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Übersetzungen [34]

Achtsamkeit auf den Körper

Mittlere Lehrreden 119

Achtsamkeit auf den Körper

So habe ich es gehört:

Einmal hielt sich der Buddha bei Sāvatthī in Jetas Wäldchen auf, dem Kloster des Anāthapiṇḍika.

Da saßen nach dem Essen, als sie vom Almosengang zurückkamen, mehrere Mönche und Nonnen in der Versammlungshalle beisammen, und dieses Gespräch kam unter ihnen auf:

„Es ist unglaublich, Geehrte, es ist erstaunlich,

wie der Gesegnete, der erkennt und sieht, der Vollendete, der vollkommen erwachte Buddha gesagt hat, dass Achtsamkeit auf den Körper, wenn sie entwickelt und gemehrt wird, reiche Frucht und großen Vorteil bringt.“

Doch ihr Gespräch wurde unterbrochen. Da kam der Buddha am späten Nachmittag aus seiner Klausur und ging zur Versammlungshalle. Er setzte sich auf den ausgebreiteten Sitz

und wandte sich an die Mönche und Nonnen:

„Mönche und Nonnen, worüber habt ihr gerade gesprochen, als ihr hier beisammensaßt? Welches Gespräch wurde unterbrochen?“

Da berichteten die Mönche und Nonnen, worüber sie gesprochen hatten. Der Buddha sagte:

„Und wie, Mönche und Nonnen, wird Achtsamkeit auf den Körper entwickelt und gemehrt, sodass sie reiche Frucht und großen Vorteil bringt?

Da geht ein Mönch in die Wildnis, zum Fuß eines Baumes oder in eine leere Hütte, setzt sich dort mit gekreuzten Beinen hin, richtet den Körper gerade auf und verankert die Achtsamkeit bei sich.

Ganz achtsam atmet er ein. Achtsam atmet er aus.

Wenn er schwer einatmet, weiß er: ‚Ich atme schwer ein.‘ Wenn er schwer ausatmet, weiß er: ‚Ich atme schwer aus.‘

Wenn er leicht einatmet, weiß er: ‚Ich atme leicht ein.‘ Wenn er leicht ausatmet, weiß er: ‚Ich atme leicht aus.‘

Er schult sich: ‚Ich werde beim Einatmen den ganzen Körper spüren.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Ausatmen den ganzen Körper spüren.‘

Er schult sich: ‚Ich werde beim Einatmen den körperlichen Vorgang stillen.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Ausatmen den körperlichen Vorgang stillen.‘

Wenn er so beflissen, eifrig und entschlossen meditiert, werden an das Leben im Haus gebundene Erinnerungen und Gedanken aufgegeben.

Sein Geist wird innerlich gestillt; er setzt sich, wird eins und versinkt im Samādhi.

So entwickelt ein Mönch Achtsamkeit auf den Körper.

Dann weiß da ein Mönch, wenn er geht: ‚Ich gehe.‘ Wenn er steht, weiß er: ‚Ich stehe.‘ Wenn er sitzt, weiß er: ‚Ich sitze.‘ Und wenn er liegt, weiß er: ‚Ich liege.‘

Ganz gleich, in welcher Stellung sich sein Körper befindet, er weiß es.

Wenn er so beflissen, eifrig und entschlossen meditiert, werden an das Leben im Haus gebundene Erinnerungen und Gedanken aufgegeben.

Sein Geist wird innerlich gestillt; er setzt sich, wird eins und versinkt im Samādhi.

Auch so entwickelt ein Mönch Achtsamkeit auf den Körper.

Da handelt ein Mönch mit Situationsbewusstsein beim Ausgehen und Zurückkommen, beim Hin- und Wegschauen, beim Beugen und Strecken der Glieder, beim Tragen von äußerer Robe, Schale und Roben, beim Essen, Trinken, Kauen, Schmecken, beim Ausscheiden von Urin und Kot, beim Gehen, Stehen, Sitzen, Schlafen und Wachen, Reden und Schweigen.

Wenn er so beflissen, eifrig und entschlossen meditiert, werden an das Leben im Haus gebundene Erinnerungen und Gedanken aufgegeben.

