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Übersetzungen [21]

Mit Janavasabha

1. Bekanntgabe, wo Menschen aus Ñātika und anderen Orten wiedergeboren wurden

So habe ich es gehört: Einmal hielt sich der Buddha bei Ñātika im Backsteinhaus auf.

Da gab der Buddha zu der Zeit bekannt, wo verstorbene Anhänger aus allen Ländern wiedergeboren waren; die Kāsier und Kosaler, die Vajjier und Maller, die Cetier und Vaccher, die Kuruer und Pañcāler, die Maccher und Sūrasener:

„Dieser wurde hier wiedergeboren, jene wurde da wiedergeboren.

Über fünfzig Anhänger aus Ñātika hatten bei ihrem Tod die fünf niederen Fesseln aufgelöst. Sie wurden durch unmittelbares Erscheinen wiedergeboren und werden dort erlöschen, sie müssen von jener Welt nicht zurückkehren.

Mehr als neunzig Anhänger aus Ñātika hatten bei ihrem Tod drei Fesseln aufgelöst und Gier, Hass und Täuschung abgeschwächt. Sie sind Einmalwiederkehrer, die nur einmal in diese Welt zurückkehren, um dann dem Leiden ein Ende zu machen.

Mehr als fünfhundert Anhänger aus Ñātika hatten bei ihrem Tod drei Fesseln aufgelöst. Sie sind in den Strom eingetreten, müssen nicht mehr in der Unterwelt wiedergeboren werden und sind für das Erwachen bestimmt.“

Als die Anhänger aus Ñātika hörten, was der Buddha bekanntgegeben hatte, waren sie über seine Antworten auf diese Fragen erhoben und überglücklich, voller Ekstase und Glück.

Der Ehrwürdige Ānanda hörte, was der Buddha bekanntgegeben hatte, und wie glücklich die Ñātiker darüber waren.

2. Ānandas Anregung

Da dachte der Ehrwürdige Ānanda: „Aber da waren doch auch Anhänger aus Magadha, viele langjährige Anhänger, die gestorben sind. Man könnte denken, dass Aṅga und Magadha von Anhängern leer gefegt wären, da sie gestorben sind! Doch auch sie hatten Zuversicht zum Buddha, zum Dhamma und zum Saṅgha und hatten ihr sittliches Verhalten erfüllt. Der Buddha hat ihr Verscheiden nicht bekanntgegeben. Es wäre gut, wenn er das täte, denn dann würden viele Menschen Zuversicht gewinnen und an einem guten Ort wiedergeboren werden.

Dieser König Seniya Bimbisāra von Magadha war ein gerechter und prinzipientreuer König, der den Brahmanen und Hausbesitzern Gutes tat, und ebenso den Menschen aus Stadt und Land. Die Leute singen immer noch sein Lob: ‚Dieser gerechte und prinzipientreue König, der uns so glücklich gemacht hat, ist gestorben. Unter seiner Herrschaft war das Leben gut.‘ Doch auch er hatte Zuversicht zum Buddha, zum Dhamma und zum Saṅgha und hatte sein sittliches Verhalten erfüllt. Die Leute sagen: ‚Bis zum Tag seines Todes sang der König Bimbisāra das Lob des Buddha!‘ Der Buddha hat sein Verscheiden nicht bekanntgegeben. Es wäre gut, wenn er das täte, denn dann würden viele Menschen Zuversicht gewinnen und an einem guten Ort wiedergeboren werden.

Außerdem ist der Buddha in Magadha erwacht; warum also hat er nicht bekanntgegeben, wo die Anhänger aus Magadha wiedergeboren sind? Wenn er es nicht tut, werden sie bedrückt sein.“

Nachdem er für sich allein über das Schicksal der Anhänger aus Magadha gegrübelt hatte, stand der Ehrwürdige Ānanda beim ersten Morgengrauen auf und ging zum Buddha. Er verbeugte sich, setzte sich zur Seite hin und erzählte dem Buddha von seinen Überlegungen. Er schloss: „Warum hat der Buddha nicht bekanntgegeben, wo die Anhänger aus Magadha wiedergeboren sind? Wenn er es nicht tut, werden sie bedrückt sein.“ Und als Ānanda im Angesicht des Buddha diese Anregung bezüglich der Anhänger aus Magadha gegeben hatte, erhob er sich von seinem Sitz, verbeugte sich, umrundete den Buddha respektvoll, die rechte Seite ihm zugewandt, und ging.

