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Übersetzungen [21]

Vertrauen

Verbundene Lehrreden 1.36

4. Das Kapitel über die Schar der Hundert Schmeicheleien

Vertrauen

Einmal hielt sich der Buddha bei Sāvatthī in Jetas Wäldchen auf, dem Kloster des Anāthapiṇḍika.

Da kamen spät in der Nacht mehrere strahlende Gottheiten von der Schar der Hundert Schmeicheleien, die mit ihrer Schönheit Jetas Wäldchen weithin erhellten, zum Buddha, verbeugten sich und stellten sich zur Seite hin.

Und eine Gottheit sagte in Gegenwart des Buddha diese Strophe auf:

„Vertrauen ist eines Menschen Partner.

Wenn Mangel an Vertrauen nicht anhält,

gehören ihm Ruhm und ein guter Ruf,

und wenn er diesen Leichnam wegwirft, geht er zum Himmel.“

Darauf sagte eine andere Gottheit in Gegenwart des Buddha diese Strophen auf:

„Gib den Zorn auf, mach dich von Einbildung los

und überwinde alle Fesseln.

Leiden quälen nicht den, der nichts hat,

der an Name und Form nicht haftet.“

„Toren und Dummköpfe

weihen sich der Nachlässigkeit.

Doch der Verständige hütet Beflissenheit

als seinen besten Schatz.

Weihe dich nicht der Nachlässigkeit,

genieße nicht erotische Nähe.

Denn wenn du beflissen bist und Vertiefung übst,

wirst du das höchste Glück erlangen.“

Kommentar [2]