Sein Geist wird innerlich gestillt; er setzt sich, wird eins und versinkt im Samādhi.

Auch so entwickelt ein Mönch Achtsamkeit auf den Körper.

Dann betrachtet da ein Mönch seinen eigenen Körper, von den Fußsohlen aufwärts und von den Haarspitzen abwärts, der von Haut umhüllt und mit zahlreichen widerlichen Dingen angefüllt ist.

‚In diesem Körper gibt es Kopfhaare, Körperhaare, Nägel, Zähne, Haut, Fleisch, Sehnen, Knochen, Knochenmark, Nieren, Herz, Leber, Zwerchfell, Milz, Lungen, Därme, Gekröse, Speisebrei, Kot, Galle, Schleim, Eiter, Blut, Schweiß, Fett, Tränen, Talg, Speichel, Nasenschleim, Gelenkschmiere, Urin.‘

Wie ein Sack mit Öffnungen an beiden Seiten, der mit vielerlei Körnern gefüllt ist,

wie feinem Reis, Weizen, Mungobohnen, Erbsen, Sesam und gewöhnlichem Reis.

Und ein Mensch mit klaren Augen würde ihn öffnen und seinen Inhalt untersuchen:

‚Diese Körner sind feiner Reis, diese sind Weizen, diese sind Mungobohnen, diese sind Erbsen, diese sind Sesam und diese sind gewöhnlicher Reis.‘

Ebenso betrachtet da ein Mönch seinen eigenen Körper, von den Fußsohlen aufwärts und von den Haarspitzen abwärts, der von Haut umhüllt und mit zahlreichen widerlichen Dingen angefüllt ist.

Wenn er so beflissen, eifrig und entschlossen meditiert, werden an das Leben im Haus gebundene Erinnerungen und Gedanken aufgegeben.

Sein Geist wird innerlich gestillt; er setzt sich, wird eins und versinkt im Samādhi.

Auch so entwickelt ein Mönch Achtsamkeit auf den Körper.

Dann betrachtet da ein Mönch seinen eigenen Körper, ganz gleich, wo und in welcher Stellung er sich befindet, entsprechend der Elemente:

‚In diesem Körper gibt es das Erdelement, das Wasserelement, das Feuerelement und das Windelement.‘

Wie wenn da ein geschickter Metzger oder Metzgerlehrling eine Kuh schlachten würde und sich mit dem in Portionen geschnittenen Fleisch an eine Straßenkreuzung setzte.

Ebenso betrachtet da ein Mönch seinen eigenen Körper, ganz gleich, wo und in welcher Stellung er sich befindet, entsprechend der Elemente:

‚In diesem Körper gibt es das Erdelement, das Wasserelement, das Feuerelement und das Windelement.‘

Wenn er so beflissen, eifrig und entschlossen meditiert, werden an das Leben im Haus gebundene Erinnerungen und Gedanken aufgegeben.

Sein Geist wird innerlich gestillt; er setzt sich, wird eins und versinkt im Samādhi.

Auch so entwickelt ein Mönch Achtsamkeit auf den Körper.

Nehmen wir dann an, ein Mönch sähe eine Leiche, weggeworfen auf ein Leichenfeld, einen, zwei oder drei Tage tot, aufgedunsen, blau verfärbt und verwesend.

Er würde sie mit seinem eigenen Körper vergleichen:

‚Dieser Körper hat dieselbe Natur, ist von derselben Art und kann nicht darüber hinausgehen.‘

Wenn er so beflissen, eifrig und entschlossen meditiert, werden an das Leben im Haus gebundene Erinnerungen und Gedanken aufgegeben.

Sein Geist wird innerlich gestillt; er setzt sich, wird eins und versinkt im Samādhi.

Auch so entwickelt ein Mönch Achtsamkeit auf den Körper.

Oder nehmen wir an, er sähe eine Leiche, weggeworfen auf ein Leichenfeld, die von Krähen, Habichten, Geiern, Reihern, Hunden, Tigern, Leoparden, Schakalen und vielen Arten von Kleintieren gefressen würde.