Kurz nachdem Ānanda gegangen war, kleidete der Buddha sich am Morgen an, nahm Schale und Robe und betrat Ñātika zum Almosengang. Er zog um Almosen durch Ñātika. Nach dem Essen, als er vom Almosengang zurückkam, wusch er seine Füße und betrat das Backsteinhaus. Er gab acht, gebrauchte den Geist und war mit ganzem Herzen bei dem Schicksal der Anhänger aus Magadha. Er setzte sich auf den ausgebreiteten Sitz und dachte: „Ich werde ihr Schicksal kennen, werde wissen, wo sie im nächsten Leben wiedergeboren sind.“ Und er sah, wo sie wiedergeboren waren.

Da kam der Buddha am späten Nachmittag aus seiner Klausur. Er trat aus dem Backsteinhaus und setzte sich auf den Sitz, der im Schatten der Veranda ausgebreitet war.

Da ging der Ehrwürdige Ānanda zum Buddha, verbeugte sich, setzte sich zur Seite hin und sagte zu ihm: „Herr, du siehst so friedvoll aus; dein Gesicht scheint zu leuchten, so klar sind deine Sinne. Hast du den Tag heute mit einer friedvollen Meditation verbracht, Herr?“

Der Buddha berichtete, was seit seiner morgendlichen Unterhaltung mit Ānanda geschehen war und dass er das Schicksal der Anhänger aus Magadha gesehen hatte. Er fuhr fort:

3. Der Geist Janavasabha

„Da, Ānanda, rief ein verschwundener Geist aus: ‚Ich bin Janavasabha, Anführer der Menschen, Gesegneter! Ich bin Janavasabha, Anführer der Menschen, Heiliger!‘ Ānanda, erinnerst du dich, einen Namen wie Janavasabha zuvor gehört zu haben?“

„Nein, Herr. Aber als ich das Wort hörte, bekam ich Gänsehaut! Ich dachte: ‚Das kann kein gewöhnlicher Geist sein, der so einen großartigen Namen trägt wie Janavasabha, Anführer der Menschen.‘“

„Nachdem er zunächst verschwunden und nur zu hören war, Ānanda, erschien nun ein Geist von schöner Gestalt vor mir. Und zum zweiten Mal rief er aus: ‚Ich bin Bimbisāra, Gesegneter! Ich bin Bimbisāra, Heiliger! Dies ist das siebte Mal, dass ich unter dem Großen König Vessavaṇa wiedergeboren bin. Wenn ich von hier verscheide, kann ich nun ein König der Menschen werden.

Sieben von hier und sieben von dort, 
zusammen vierzehn Mal Umherwandern: 
Diese Leben kenne ich, 
wo ich zuvor gelebt habe.

Seit Langem weiß ich schon, dass ich nicht mehr in der Unterwelt wiedergeboren werde, aber dass ich noch hoffe, ein Einmalwiederkehrer zu werden.‘

‚Es ist unglaublich, es ist erstaunlich, dass du, der ehrwürdige Geist Janavasabha, sagst:

„Seit Langem weiß ich schon, dass ich nicht mehr in der Unterwelt wiedergeboren werde“, und auch: „Aber ich hoffe noch, ein Einmalwiederkehrer zu werden.“ Aber woher weißt du, dass du so einen hohen erhabenen Zustand erreicht hast?‘

‚Von nirgendwo anders als von der Anleitung des Gesegneten! Von nirgendwo anders als von der Anleitung des Heiligen! Von dem Tag an, als ich zu völliger Hingabe an den Buddha fand, weiß ich schon, dass ich nicht mehr in der Unterwelt wiedergeboren werde, aber dass ich noch hoffe, ein Einmalwiederkehrer zu werden. Gerade jetzt, Herr, wurde ich vom Großen König Vessavaṇa in einer Sache vor den Großen König Virūḷhaka geschickt, und auf dem Weg sah ich den Buddha, wie er achtgab, den Geist gebrauchte und mit ganzem Herzen bei dem Schicksal der Anhänger aus Magadha war. Aber es ist nicht überraschend, dass ich das Schicksal der Anhänger aus Magadha im Angesicht des Großen Königs Vessavaṇa gehört und gelernt habe, als er zu seiner Versammlung sprach. Es kam mir in den Sinn: „Ich werde zum Buddha gehen und ihn darüber unterrichten.“ Aus diesen beiden Gründen bin ich gekommen, um den Buddha zu sehen.

