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Übersetzungen [20]

Die Bürde

Verbundene Lehrreden 22.22

3. Das Kapitel über die Bürde

Die Bürde

In Sāvatthī.

„Mönche und Nonnen, ich will euch die Bürde lehren, den Träger der Bürde, das Aufnehmen der Bürde und das Niederlegen der Bürde.

Hört zu …

Und was ist die Bürde?

Man soll sagen: die fünf mit Ergreifen verbundenen Aggregate.

Welche fünf?

Das mit Ergreifen verbundene Aggregat der Form, das des Gefühls, das der Wahrnehmung, das der Willensbildungsprozesse und das des Bewusstseins.

Das nennt man die Bürde.

Und wer ist der Träger der Bürde?

Man soll sagen: die Person –

der Ehrwürdige mit dem und dem Namen aus dem und dem Stamm.

Das nennt man den Träger der Bürde.

Und was ist das Aufnehmen der Bürde?

Es ist das Verlangen, das zu künftigen Leben führt. Es ist mit Genießen und Gier vermischt und vergnügt sich überall, wo es ankommt: nämlich

Verlangen nach Sinnenfreuden, Verlangen nach Dasein und Verlangen nach Nicht-Dasein.

Das nennt man das Aufnehmen der Bürde.

Und was ist das Niederlegen der Bürde?

Es ist das restlose Schwinden und Aufhören eben dieses Verlangens, es herzugeben, loszulassen, freizusetzen und nicht daran festzuhalten.

Das nennt man das Niederlegen der Bürde.“

Das sagte der Buddha.

Und der Heilige, der Lehrer, fuhr fort:

„Die fünf Aggregate sind wahrhaftig Bürden,

und die Person ist der Bürdenträger.

Das Aufnehmen der Bürde ist Leiden in der Welt,

und das Niederlegen der Bürde ist Glück.

Wenn die schwere Bürde niedergelegt wird,

ohne eine neue aufzunehmen,

und wenn das Verlangen mit Stumpf und Stiel ausgerissen ist,

dann ist man frei von Hunger, vollkommen verloschen.“

Kommentar [2]