Er würde sie mit seinem eigenen Körper vergleichen:

‚Dieser Körper hat dieselbe Natur, ist von derselben Art und kann nicht darüber hinausgehen.‘

Auch so entwickelt ein Mönch Achtsamkeit auf den Körper.

Oder nehmen wir an, er sähe eine Leiche, weggeworfen auf ein Leichenfeld, ein Skelett mit Fleisch- und Blutresten, das von Sehnen zusammengehalten wird …

ein Skelett ohne Fleisch, doch blutverschmiert und von Sehnen zusammengehalten …

ein Skelett ohne Fleisch und Blut, von Sehnen zusammengehalten …

Knochen ohne Sehnen, in alle Himmelsrichtungen verstreut: hier ein Handknochen, da ein Fußknochen, hier ein Knöchel, da ein Schienbein, hier ein Oberschenkel, da ein Hüftknochen, hier eine Rippe, da ein Wirbelknochen, hier ein Armknochen, da ein Halswirbel, hier ein Kieferknochen, da ein Zahn, hier der Schädel …

weiße Knochen, muschelfarben …

zerfallende Knochen, auf einen Haufen getürmt, drei oder vier Jahre alt …

vermoderte Knochen, zu Staub zerfallen.

Er würde sie mit seinem eigenen Körper vergleichen:

‚Dieser Körper hat dieselbe Natur, ist von derselben Art und kann nicht darüber hinausgehen.‘

Wenn er so beflissen, eifrig und entschlossen meditiert, werden an das Leben im Haus gebundene Erinnerungen und Gedanken aufgegeben.

Sein Geist wird innerlich gestillt; er setzt sich, wird eins und versinkt im Samādhi.

Auch so entwickelt ein Mönch Achtsamkeit auf den Körper.

Dann tritt da ein Mönch, ganz abgeschieden von den Sinnenfreuden, abgeschieden von untauglichen Eigenschaften, in die erste Vertiefung ein und verweilt darin; da gibt es die Ekstase und die Seligkeit der Abgeschiedenheit, während man den Geist ausrichtet und hält.

Er tränkt, durchdringt, füllt und durchströmt seinen Körper mit aus Abgeschiedenheit geborener Ekstase und Seligkeit. Es gibt keinen Teil des Körpers, der nicht von aus Abgeschiedenheit geborener Ekstase und Seligkeit durchströmt wäre.

Wie ein geschickter Bader oder Baderlehrling, der Seifenpulver in eine Bronzeschüssel gibt und es nach und nach mit Wasser benetzt. Er knetet es, bis die Kugel aus Seifenpulver mit Feuchtigkeit vollgesogen und gesättigt ist, innen und außen durchtränkt, und doch keine Feuchtigkeit herausquillt.

Ebenso tränkt, durchdringt, füllt und durchströmt ein Mönch seinen Körper mit aus Abgeschiedenheit geborener Ekstase und Seligkeit. Es gibt keinen Teil des Körpers, der nicht von aus Abgeschiedenheit geborener Ekstase und Seligkeit durchströmt wäre.

Wenn er so beflissen, eifrig und entschlossen meditiert, werden an das Leben im Haus gebundene Erinnerungen und Gedanken aufgegeben.

Sein Geist wird innerlich gestillt; er setzt sich, wird eins und versinkt im Samādhi.

Auch so entwickelt ein Mönch Achtsamkeit auf den Körper.

Wenn dann das Ausrichten und Halten des Geistes sich beruhigt, tritt ein Mönch in die zweite Vertiefung ein und verweilt darin; da gibt es die Ekstase und die Seligkeit der Versenkung, mit innerer Klarheit und geeintem Geist, ohne Ausrichten und Halten.

Er tränkt, durchdringt, füllt und durchströmt seinen Körper mit aus Versenkung geborener Ekstase und Seligkeit. Es gibt keinen Teil des Körpers, der nicht von aus Versenkung geborener Ekstase und Seligkeit durchströmt wäre.

Wie ein tiefer See, der von Quellwasser gespeist wird; er hat weder von Osten noch von Westen, weder von Norden noch von Süden einen Zufluss, und auch die Himmel bescheren nicht von Zeit zu Zeit angemessene Schauer. Doch der Strom kühlen Wassers, der im See aufwallt, tränkt, durchdringt, füllt und durchströmt den ganzen See. Es gibt keinen Teil des Sees, der nicht von kühlem Wasser durchströmt wäre.

