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Übersetzungen [21]

Wenn es Gier gibt

Verbundene Lehrreden 12.64

7. Das große Kapitel

Wenn es Gier gibt

In Sāvatthī.

„Mönche und Nonnen, diese vier Arten von Nahrung erhalten Lebewesen, die geboren sind, und helfen denen, die im Begriff stehen, geboren zu werden.

Welche vier?

Feste Nahrung, grob oder subtil; Kontakt ist die zweite, eine geistige Absicht die dritte und Bewusstsein die vierte.

Das sind die vier Arten von Nahrung, die Lebewesen, die geboren sind, erhalten und denen helfen, die im Begriff stehen, geboren zu werden.

Wenn es Gier nach, Genießen von und Verlangen nach fester Nahrung gibt, wird dort das Bewusstsein verankert und wächst.

Wo das Bewusstsein verankert ist und wächst, dort kommt es zur Empfängnis von Namen und Form.

Wo Name und Form empfangen wurden, dort gibt es ein Anwachsen von Willensbildungsprozessen.

Wo Willensbildungsprozesse anwachsen, dort kommt es in der Zukunft zum Hervorbringen eines neuen Daseinszustandes.

Wo es künftiges Hervorbringen eines neuen Daseinszustandes gibt, dort kommt es in der Zukunft zu Wiedergeburt, Alter und Tod.

Wo es künftig Wiedergeburt, Alter und Tod gibt, dort ist es voller Kummer, Angst und Bedrängnis, sage ich.

Wenn es Gier nach, Genießen von und Verlangen nach der Nahrung Kontakt gibt …

Wenn es Gier nach, Genießen von und Verlangen nach der Nahrung ‚geistige Absicht‘ gibt …

Wenn es Gier nach, Genießen von und Verlangen nach der Nahrung Bewusstsein gibt, wird dort das Bewusstsein verankert und wächst.

Wo das Bewusstsein verankert ist und wächst, dort kommt es zur Empfängnis von Namen und Form.

Wo Name und Form empfangen wurden, dort gibt es ein Anwachsen von Willensbildungsprozessen.

Wo Willensbildungsprozesse anwachsen, dort kommt es in der Zukunft zum Hervorbringen eines neuen Daseinszustandes.

Wo es künftiges Hervorbringen eines neuen Daseinszustandes gibt, dort kommt es in der Zukunft zu Wiedergeburt, Alter und Tod.

Wo es künftig Wiedergeburt, Alter und Tod gibt, dort ist es voller Kummer, Angst und Bedrängnis, sage ich.

Wie wenn ein Künstler oder Maler etwas Farbe hätte wie roten Lack, Gelbwurz, Indigo oder Färberkrapp, und er würde auf einem polierten Brett oder einer Wand oder einer Leinwand die Form einer Frau oder eines Mannes erschaffen, in allen Haupt- und Nebengliedern unversehrt.

Ebenso wird, wenn es Gier nach, Genießen von und Verlangen nach fester Nahrung gibt, dort das Bewusstsein verankert und wächst.

Wo das Bewusstsein verankert ist und wächst, dort kommt es zur Empfängnis von Namen und Form.

Wo Name und Form empfangen wurden, dort gibt es ein Anwachsen von Willensbildungsprozessen.

Wo Willensbildungsprozesse anwachsen, dort kommt es in der Zukunft zum Hervorbringen eines neuen Daseinszustandes.

Wo es künftiges Hervorbringen eines neuen Daseinszustandes gibt, dort kommt es in der Zukunft zu Wiedergeburt, Alter und Tod.

Wo es künftig Wiedergeburt, Alter und Tod gibt, dort ist es voller Kummer, Angst und Bedrängnis, sage ich.

Wenn es Gier nach, Genießen von und Verlangen nach der Nahrung Kontakt gibt …

Wenn es Gier nach, Genießen von und Verlangen nach der Nahrung ‚geistige Absicht‘ gibt …

Wenn es Gier nach, Genießen von und Verlangen nach der Nahrung Bewusstsein gibt, wird dort das Bewusstsein verankert und wächst.

Wo das Bewusstsein verankert ist und wächst, dort kommt es zur Empfängnis von Namen und Form.

Wo Name und Form empfangen wurden, dort gibt es ein Anwachsen von Willensbildungsprozessen.

Wo Willensbildungsprozesse anwachsen, dort kommt es in der Zukunft zum Hervorbringen eines neuen Daseinszustandes.

