steht vor ihm auf und geht nach ihm zu Bett, sie ist zuvorkommend, zeigt sich liebenswert und redet höflich. …

Sie ist großzügig.

Sie lebt im Haus, hat den Fleck des Geizes entfernt, gibt großzügig her, hat eine offene Hand, freut sich am Loslassen, ist der Wohltätigkeit verpflichtet und liebt es, zu geben und zu teilen.

Wenn Frauenspersonen diese acht Eigenschaften besitzen, werden sie, wenn ihr Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, unter den Göttern der liebreizenden Schar wiedergeboren.

Nie schaut sie auf ihren Mann herab,

der stets auf harte Arbeit aus ist,

stets für sie sorgt

und alles bringt, was sie wünscht.

Eine gute Frau schilt nie ihren Mann

mit eifersüchtigen Worten.

Sie ist klug und ehrt die,

die ihr Gatte achtet.

Früh steht sie auf, arbeitet unermüdlich

und verwaltet die häuslichen Arbeiten.

Liebenswürdig ist sie zu ihrem Mann

und bewahrt sein Vermögen.

Eine Dame, die diese Pflichten

nach den Wünschen ihres Mannes erfüllt,

wird unter den Göttern wiedergeboren,

die man die ‚Liebreizenden‘ nennt.“

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