Ebenso tränkt, durchdringt, füllt und durchströmt ein Mönch seinen Körper mit aus Versenkung geborener Ekstase und Seligkeit. Es gibt keinen Teil des Körpers, der nicht von aus Versenkung geborener Ekstase und Seligkeit durchströmt wäre.

Auch so entwickelt ein Mönch Achtsamkeit auf den Körper.

Mit dem Schwinden der Ekstase tritt ein Mönch dann in die dritte Vertiefung ein und verweilt darin; da meditiert er mit Gleichmut, achtsam und bewusst, und erfährt persönlich die Seligkeit, von der die Edlen erklären: ‚Gleichmütig und achtsam meditiert man in Seligkeit.‘

Er tränkt, durchdringt, füllt und durchströmt seinen Körper mit Seligkeit, die frei von Ekstase ist. Es gibt keinen Teil des Körpers, der nicht von der Seligkeit, die frei von Ekstase ist, durchströmt wäre.

Wie ein Teich mit blauen Seerosen oder rosa oder weißen Lotusblumen. Manche von ihnen sprießen und wachsen im Wasser, ohne sich darüber zu erheben, und gedeihen unter Wasser. Von der Spitze bis zur Wurzel sind sie getränkt, durchdrungen, angefüllt und durchströmt von kühlem Wasser. Es gibt keinen Teil von ihnen, der nicht von kühlem Wasser durchströmt wäre.

Ebenso tränkt, durchdringt, füllt und durchströmt ein Mönch seinen Körper mit Seligkeit, die frei von Ekstase ist. Es gibt keinen Teil des Körpers, der nicht von der Seligkeit, die frei von Ekstase ist, durchströmt wäre.

Auch so entwickelt ein Mönch Achtsamkeit auf den Körper.

Dann tritt da ein Mönch, indem er Glück und Schmerz aufgibt, und mit dem Vergehen früherer Fröhlichkeit und Traurigkeit, in die vierte Vertiefung ein und verweilt darin, ohne Glück oder Schmerz, mit reinem Gleichmut und reiner Achtsamkeit.

Er sitzt da und durchströmt seinen Körper mit reinem, hellem Geist. Es gibt keinen Teil des Körpers, der nicht von reinem, hellem Geist durchströmt wäre.

Wie wenn jemand dasitzt, der von Kopf bis Fuß in ein weißes Tuch gehüllt ist. Es gibt keinen Teil des Körpers, der nicht von dem weißen Tuch bedeckt wäre.

Ebenso sitzt ein Mönch da und durchströmt seinen Körper mit reinem, hellem Geist. Es gibt keinen Teil des Körpers, der nicht von reinem, hellem Geist durchströmt wäre.

Wenn er so beflissen, eifrig und entschlossen meditiert, werden an das Leben im Haus gebundene Erinnerungen und Gedanken aufgegeben.

Sein Geist wird innerlich gestillt; er setzt sich, wird eins und versinkt im Samādhi.

Auch so entwickelt ein Mönch Achtsamkeit auf den Körper.

Jeder, der Achtsamkeit auf den Körper entwickelt und gemehrt hat, schließt dabei alle die tauglichen Eigenschaften ein, die für das Klarwerden eine Rolle spielen.

So, wie jeder, der an das Weltmeer denkt, dabei alle Ströme einschließt, die in es münden,

ebenso schließt jeder, der Achtsamkeit auf den Körper entwickelt und gemehrt hat, dabei alle die tauglichen Eigenschaften ein, die für das Klarwerden eine Rolle spielen.

Wenn ein Mönch die Achtsamkeit auf den Körper nicht entwickelt und gemehrt hat, findet Māra einen Angriffspunkt und bekommt ihn zu fassen.

Wie wenn ein Mensch eine schwere Steinkugel gegen einen Wall aus nassem Lehm werfen würde.

Was denkt ihr, Mönche und Nonnen?