4. Die Ratsversammlung der Götter

Herr, in früheren Tagen, vor einer Weile, am fünfzehnten Tag, dem Besinnungstag, am Vollmondtag, als die Regenzeit angetreten wurde, da saßen alle Götter der Dreiunddreißig in der Halle der Gerechtigkeit zusammen. Eine große Versammlung von Göttern saß da, und die vier großen Könige saßen in den vier Himmelsrichtungen.

Der große König Dhataraṭṭha saß im Osten vor seinen Göttern, mit Blick nach Westen. Der große König Virūḷhaka saß im Süden vor seinen Göttern, mit Blick nach Norden. Der große König Virūpakkha saß im Westen vor seinen Göttern, mit Blick nach Osten. Der große König Vessavaṇa saß im Norden vor seinen Göttern, mit Blick nach Süden. Wenn die Götter der Dreiunddreißig eine solche Zusammenkunft haben, ist das ihre Sitzordnung. Und danach kommen unsere Plätze.

Herr, diejenigen Götter, die vor kurzem unter den Dreiunddreißig wiedergeboren waren, nachdem sie unter dem Buddha das geistliche Leben geführt hatten, übertrafen die anderen Götter an Schönheit und Ruhm. Darüber waren die Götter der Dreiunddreißig erhoben und überglücklich, voller Ekstase und Glück, und sagten: „Die himmlischen Heere schwellen an und die Heere der Titanen schrumpfen!“

Als er die Freude der Götter sah, feierte Sakka der Götterfürst das mit diesen Strophen:

„Die Götter freuen sich, 
die Dreiunddreißig mit ihrem König; 
sie ehren den Klargewordenen 
und die natürliche Exzellenz der Lehre.

Sie sehen die neuen Götter, 
so schön und strahlend, 
die unter dem Buddha das geistliche Leben führten 
und dann hierher kamen!

Sie übertreffen die anderen 
an Schönheit, Ruhm und Lebensdauer. 
Das sind die herausragenden Schüler 
des Lehrers von ausgedehnter Weisheit.

Wenn sie das sehen, sind sie entzückt, 
die Dreiunddreißig mit ihrem König; 
sie ehren den Klargewordenen 
und die natürliche Exzellenz der Lehre.“

Davon waren die Götter der Dreiunddreißig noch mehr erhoben und überglücklich und sagten: „Die himmlischen Heere schwellen an und die Heere der Titanen schrumpfen!“

Dann berieten und entschieden die Götter der Dreiunddreißig die Angelegenheit, wegen der sie in der Halle der Gerechtigkeit zusammensaßen. Sie unterrichteten die vier großen Könige über die Sache und leiteten sie an. Nachdem sie unterrichtet worden waren, stand jeder bei seinem Sitzplatz, ohne fortzugehen.

Die Könige wurden unterrichtet 
und beherzigten den guten Rat. 
Klaren und friedvollen Sinnes 
standen sie bei ihrem Plätzen.

Da ging im Norden ein wunderbares Licht auf und ein Glanz erschien, und sie übertrafen die Strahlkraft der Götter. Da wandte sich Sakka der Götterfürst an die Götter der Dreiunddreißig: „Die Zeichen – wenn ein Licht aufgeht und ein Glanz erscheint – weisen darauf hin, dass Brahmā erscheinen wird. Denn das sind die Vorboten von Brahmās Erscheinen: nämlich, wenn ein Licht aufgeht und ein Glanz erscheint.“

Die Zeichen weisen darauf hin, 
dass Brahmā erscheinen wird. 
Denn das ist Brahmās Zeichen: 
ein Licht, ausgedehnt und gewaltig.

