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Übersetzungen [18]

Mit Sudatta

Verbundene Lehrreden 10.8

1. Das Kapitel mit Indaka

Mit Sudatta

Einmal hielt sich der Buddha bei Rājagaha im Kühlen Wäldchen auf.

Damals war der Hausbesitzer Anāthapiṇḍika wegen einer Angelegenheit nach Rājagaha gekommen.

Er hörte

ein Gerücht, dass ein Buddha in der Welt erschienen sei.

Da wollte er auf der Stelle hingehen, um den Buddha zu sehen, aber er dachte:

„Heute ist es zu spät, um den Buddha zu besuchen.

Ich werde ihn morgen besuchen.“ Er ging mit Gedanken an den Buddha zu Bett.

Nachts stand er dreimal auf, weil ihm schien, es werde hell.

Da näherte er sich dem Sivaka-Tor,

und es wurde für ihn von nicht-menschlichen Wesen geöffnet.

Aber als er die Stadt verließ, verschwand das Licht, und Dunkelheit erschien ihm. Furcht und Entsetzen packten ihn, seine Haare sträubten sich und er wollte umkehren.

Da rief der unsichtbare Geist Sivaka aus:

„Hundert Elefanten, hundert Pferde,

hundert von Maultieren gezogene Wagen,

hunderttausend Mädchen,

mit Juwelen- Ohrringen geschmückt:

All diese wiegen nicht den sechzehnten Teil

eines einzigen Schrittes vorwärts!

Vorwärts, Hausbesitzer!

Vorwärts, Hausbesitzer!

Vorwärtsgehen ist besser für dich,

nicht umkehren!“

Da verschwand die Dunkelheit, und Licht erschien Anāthapiṇḍika. Seine Furcht, sein Entsetzen und seine gesträubten Haare legten sich.

Aber zum zweiten Mal verschwand das Licht, und Dunkelheit erschien ihm. …

Zum zweiten Mal rief der unsichtbare Geist Sivaka aus:

„… Vorwärtsgehen ist besser für dich,

nicht umkehren!“

Da verschwand die Dunkelheit, und Licht erschien Anāthapiṇḍika. Seine Furcht, sein Entsetzen und seine gesträubten Haare legten sich.

Aber zum dritten Mal verschwand das Licht, und Dunkelheit erschien ihm. …

Zum dritten Mal rief der unsichtbare Geist Sivaka aus:

„… Vorwärtsgehen ist besser für dich,

nicht umkehren!“

Da verschwand die Dunkelheit, und Licht erschien Anāthapiṇḍika. Seine Furcht, sein Entsetzen und seine gesträubten Haare legten sich.

Da ging der Hausbesitzer Anāthapiṇḍika zum Kühlen Wäldchen und näherte sich dem Buddha.

Zu der Zeit war der Buddha beim ersten Morgengrauen aufgestanden und ging achtsam unter freiem Himmel auf und ab.

Er sah Anāthapiṇḍika von Weitem kommen.

Da kam er von seinem Gehweg herab, setzte sich auf den ausgebreiteten Sitz

und sagte zu Anāthapiṇḍika:

„Komm, Sudatta.“

Da dachte Anāthapiṇḍika: „Der Buddha nennt mich bei meinem Namen!“ Lächelnd und freudig bewegt beugte er seinen Kopf zu den Füßen des Buddha und sagte zu ihm:

„Herr, ich hoffe, der Buddha hat gut geschlafen?“

„Ein Brahmane, der vollkommen verloschen ist,

schläft immer gut.

Sinnenfreuden gleiten von ihm ab,

er ist kühl geworden, von Anhänglichkeit frei.

Da sie jegliches Anklammern abgeschnitten

und jeglichen Druck vom Herzen gelöst haben,

schlafen die Friedvollen gut;

sie haben Frieden im Herzen gefunden.“

Kommentar [1]