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Übersetzungen [18]

Mit Āḷavaka

Verbundene Lehrreden 10.12

1. Das Kapitel mit Indaka

Mit Āḷavaka

So habe ich es gehört:

Einmal hielt sich der Buddha bei Āḷavī auf, in der Behausung des Naturgeistes Āḷavaka.

Da ging der Naturgeist Āḷavaka zum Buddha und sagte zu ihm:

„Geh raus, Asket!“

Mit den Worten „Sehr wohl, Geehrter“ ging der Buddha hinaus.

„Geh rein, Asket!“

Mit den Worten „Sehr wohl, Geehrter“ ging der Buddha hinein.

Und zum zweiten Mal sagte der Naturgeist Āḷavaka zum Buddha:

„Geh raus, Asket!“

Mit den Worten „Sehr wohl, Geehrter“ ging der Buddha hinaus.

„Geh rein, Asket!“

Mit den Worten „Sehr wohl, Geehrter“ ging der Buddha hinein.

Und zum dritten Mal sagte der Naturgeist Āḷavaka zum Buddha:

„Geh raus, Asket!“

Mit den Worten „Sehr wohl, Geehrter“ ging der Buddha hinaus.

„Geh rein, Asket!“

Mit den Worten „Sehr wohl, Geehrter“ ging der Buddha hinein.

Und zum vierten Mal sagte der Naturgeist Āḷavaka zum Buddha:

„Geh raus, Asket!“

„Nein, Geehrter, ich werde nicht hinausgehen.

Tu, was du tun musst.“

„Ich werde dir eine Frage stellen, Asket.

Wenn du mir nicht antwortest, werde ich dich um den Verstand bringen oder dein Herz zum Zerspringen bringen oder dich an den Füßen packen und über den Ganges schleudern!“

„Ich sehe niemanden in dieser Welt mit ihren Göttern, Māras und Brahmās, unter dieser Bevölkerung mit ihren Asketen und Brahmanen, Göttern und Menschen – ich sehe niemanden, der mir so etwas antun könnte.

Aber dennoch, frage, was du willst.“

„Was ist das beste Vermögen eines Menschen?

Was bringt Glück, wenn es gut geübt wird?

Was ist der süßeste Geschmack von allen?

Wie lebt der, von dem es heißt, er habe das beste Leben?“

„Vertrauen ist das beste Vermögen eines Menschen.

Die Lehre bringt Glück, wenn sie gut geübt wird.

Die Wahrheit ist der süßeste Geschmack von allen.

Mit Weisheit lebt der, von dem es heißt, er habe das beste Leben.“

„Wie überquert man hier die Flut?

Wie überquert man die Sintflut?

Wie kommt man über das Leiden hinweg?

Wie wird man geläutert?“

„Durch Vertrauen überquert man die Flut

und durch Beflissenheit die Sintflut.

Durch Energie kommt man über das Leiden hinweg,

und durch Weisheit wird man geläutert.“

„Wie erlangt man Weisheit?

Wie gewinnt man Reichtum?

Wie kommt man zu einem guten Ruf?

Wie hält man an Freunden fest?

Wie sind Verstorbene nicht bekümmert,

wenn sie von dieser Welt zu jener gehen?“

„Wer Vertrauen hat zu den Vollendeten

und zur Lehre, die zum Erlöschen führt,

der erlangt durch Lerneifer Weisheit,

wenn er beflissen und klar sehend ist.

Indem man Verantwortung trägt, angemessen handelt

und hart arbeitet, gewinnt man Reichtum.

Durch Wahrhaftigkeit kommt man zu einem guten Ruf.

An Freunden hält man durch Geben fest.

So sind Verstorbene nicht bekümmert,

wenn sie von dieser Welt zu jener gehen:

Ein vertrauensvoller, urteilsfähiger Hausbesitzer,

der diese vier Eigenschaften besitzt –

Wahrheit, Grundsatz, Standhaftigkeit und Großzügigkeit –,

ist nicht bekümmert, wenn er verschieden ist.

Los, frag auch andere,

es gibt viele Asketen und Brahmanen.

Schau, ob etwas Besseres zu finden ist

als Wahrheit, Grundsatz, Großzügigkeit und Geduld.“

„Warum sollte ich jetzt

die vielen Asketen und Brahmanen fragen?

Heute verstehe ich,

was für das nächste Leben gut ist.

Es war wahrhaftig ein Segen für mich,

dass der Buddha zu einem Aufenthalt nach Āḷavī gekommen ist.

Heute verstehe ich,

wo eine Gabe äußerst fruchtbar ist.

Ich selbst werde von Dorf zu Dorf reisen,

von Stadt zu Stadt,

dem Buddha Ehrerbietung erweisen

und der klaren Richtigkeit der Lehre.“

Die Verbundenen Lehrreden mit Naturgeistern sind abgeschlossen.

Kommentar [1]