5. Über Sanaṅkumāra

Da setzten sich die Götter der Dreiunddreißig jeder auf seinen Platz und sagten: „Wir werden herausfinden, wo dieses Licht herkommt, und erst wenn wir es wissen, werden wir gehen.“ Und die vier großen Könige taten desgleichen.

Als sie das hörten, stimmten die Götter der Dreiunddreißig einstimmig zu: „Wir werden herausfinden, wo dieses Licht herkommt, und erst wenn wir es wissen, werden wir gehen.“

Wenn der Brahmā Sanaṅkumāra den Göttern der Dreiunddreißig erscheint, nimmt er vorher eine feste Lebensform an. Denn die gewöhnliche Erscheinung eines Brahmā ist im Sichtbereich der Götter der Dreiunddreißig nicht wahrnehmbar. Wenn der Brahmā Sanaṅkumāra den Göttern der Dreiunddreißig erscheint, übertrifft er die anderen Götter an Schönheit und Ruhm, so wie eine goldene Figur die menschliche Gestalt übertrifft.

Wenn der Brahmā Sanaṅkumāra den Göttern der Dreiunddreißig erscheint, begrüßt ihn kein einziger Gott in der Versammlung, indem er sich verbeugt oder indem er aufsteht und ihm einen Sitz anbietet. Sie sitzen alle still auf ihren Sitzen, die zusammengelegten Hände erhoben, und denken: „Nun wird Brahmā Sanaṅkumāra sich auf den Sitz des Gottes setzen, den er auswählt.“ Und der Gott, auf dessen Sitz der Brahmā sitzt, ist überglücklich und fließt vor Freude über, wie ein König am Tag seiner Krönung.

Dann nahm der Brahmā Sanaṅkumāra eine feste Lebensform an; er nahm die Gestalt des jungen Pañcasikha an und erschien den Göttern der Dreiunddreißig. Er erhob sich in die Luft und saß mit gekreuzten Beinen mitten in der Luft, so wie ein starker Mensch mit gekreuzten Beinen auf einem gut hergerichteten Sitz oder auf ebener Erde sitzen würde. Als er die Freude der Götter sah, feierte Brahmā Sanaṅkumāra das mit diesen Strophen:

„Die Götter freuen sich, 
die Dreiunddreißig mit ihrem König; 
sie ehren den Klargewordenen 
und die natürliche Exzellenz der Lehre.

Sie sehen die neuen Götter, 
so schön und strahlend, 
die unter dem Buddha das geistliche Leben führten 
und dann hierher kamen!

Sie übertreffen die anderen 
an Schönheit, Ruhm und Lebensdauer. 
Das sind die herausragenden Schüler 
des Lehrers von ausgedehnter Weisheit.

Wenn sie das sehen, sind sie entzückt, 
die Dreiunddreißig mit ihrem König; 
sie ehren den Klargewordenen 
und die natürliche Exzellenz der Lehre!“

Über dieses Thema sprach der Brahmā Sanaṅkumāra. Und während er darüber sprach, hatte seine Stimme acht Eigenschaften: Sie war klar, deutlich, bezaubernd, gut zu hören, einleuchtend, unverfälscht, tief und klangvoll. Er stellt sicher, dass seine Stimme in der ganzen Versammlung zu verstehen ist, aber dass der Ton nicht darüber hinausreicht. Wenn jemand eine solche Stimme hat, so sagt man, er habe Brahmās Stimme.

Da nahm der Brahmā Sanaṅkumāra 33 Lebensformen an und setzte sich auf den Sitz jedes einzelnen der Götter der Dreiunddreißig. Er wandte sich an sie: „Was denken die guten Götter der Dreiunddreißig? Wie sehr doch der Buddha zum Nutzen und Glück vieler Menschen gehandelt hat, aus Anteilnahme für die Welt, zum Segen, Nutzen und Glück von Göttern und Menschen! Denn wenn man all die bedenkt, die Zuflucht zum Buddha, zur Lehre und zum Saṅgha genommen und ihr sittliches Verhalten erfüllt haben: Wenn ihr Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, werden manche unter den Göttern wiedergeboren, die über das herrschen, was andere ersinnen, manche unter den Göttern, die das Ersinnen lieben, manche unter den freudvollen Göttern, manche unter den Yama-Göttern, manche unter den Göttern der Dreiunddreißig und manche unter den Göttern der vier großen Könige. Und zum Allerwenigsten füllen sie die Scharen der Zentauren auf.“

Über dieses Thema sprach der Brahmā Sanaṅkumāra. Und während sie Brahmās Stimme darüber sprechen hörten, glaubte jeder der Götter: „Der, der auf meinem Sitz sitzt, ist der Einzige, der redet.“

Wenn einer spricht, 
sprechen alle die Gestalten. 
Wenn einer schweigend dasitzt, 
schweigen alle.