Würde die Steinkugel in diesen Wall aus nassem Lehm eindringen können?“

„Ja, Herr.“

„Ebenso findet Māra, wenn ein Mönch die Achtsamkeit auf den Körper nicht entwickelt und gemehrt hat, einen Angriffspunkt und bekommt ihn zu fassen.

Wie ein ausgetrocknetes, verdorrtes Stück Holz,

und ein Mensch käme mit einer Spindel,

um ein Feuer zu entzünden und Hitze zu erzeugen.

Was denkt ihr, Mönche und Nonnen?

Könnte er, indem er diese Spindel in das ausgetrocknete, verdorrte Stück Holz bohren würde, ein Feuer entzünden und Hitze erzeugen?“

„Ja, Herr.“

„Ebenso findet Māra, wenn ein Mönch die Achtsamkeit auf den Körper nicht entwickelt und gemehrt hat, einen Angriffspunkt und bekommt ihn zu fassen.

Wie wenn ein Wasserkrug, der hohl und leer wäre, auf eine Unterlage gestellt würde,

und ein Mensch käme mit einer Ladung Wasser.

Was denkt ihr, Mönche und Nonnen?

Könnte dieser Mensch Wasser in den Krug füllen?“

„Ja, Herr.“

„Ebenso findet Māra, wenn ein Mönch die Achtsamkeit auf den Körper nicht entwickelt und gemehrt hat, einen Angriffspunkt und bekommt ihn zu fassen.

Wenn ein Mönch die Achtsamkeit auf den Körper entwickelt und gemehrt hat, findet Māra keinen Angriffspunkt und bekommt ihn nicht zu fassen.

Wie wenn ein Mensch ein leichtes Garnknäuel gegen ein Türblatt werfen würde, das vollständig aus Kernholz gemacht wäre.

Was denkt ihr, Mönche und Nonnen?

Würde das Garnknäuel in dieses Türblatt aus Kernholz eindringen können?“

„Nein, Herr.“

„Ebenso findet Māra, wenn ein Mönch die Achtsamkeit auf den Körper entwickelt und gemehrt hat, keinen Angriffspunkt und bekommt ihn nicht zu fassen.

Wie ein grünes, saftiges Stück Holz,

und ein Mensch käme mit einer Spindel,

um ein Feuer zu entzünden und Hitze zu erzeugen.

Was denkt ihr, Mönche und Nonnen?

Könnte er, indem er diese Spindel in das grüne, saftige Stück Holz bohren würde, ein Feuer entzünden und Hitze erzeugen?“

„Nein, Herr.“

„Ebenso findet Māra, wenn ein Mönch die Achtsamkeit auf den Körper entwickelt und gemehrt hat, keinen Angriffspunkt und bekommt ihn nicht zu fassen.

Wie wenn ein Krug mit Wasser, randvoll, sodass eine Krähe daraus trinken könnte, auf eine Unterlage gestellt würde,

und ein Mensch käme mit einer Ladung Wasser.

Was denkt ihr, Mönche und Nonnen?

Könnte dieser Mensch Wasser in den Krug füllen?“

„Nein, Herr.“

„Ebenso findet Māra, wenn ein Mönch die Achtsamkeit auf den Körper entwickelt und gemehrt hat, keinen Angriffspunkt und bekommt ihn nicht zu fassen.

Wenn ein Mönch die Achtsamkeit auf den Körper entwickelt und gemehrt hat, streckt er den Geist aus, um jedes einzelne Ding durch Einsicht zu verwirklichen, das durch Einsicht verwirklicht werden kann; und er ist in der Lage, diese Dinge zu verwirklichen, da jedes einzelne in Reichweite ist.

Wie wenn ein Krug mit Wasser, randvoll, sodass eine Krähe daraus trinken könnte, auf eine Unterlage gestellt würde,

und ein kräftiger Mann würde ihn in irgendeine Richtung anstoßen: Würde da Wasser ausfließen?“

„Ja, Herr.“

„Ebenso streckt ein Mönch, wenn er die Achtsamkeit auf den Körper entwickelt und gemehrt hat, den Geist aus, um jedes einzelne Ding durch Einsicht zu verwirklichen, das durch Einsicht verwirklicht werden kann; und er ist in der Lage, diese Dinge zu verwirklichen, da jedes einzelne in Reichweite ist.

