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Übersetzungen [19]

Ein edler Schüler

Verbundene Lehrreden 12.49

5. Das Kapitel über Hausbesitzer

Ein edler Schüler

In Sāvatthī.

„Mönche und Nonnen, ein gebildeter edler Schüler denkt nicht:

‚Wenn was besteht, gibt es was? Aufgrund des Erscheinens von was erscheint was?

Wenn was besteht, gibt es Namen und Form? Wenn was besteht, gibt es die sechs Sinnesfelder … Kontakt … Gefühl … Verlangen … Ergreifen … fortgesetztes Dasein … Wiedergeburt … Alter und Tod?‘

Vielmehr besitzt ein gebildeter edler Schüler nur dieses Erkennen, von anderen unabhängig:

‚Wenn dieses besteht, gibt es dieses; aufgrund des Erscheinens von diesem erscheint dieses.

Wenn Unwissenheit besteht, gibt es Willensbildungsprozesse.

Wenn Willensbildungsprozesse bestehen, gibt es Bewusstsein.

Wenn Bewusstsein besteht, gibt es Namen und Form.

Wenn Name und Form bestehen, gibt es die sechs Sinnesfelder.

Wenn die sechs Sinnesfelder bestehen, gibt es Kontakt.

Wenn Kontakt besteht, gibt es Gefühl.

Wenn Gefühl besteht, gibt es Verlangen.

Wenn Verlangen besteht, gibt es Ergreifen.

Wenn Ergreifen besteht, gibt es fortgesetztes Dasein.

Wenn fortgesetztes Dasein besteht, gibt es Wiedergeburt.

Wenn Wiedergeburt besteht, gibt es Alter und Tod.‘

Er versteht:

‚Das ist der Ursprung der Welt.‘

Ein gebildeter edler Schüler denkt nicht:

‚Wenn was nicht besteht, gibt es was nicht? Aufgrund des Aufhörens von was hört was auf?

Wenn was nicht besteht, gibt es Willensbildungsprozesse nicht? Wenn was nicht besteht, gibt es Bewusstsein nicht? Wenn was nicht besteht, gibt es Namen und Form nicht … gibt es die sechs Sinnesfelder nicht … gibt es Kontakt nicht … gibt es Gefühl nicht … gibt es Verlangen nicht … gibt es Ergreifen nicht … gibt es fortgesetztes Dasein nicht … gibt es Wiedergeburt nicht … gibt es Alter und Tod nicht?‘

Vielmehr besitzt ein gebildeter edler Schüler nur dieses Erkennen, von anderen unabhängig:

‚Wenn dieses nicht besteht, gibt es dieses nicht; aufgrund des Aufhörens von diesem hört dieses auf.

Wenn Unwissenheit nicht besteht, gibt es Willensbildungsprozesse nicht.

Wenn Willensbildungsprozesse nicht bestehen, gibt es Bewusstsein nicht.

Wenn Bewusstsein nicht besteht, gibt es Namen und Form nicht.

Wenn Name und Form nicht bestehen, gibt es die sechs Sinnesfelder nicht …

gibt es fortgesetztes Dasein nicht …

gibt es Wiedergeburt nicht …

Wenn Wiedergeburt nicht besteht, gibt es Alter und Tod nicht.‘

Er versteht:

‚Das ist das Aufhören der Welt.‘

Ein edler Schüler versteht da wirklichkeitsgemäß den Ursprung und das Vergehen der Welt. Einen solchen edlen Schüler nennt man ‚einen, der die Ansicht vervollkommnet hat‘, und auch ‚einen, der das Sehen vervollkommnet hat‘, ‚einen, der zur wahren Lehre gekommen ist‘, ‚einen, der diese wahre Lehre sieht‘, ‚einen, der das Erkennen und Wissen eines in Schulung Befindlichen besitzt‘, ‚einen, der in den Strom der Lehre eingetreten ist‘, ‚einen Edlen mit durchdringender Weisheit‘,

und auch ‚einen, der dasteht und gegen das Tor zu dem, das frei vom Tod ist, presst‘.“

Kommentar [1]