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Übersetzungen [20]

Mit Susīma

Verbundene Lehrreden 2.29

3. Das Kapitel über Schüler verschiedener Lehrer anderer Konfessionen

Mit Susīma

In Sāvatthī.

Da ging der Ehrwürdige Ānanda zum Buddha, verbeugte sich und setzte sich zur Seite hin. Der Buddha sagte zu ihm:

„Ānanda, billigst du Sāriputta?“

„Herr, wer in aller Welt, der kein Tor wäre, nicht gehässig, nicht verblendet und nicht geisteskrank, würde den Ehrwürdigen Sāriputta nicht billigen?

Der Ehrwürdige Sāriputta ist klug,

hat große Weisheit,

umfassende Weisheit,

lachende Weisheit,

flinke Weisheit,

scharfe Weisheit

und durchdringende Weisheit.

Er ist genügsam,

zufrieden,

abgeschieden,

hält sich fern

und ist energisch.

Er gibt Rat

und nimmt Rat an;

er klagt Bosheit an

und tadelt sie.

Wer in aller Welt, der kein Tor wäre, nicht gehässig, nicht verblendet und nicht geisteskrank, würde den Ehrwürdigen Sāriputta nicht billigen?“

„Das ist wirklich wahr, Ānanda! Das ist wirklich wahr!

Wer in aller Welt, der kein Tor wäre, nicht gehässig, nicht verblendet und nicht geisteskrank, würde den Ehrwürdigen Sāriputta nicht billigen?

Der Ehrwürdige Sāriputta ist klug,

hat große Weisheit,

umfassende Weisheit,

lachende Weisheit,

flinke Weisheit,

scharfe Weisheit

und durchdringende Weisheit.

Er ist genügsam,

zufrieden,

abgeschieden,

hält sich fern

und ist energisch.

Er gibt Rat

und nimmt Rat an;

er klagt Bosheit an

und tadelt sie.

Wer in aller Welt, der kein Tor wäre, nicht gehässig, nicht verblendet und nicht geisteskrank, würde den Ehrwürdigen Sāriputta nicht billigen?“

Während dieses Lob Sāriputtas gesprochen wurde, begab sich der Ortsgott Susīma in Begleitung eines großen Gefolges von Ortsgöttern zum Buddha, verbeugte sich, stellte sich zur Seite hin und sagte zu ihm:

„Das ist wirklich wahr, Gesegneter! Das ist wirklich wahr, Heiliger!

Wer in aller Welt, der kein Tor wäre, nicht gehässig, nicht verblendet und nicht geisteskrank, würde den Ehrwürdigen Sāriputta nicht billigen?“

Und auch er wiederholte alle Lobesworte für Sāriputta. Er fügte hinzu:

„Denn auch ich höre häufig, wenn ich zu einer Versammlung von Ortsgöttern gehe, diese gleichen Lobesworte.“

Während dieses Lob Sāriputtas gesprochen wurde, brachten die Ortsgötter von Susīmas Gefolge, erhoben und überglücklich, voller Ekstase und Glück, einen Regenbogen leuchtender Farben hervor.

Wie ein Schmuckstück aus Beryll, von Natur aus schimmernd, mit acht Facetten, gut gearbeitet, das auf ein cremefarbenes Tuch gelegt wurde: Es leuchtet und glüht und strahlt.

Ebenso brachten die Ortsgötter von Susīmas Gefolge einen Regenbogen leuchtender Farben hervor.

Wie ein Anhänger aus Gold vom Rosenapfelfluss, der von einem geschickten Schmied gestaltet wurde, in der Esse gut gehämmert, und der auf ein cremefarbenes Tuch gelegt wurde: Er leuchtet und glüht und strahlt.

Ebenso brachten die Ortsgötter von Susīmas Gefolge einen Regenbogen leuchtender Farben hervor.

Wie wenn zur Herbstzeit die Himmel klar und wolkenlos sind: Beim ersten Morgengrauen leuchtet und glüht und strahlt der Morgenstern.

Ebenso brachten die Ortsgötter von Susīmas Gefolge einen Regenbogen leuchtender Farben hervor.

Wie wenn zur Herbstzeit die Himmel klar und wolkenlos sind: Wenn die Sonne zum Himmelszelt aufsteigt und alle Dunkelheit aus dem Raum vertrieben hat, leuchtet und glüht und strahlt sie.

Ebenso brachten die Ortsgötter von Susīmas Gefolge einen Regenbogen leuchtender Farben hervor.

Dann sagte der Ortsgott Susīma in Gegenwart des Buddha diese Strophe zum Lob des Ehrwürdigen Sāriputta auf:

„Er gilt als klug,

Sāriputta, frei von Zorn.

Genügsam, sanftmütig, gezähmt –

der Seher leuchtet im Lob des Lehrers!“

Und der Buddha antwortete Susīma mit einer Strophe über den Ehrwürdigen Sāriputta:

„Er gilt als klug,

Sāriputta, frei von Zorn.

Genügsam, sanftmütig, gezähmt –

entwickelt und gut gezähmt, wartet er seine Zeit ab.“

Kommentar [2]