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Übersetzungen [20]

Ein Mönch (2)

Verbundene Lehrreden 22.36

4. Das Kapitel über das, was nicht euer ist

Ein Mönch (2)

In Sāvatthī.

Da ging ein Mönch zum Buddha … und sagte zu ihm:

„Herr, dass der Buddha mir in kurzer Form eine Dhammaunterweisung gebe. Wenn ich sie gehört habe, werde ich allein leben, zurückgezogen, beflissen, eifrig und entschlossen.“

„Mönch, du wirst an dem gemessen, wozu du eine zugrunde liegende Neigung hast,

und du wirst als das gerechnet, woran du gemessen bist.

Du wirst nicht an dem gemessen, wozu du keine zugrunde liegende Neigung hast,

und du wirst nicht als das gerechnet, woran du nicht gemessen bist.“

„Verstanden, Gesegneter! Verstanden, Heiliger!“

„Aber wie verstehst du die ausführliche Bedeutung meiner kurzen Aussage?“

„Wenn man eine zugrunde liegende Neigung zu Form hat, wird man an dieser gemessen,

und man wird als das gerechnet, woran man gemessen ist.

Wenn man eine zugrunde liegende Neigung zu Gefühl …

zu Wahrnehmung …

zu Willensbildungsprozessen …

zu Bewusstsein hat, wird man an diesem gemessen,

und man wird als das gerechnet, woran man gemessen ist.

Wenn man keine zugrunde liegende Neigung zu Form hat, wird man nicht an dieser gemessen,

und man wird nicht als das gerechnet, woran man nicht gemessen ist.

Wenn man keine zugrunde liegende Neigung zu Gefühl …

zu Wahrnehmung …

zu Willensbildungsprozessen …

zu Bewusstsein hat, wird man nicht an diesem gemessen,

und man wird nicht als das gerechnet, woran man nicht gemessen ist.

So verstehe ich die ausführliche Bedeutung dieser kurzen Aussage des Buddha.“

„Gut, gut, Mönch!

Es ist gut, dass du die ausführliche Bedeutung meiner kurzen Aussage so verstehst.

Wenn man eine zugrunde liegende Neigung zu Form hat, wird man an dieser gemessen,

und man wird als das gerechnet, woran man gemessen ist.

Wenn man eine zugrunde liegende Neigung zu Gefühl …

zu Wahrnehmung …

zu Willensbildungsprozessen …

zu Bewusstsein hat, wird man an diesem gemessen,

und man wird als das gerechnet, woran man gemessen ist.

Wenn man keine zugrunde liegende Neigung zu Form hat, wird man nicht an dieser gemessen,

und man wird nicht als das gerechnet, woran man nicht gemessen ist.

Wenn man keine zugrunde liegende Neigung zu Gefühl …

zu Wahrnehmung …

zu Willensbildungsprozessen …

zu Bewusstsein hat, wird man nicht an diesem gemessen,

und man wird nicht als das gerechnet, woran man nicht gemessen ist.

So ist die ausführliche Bedeutung dieser meiner kurzen Aussage zu verstehen.“ …

Und jener Mönch wurde einer der Vollendeten.

Kommentar [1]