Wie wenn da ein auf vier Seiten eingefasster Lotusteich auf ebener Erde wäre, randvoll mit Wasser, sodass eine Krähe daraus trinken könnte,

und ein kräftiger Mann würde die Einfassung an einer Seite öffnen: Würde da Wasser ausfließen?“

„Ja, Herr.“

„Ebenso streckt ein Mönch, wenn er die Achtsamkeit auf den Körper entwickelt und gemehrt hat, den Geist aus, um jedes einzelne Ding durch Einsicht zu verwirklichen, das durch Einsicht verwirklicht werden kann; und er ist in der Lage, diese Dinge zu verwirklichen, da jedes einzelne in Reichweite ist.

Wie wenn da ein Wagen mit angespannten Vollblütern an einer Straßenkreuzung auf ebenem Gelände stünde, und eine Peitsche läge bereit.

Ein geschickter Zureiter, ein meisterhafter Wagenlenker, bestiege den Wagen und nähme die Zügel in seine Rechte und die Peitsche in seine Linke: Er würde nach Belieben hin- und wieder zurückfahren, wann und wohin er wollte.

Ebenso streckt ein Mönch, wenn er die Achtsamkeit auf den Körper entwickelt und gemehrt hat, den Geist aus, um jedes einzelne Ding durch Einsicht zu verwirklichen, das durch Einsicht verwirklicht werden kann; und er ist in der Lage, diese Dinge zu verwirklichen, da jedes einzelne in Reichweite ist.

Wenn man die Achtsamkeit auf den Körper gepflegt, entwickelt und gemehrt hat, sie zu seinem Fahrzeug und seiner Grundlage gemacht, sie hochgehalten, gefestigt und richtig umgesetzt hat, kann man zehn Vorteile erwarten:

Man ist Widerwillen und Begierde überlegen und lebt, indem man Widerwillen und Begierde gemeistert hat, wann immer sie aufkamen.

Man ist Angst und Schrecken überlegen und lebt, indem man Angst und Schrecken gemeistert hat, wann immer sie aufkamen.

Man erträgt Kälte, Hitze, Hunger und Durst, die Berührung von Fliegen, Stechmücken, Wind, Sonne und Kriechtieren, rauen und unlieben Tadel und körperliche Schmerzen – scharfe, heftige, brennende, peinliche, unangenehme, lebensbedrohende.

Man erlangt nach Wunsch, ohne Mühe und Not, die vier Vertiefungen – Zustände seliger Meditation in diesem Leben, die zum höheren Geist gehören.

Man übt die vielen Arten übersinnlicher Kraft aus: sich vervielfältigen und wieder eins werden … den Körper beherrschen bis hin zur Brahmāwelt.

Mit geläuterter und übermenschlicher Hellhörigkeit kann man beide Arten von Tönen hören, himmlische und menschliche, ob fern oder nah.

Man erkennt den Geist anderer Wesen und Personen, indem man ihn mit seinem Geist erfasst …

Man erinnert sich an viele Arten früherer Leben mit den Merkmalen und Einzelheiten.

Mit geläuterter und übermenschlicher Hellsichtigkeit sieht man Lebewesen, wie sie hinscheiden und wieder geboren werden – gering oder hochstehend, schön oder hässlich, an einem guten oder einem schlechten Ort. Man versteht, wie Lebewesen entsprechend ihrer Taten weiterziehen.

Man erlangt mit der Auflösung der Befleckungen in eben diesem Leben die fleckenlose Freiheit des Herzens, die fleckenlose Freiheit durch Weisheit, erkennt sie durch eigene Einsicht und lebt darin.

Wenn man die Achtsamkeit auf den Körper gepflegt, entwickelt und gemehrt hat, sie zu seinem Fahrzeug und seiner Grundlage gemacht, sie hochgehalten, gefestigt und richtig umgesetzt hat, kann man diese zehn Vorteile erwarten.“

Das sagte der Buddha.

Zufrieden begrüßten die Mönche und Nonnen die Worte des Buddha.

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