Doch diese Götter, 
die Dreiunddreißig mit ihrem König, 
glauben, der auf ihrem Sitz 
ist der Einzige, der spricht.

Als nächstes verschmolz der Brahmā Sanaṅkumāra zu einer einzigen körperlichen Gestalt. Dann setzte er sich auf den Platz Sakkas des Götterfürsten und wandte sich an die Götter der Dreiunddreißig:

6. Die Grundlagen übersinnlicher Kraft entwickeln

„Was denken die guten Götter der Dreiunddreißig? Wie gut doch der Gesegnete, der erkennt und sieht, der Vollendete, der vollkommen erwachte Buddha die vier Grundlagen übersinnlicher Kraft beschrieben hat! Sie werden zur Verstärkung, zum Aufkeimen und zur Verwandlung übersinnlicher Kraft gelehrt. Welche vier? Da entwickelt ein Mönch die Grundlage übersinnlicher Kraft, die mit Versenkung durch Enthusiasmus und mit aktivem Bemühen einhergeht. Er entwickelt die Grundlage übersinnlicher Kraft, die mit Versenkung durch Energie und mit aktivem Bemühen einhergeht. Er entwickelt die Grundlage übersinnlicher Kraft, die mit Versenkung durch Entwicklung des Geistes und mit aktivem Bemühen einhergeht. Er entwickelt die Grundlage übersinnlicher Kraft, die mit Versenkung durch Untersuchung und mit aktivem Bemühen einhergeht. Das sind die vier Grundlagen übersinnlicher Kraft, die vom Buddha zur Verstärkung, zum Aufkeimen und zur Verwandlung übersinnlicher Kraft gelehrt wurden.

Alle Asketen und Brahmanen der Vergangenheit, die die vielen Arten übersinnlicher Kraft ausübten, taten das, indem sie die vier Grundlagen übersinnlicher Kraft entwickelten und mehrten. Alle Asketen und Brahmanen der Zukunft, die die vielen Arten übersinnlicher Kraft ausüben werden, werden das tun, indem sie die vier Grundlagen übersinnlicher Kraft entwickeln und mehren werden. Alle Asketen und Brahmanen der Gegenwart, die die vielen Arten übersinnlicher Kraft ausüben, tun das, indem sie die vier Grundlagen übersinnlicher Kraft entwickeln und mehren. Ihr Herren, seht ihr bei mir solche übersinnliche Kraft und Macht?“

„Ja, Großer Brahmā.“

„Auch ich wurde so mächtig und gewaltig, indem ich die vier Grundlagen übersinnlicher Kraft entwickelte und mehrte.“

Über dieses Thema sprach der Brahmā Sanaṅkumāra. Und nachdem er darüber gesprochen hatte, wandte er sich an die Götter der Dreiunddreißig:

7. Die drei Öffnungen

„Was denken die guten Götter der Dreiunddreißig? Wie gut doch die drei Gelegenheiten zum Erlangen von Glück vom Buddha verstanden wurden! Welche drei?

Zunächst ist da jemand in Sinnenfreuden und schlechte, untaugliche Eigenschaften verwickelt. Nach einiger Zeit hört er die Lehre der Edlen, gebraucht den Geist gründlich dafür, wie sie auf ihn zutrifft, und übt im Einklang damit. Er hält sich von Sinnenfreuden und untauglichen Eigenschaften fern. Daraus entspringt Wohlgefühl, und mehr als Wohlgefühl: Glück, wie das Wohlgefühl, das aus Freude entsteht. Das ist die erste günstige Gelegenheit, um Glück zu erlangen.