Wo es künftiges Hervorbringen eines neuen Daseinszustandes gibt, dort kommt es in der Zukunft zu Wiedergeburt, Alter und Tod.

Wo es künftig Wiedergeburt, Alter und Tod gibt, dort ist es voller Kummer, Angst und Bedrängnis, sage ich.

Wenn es keine Gier nach, kein Genießen von und kein Verlangen nach fester Nahrung gibt, wird dort das Bewusstsein nicht verankert und wächst nicht.

Wo das Bewusstsein nicht verankert ist und nicht wächst, dort kommt es nicht zur Empfängnis von Namen und Form.

Wo Name und Form nicht empfangen wurden, dort gibt es kein Anwachsen von Willensbildungsprozessen.

Wo Willensbildungsprozesse nicht anwachsen, dort kommt es in der Zukunft nicht zum Hervorbringen eines neuen Daseinszustandes.

Wo es kein künftiges Hervorbringen eines neuen Daseinszustandes gibt, dort kommt es in der Zukunft nicht zu Wiedergeburt, Alter und Tod.

Wo es künftig keine Wiedergeburt, kein Alter und keinen Tod gibt, dort gibt es keinen Kummer, keine Angst und keine Bedrängnis, sage ich.

Wenn es keine Gier nach, kein Genießen von und kein Verlangen nach der Nahrung Kontakt gibt …

Wenn es keine Gier nach, kein Genießen von und kein Verlangen nach der Nahrung ‚geistige Absicht‘ gibt …

Wenn es keine Gier nach, kein Genießen von und kein Verlangen nach der Nahrung Bewusstsein gibt, wird dort das Bewusstsein nicht verankert und wächst nicht.

Wo das Bewusstsein nicht verankert ist und nicht wächst, dort kommt es nicht zur Empfängnis von Namen und Form.

Wo Name und Form nicht empfangen wurden, dort gibt es kein Anwachsen von Willensbildungsprozessen.

Wo Willensbildungsprozesse nicht anwachsen, dort kommt es in der Zukunft nicht zum Hervorbringen eines neuen Daseinszustandes.

Wo es kein künftiges Hervorbringen eines neuen Daseinszustandes gibt, dort kommt es in der Zukunft nicht zu Wiedergeburt, Alter und Tod.

Wo es künftig keine Wiedergeburt, kein Alter und keinen Tod gibt, dort gibt es keinen Kummer, keine Angst und keine Bedrängnis, sage ich.

Wie wenn da ein Giebelhaus wäre oder eine Halle mit einem Giebeldach, und das Gebäude hätte Fenster nach Norden, Süden oder Osten. Wenn die Sonne aufginge und ein Lichtstrahl käme durch ein Fenster herein, wo würde er auftreffen?“

„Auf der westlichen Wand, Herr.“

„Wenn es keine westliche Wand gäbe, wo würde er auftreffen?“

„Auf der Erde, Herr.“

„Wenn es keine Erde gäbe, wo würde er auftreffen?“

„Im Wasser, Herr.“

„Wenn es kein Wasser gäbe, wo würde er auftreffen?“

„Er würde nicht auftreffen, Herr.“

„Ebenso wird, wenn es keine Gier nach, kein Genießen von und kein Verlangen nach fester Nahrung gibt, dort das Bewusstsein nicht verankert und wächst nicht …

Wenn es keine Gier nach, kein Genießen von und kein Verlangen nach der Nahrung Kontakt gibt …

Wenn es keine Gier nach, kein Genießen von und kein Verlangen nach der Nahrung ‚geistige Absicht‘ gibt …

Wenn es keine Gier nach, kein Genießen von und kein Verlangen nach der Nahrung Bewusstsein gibt, wird dort das Bewusstsein nicht verankert und wächst nicht.

Wo das Bewusstsein nicht verankert ist und nicht wächst, dort kommt es nicht zur Empfängnis von Namen und Form.

Wo Name und Form nicht empfangen wurden, dort gibt es kein Anwachsen von Willensbildungsprozessen.

Wo Willensbildungsprozesse nicht anwachsen, dort kommt es in der Zukunft nicht zum Hervorbringen eines neuen Daseinszustandes.

Wo es kein künftiges Hervorbringen eines neuen Daseinszustandes gibt, dort kommt es in der Zukunft nicht zu Wiedergeburt, Alter und Tod.

Wo es künftig keine Wiedergeburt, kein Alter und keinen Tod gibt, dort gibt es keinen Kummer, keine Angst und keine Bedrängnis, sage ich.“

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