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D'Metta Sutta: Liäbi

Grundlegende Ausschnitte 9

D'Metta Sutta: Liäbi

So üebt mer sich, wenn mer verstaaht

was Guet isch und de Wääg zum Friede kännt:

Kompetänt und sehr ufrichtig läbt mer,

eifach im Umgang, sanft und nöd ihbildet isch.

Z'friede und liecht z'friedegstellt,

wenig Pflichte hät und wenig brucht zum Läbe,

friedlich und überleit,

bescheide und nöd fordernd isch.

Nöd emal s'chlinste bitzli macht mer,

wo weisi Mänsche kritisiere würden.

Und mer wünscht sich: Z'friede und sicher -

Möged ali Läbewese glücklich si!

Egal weles Läbewese

ob schwach oder starch - keine isch usglah.

Die Grosse und die Mächtige,

die Mittlere, die Churze und die Chliine

Die wo mer gseht und die Unsichtbare,

die wo nööch und die wo wiit wegg läben,

die wo scho gebore sind, und die wo bald gebore wärden:

Mögen ali Läbewese glücklich si!

Das niemert en andere hintergaht, oder

irgendwo es anderes Läbewese missachtet,

au wenn provoziert oder beleidigt,

niemertem duet mer öppis z'Leid.

Wie eh Muetter mit ihrem Läbe, ihres Chind,

ihres einzige Chind beschütze wüür,

so au mitme gränzelose Härz,

schlüsst mer ali Läbewese mit ih.

Voll Liäbi für die ganz Wält,

schlüsst mer ali Läbewese mit ih,

ufe, abe und rund um sich,

unbeschränkt, ohni Feind oder Gegner.

Ob mer staaht oder lauft, sitzt oder liit,

und doch frei vo Müedigkeit,

sött mer das immer in Erinnerig bhalte.

So verwiilt mer imene erhabene Zuestand.

Ohni ah falsche Ahsichte fest z'hebä,

guethärzig, mit vollkommener Ihsicht,

frei vo allne sinnliche Verlange,

wird mer nüme in en Muetterschoss zruggcho.

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