Dann ist da jemand, bei dem die groben körperlichen, sprachlichen und geistigen Vorgänge nicht abgeklungen sind. Nach einiger Zeit hört er die Lehre der Edlen, gebraucht den Geist gründlich dafür, wie sie auf ihn zutrifft, und übt im Einklang damit. Die groben körperlichen, sprachlichen und geistigen Vorgänge klingen ab. Daraus entspringt Wohlgefühl, und mehr als Wohlgefühl: Glück, wie das Wohlgefühl, das aus Freude entsteht. Das ist die zweite günstige Gelegenheit, um Glück zu erlangen.

Dann ist da jemand, der nicht wahrhaftig versteht, was tauglich und was untauglich ist, was tadelnswert und was ohne Tadel ist, was gepflegt werden soll und was nicht, was gering und was hochstehend ist und was auf der dunklen und auf der hellen Seite ist. Nach einiger Zeit hört er die Lehre der Edlen, gebraucht den Geist gründlich dafür, wie sie auf ihn zutrifft, und übt im Einklang damit. Er versteht wahrhaftig, was tauglich und was untauglich ist, was tadelnswert und was ohne Tadel ist, was gepflegt werden soll und was nicht, was gering und was hochstehend ist und was auf der dunklen und auf der hellen Seite ist. Wenn man das erkennt und sieht, gibt man Unwissenheit auf, und Wissen entsteht. Daraus entspringt Wohlgefühl, und mehr als Wohlgefühl: Glück, wie das Wohlgefühl, das aus Freude entsteht. Das ist die dritte günstige Gelegenheit, um Glück zu erlangen.

Das sind die drei günstigen Gelegenheiten, um Glück zu erlangen, die der Buddha verstanden hat.“

Über dieses Thema sprach der Brahmā Sanaṅkumāra. Und nachdem er darüber gesprochen hatte, wandte er sich an die Götter der Dreiunddreißig:

8. Achtsamkeitsmeditation

„Was denken die guten Götter der Dreiunddreißig? Wie gut doch die vier Arten der Achtsamkeitsmeditation vom Buddha beschrieben wurden! Sie werden gelehrt, um zu erreichen, was tauglich ist. Welche vier?

Da meditiert ein Mönch, indem er einen Aspekt des Körpers beobachtet – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt. Wenn er so meditiert, versenkt er sich darin auf die rechte Art, wird gesammelt auf die rechte Art. Daraus entsteht das äußere Erkennen und Sehen der Körper anderer Menschen.

Er meditiert, indem er einen Aspekt der Gefühle innerlich beobachtet … Daraus entsteht das äußere Erkennen und Sehen der Gefühle anderer Menschen.

Er meditiert, indem er einen Aspekt des Geistes innerlich beobachtet … Daraus entsteht das äußere Erkennen und Sehen des Geistes anderer Menschen.

Er meditiert, indem er einen Aspekt der natürlichen Gesetzmäßigkeiten innerlich beobachtet – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt. Wenn er so meditiert, versenkt er sich darin auf die rechte Art, wird gesammelt auf die rechte Art. Daraus entsteht das äußere Erkennen und Sehen der natürlichen Gesetzmäßigkeiten bei anderen Menschen.

Das sind die vier Arten der Achtsamkeitsmeditation, die vom Buddha gelehrt wurden, um zu erreichen, was tauglich ist.“

Über dieses Thema sprach der Brahmā Sanaṅkumāra. Und nachdem er darüber gesprochen hatte, wandte er sich an die Götter der Dreiunddreißig:

9. Sieben Voraussetzungen für die Versenkung

„Was denken die guten Götter der Dreiunddreißig? Wie gut doch die sieben Voraussetzungen für die Versenkung für das Entwickeln und Erfüllen rechter Versenkung vom Buddha beschrieben wurden! Welche sieben? Rechte Ansicht, rechtes Denken, rechte Rede, rechtes Handeln, rechter Lebenserwerb, rechter Einsatz und rechte Achtsamkeit. Einswerden des Geistes, bei dem diese sieben Faktoren als Voraussetzungen zugegen sind, ist das, was man edle rechte Versenkung ‚mit ihren wesentlichen Bedingungen‘ und auch ‚mit ihren Voraussetzungen‘ nennt.

