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Übersetzungen [17]

Gelübde

Verbundene Lehrreden 11.11

2. Das zweite Kapitel

Gelübde

In Sāvatthī.

„Mönche und Nonnen, in einem früheren Leben, als Sakka ein Mensch war, nahm er sieben Gelübde auf und hielt sie ein. Und weil er sieben Gelübde aufnahm und einhielt, kam es, dass er die Stellung Sakkas erlangte.

Welche sieben?

Solange ich lebe, will ich meine Eltern unterhalten.

Solange ich lebe, will ich die Ältesten in der Familie ehren.

Solange ich lebe, will ich sanft sprechen.

Solange ich lebe, will ich nicht so reden, dass ich andere entzweie.

Solange ich lebe, will ich ohne den Fleck des Geizes im Haus leben, will großzügig hergeben, eine offene Hand haben, mich am Loslassen freuen, will der Wohltätigkeit verpflichtet sein und es lieben, zu geben und zu teilen.

Solange ich lebe, will ich die Wahrheit sprechen.

Solange ich lebe, will ich frei von Zorn sein, oder, wenn Zorn aufkommen sollte, ihn schnell loswerden.

In einem früheren Leben, als Sakka ein Mensch war, nahm er diese sieben Gelübde auf und hielt sie ein. Und weil er diese sieben Gelübde aufnahm und einhielt, kam es, dass er die Stellung Sakkas erlangte.

Ein Kind, das seine Eltern achtet

und die Ältesten in der Familie ehrt,

dessen Rede sanft und höflich ist

und der das Entzweien aufgegeben hat,

der sich dem Entfernen des Flecks des Geizes weiht,

der wahrhaftig ist, den Zorn gemeistert hat:

Von ihm erklären die Götter der Dreiunddreißig,

er sei wahrhaftig ein wahrer Mensch.“

Kommentar [1]