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Übersetzungen [17]

Ein unmittelbarer Zeuge

Nummerierte Lehrreden 9.43

5. Das Kapitel über Ähnlichkeit

Ein unmittelbarer Zeuge

„Geehrter, man spricht von einem, der ‚unmittelbarer Zeuge‘ genannt wird.

Inwiefern sprach der Buddha von einem unmittelbaren Zeugen?“

„Da tritt ein Mönch, ganz abgeschieden von den Sinnenfreuden … in die erste Vertiefung ein und verweilt darin.

Er meditiert, indem er diese Dimension auf jede Weise unmittelbar erfährt.

Insofern sprach der Buddha von einem unmittelbaren Zeugen, in einem eingeschränkten Sinn.

Dann beruhigt sich da bei einem Mönch das Ausrichten und Halten des Geistes, und er tritt in die zweite Vertiefung ein und verweilt darin …

in die dritte Vertiefung …

in die vierte Vertiefung.

Er meditiert, indem er diese Dimension auf jede Weise unmittelbar erfährt.

Insofern sprach der Buddha von einem unmittelbaren Zeugen, in einem eingeschränkten Sinn.

Dann übersteigt da ein Mönch jegliche Formwahrnehmung, und mit dem Vergehen der Wahrnehmung von Eindrücken, und indem er den Geist nicht auf die Wahrnehmung von Vielfalt richtet, tritt er im Wissen: ‚Raum ist unendlich‘, in die Dimension des unendlichen Raumes ein und verweilt darin.

Er meditiert, indem er diese Dimension auf jede Weise unmittelbar erfährt.

Insofern sprach der Buddha von einem unmittelbaren Zeugen, in einem eingeschränkten Sinn. Dann tritt da ein Mönch in die Dimension des unendlichen Bewusstseins ein und verweilt darin … in die Dimension des Nichts … in die Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat …

Dann übersteigt da ein Mönch vollständig die Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, tritt in das Aufhören von Wahrnehmung und Gefühl ein und verweilt darin. Und wenn er mit Weisheit gesehen hat, lösen sich seine Befleckungen auf.

Er meditiert, indem er diese Dimension auf jede Weise unmittelbar erfährt.

Insofern sprach der Buddha von einem unmittelbaren Zeugen, in uneingeschränktem Sinn.“

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