Rechte Ansicht bringt rechtes Denken hervor. Rechtes Denken bringt rechte Rede hervor. Rechte Rede bringt rechtes Handeln hervor. Rechtes Handeln bringt rechten Lebenserwerb hervor. Rechter Lebenserwerb bringt rechten Einsatz hervor. Rechter Einsatz bringt rechte Achtsamkeit hervor. Rechte Achtsamkeit bringt rechte Versenkung hervor. Rechte Versenkung bringt rechte Erkenntnis hervor. Und rechte Erkenntnis bringt rechte Freiheit hervor.

Wenn irgendetwas zu Recht als eine Lehre bezeichnet wird, die ‚vom Buddha gut erklärt ist, in diesem Leben ersichtlich, unmittelbar wirksam, die zum Überprüfen einlädt, die zielführend ist, sodass vernünftige Menschen sie selbst erkennen können‘; und wovon es heißt, dass ‚die Tore zur Unsterblichkeit aufgestoßen sind‘, dann ist es das. Denn die Lehre ist vom Buddha gut erklärt – in diesem Leben ersichtlich, unmittelbar wirksam, sie lädt zum Überprüfen ein, ist zielführend, sodass vernünftige Menschen sie selbst erkennen können. Und die Tore zur Unsterblichkeit sind aufgestoßen.

Alle, die auf Erfahrung gegründete Zuversicht zum Buddha, zur Lehre und zum Saṅgha haben und das sittliche Verhalten besitzen, das von den Edlen geliebt wird; und alle, die durch unmittelbares Erscheinen wiedergeboren wurden und in der Lehre geübt sind: Mehr als 2.400.000 solcher Anhänger aus Magadha hatten bei ihrem Tod drei Fesseln aufgelöst. Sie sind in den Strom eingetreten, müssen nicht mehr in der Unterwelt wiedergeboren werden und sind für das Erwachen bestimmt. Und da sind auch Einmalwiederkehrer.

Was die restlichen Leute betrifft, 
von denen ich denke, sie haben Teil am Verdienst: 
Ich könnte ihre Zahl nicht nennen 
aus Furcht, etwas Falsches zu sagen.“

Über dieses Thema sprach der Brahmā Sanaṅkumāra. Und während er darüber sprach, kam dem großen König Vessavaṇa dieser Gedanke: „Wie unglaublich! Wie erstaunlich! Dass es einen so wunderbaren Lehrer geben soll und eine so wunderbare Lehrdarlegung! Und dass das Erreichen solch hoher erhabener Zustände bekanntgegeben wird!“

Und Brahmā Sanaṅkumāra, der den Gedankengang des großen Königs Vessavaṇa erkannte, sagte zu ihm: „Was denkt der große König Vessavaṇa? Auch früher schon gab es einen so wunderbaren Lehrer und eine so wunderbare Lehrdarlegung! Und es wurde das Erreichen solch hoher erhabener Zustände bekanntgegeben! Auch in Zukunft wird es einen so wunderbaren Lehrer und eine so wunderbare Lehrdarlegung geben! Und es wird das Erreichen solch hoher erhabener Zustände bekanntgegeben werden!“

Über dieses Thema, Herr, sprach der Brahmā Sanaṅkumāra zu den Göttern der Dreiunddreißig. Und der große König Vessavaṇa unterrichtete seine eigene Versammlung, nachdem er es im Angesicht Brahmās gehört und gelernt hatte, als dieser zu dem Thema sprach.‘“

Und der Geist Janavasabha, der es im Angesicht des großen Königs Vessavaṇa gehört und gelernt hatte, als dieser zu seiner eigenen Versammlung über das Thema sprach, unterrichtete den Buddha. Und der Buddha, der es im Angesicht des Geistes Janavasabha gehört und gelernt hatte und es auch durch seine eigene unmittelbare Einsicht erkannte, unterrichtete den Ehrwürdigen Ānanda. Und der Ehrwürdige Ānanda, der es im Angesicht des Buddha gehört und gelernt hatte, unterrichtete die Mönche, Nonnen, Laienmänner und Laienfrauen. Und so wurde dieses geistliche Leben erfolgreich und blühend, umfassend, beliebt, weit verbreitet und gut verkündet, wo immer es Götter und Menschen gibt.

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