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Übersetzungen [18]

Unbeständigkeit (2)

Verbundene Lehrreden 22.46

5. Das Kapitel darüber, als deine eigene Insel zu leben

Unbeständigkeit (2)

In Sāvatthī.

„Mönche und Nonnen, Form ist unbeständig.

Was unbeständig ist, ist Leiden.

Was Leiden ist, ist ohne Selbst.

Und was ohne Selbst ist, sollte man wahrhaftig mit rechter Weisheit so sehen: ‚Das ist nicht mein, das bin nicht ich, das ist nicht mein Selbst.‘

Gefühl ist unbeständig …

Wahrnehmung ist unbeständig …

Willensbildungsprozesse sind unbeständig …

Bewusstsein ist unbeständig.

Was unbeständig ist, ist Leiden.

Was Leiden ist, ist ohne Selbst.

Und was ohne Selbst ist, sollte man wahrhaftig mit rechter Weisheit so sehen: ‚Das ist nicht mein, das bin nicht ich, das ist nicht mein Selbst.‘

Wenn man das wahrhaftig mit rechter Weisheit so sieht, hat man keine Spekulationen über den ersten Anfang.

Wenn man keine Spekulationen über den ersten Anfang hat, hat man keine Spekulationen über den letzten Schluss.

Wenn man keine Spekulationen über den letzten Schluss hat, hält man nicht eigensinnig daran fest.

Wenn man an diesen Dingen nicht eigensinnig festhält, schwindet im Geist die Leidenschaft für Form,

Gefühl,

Wahrnehmung,

Willensbildungsprozesse

und Bewusstsein, und er ist durch Nicht-Ergreifen von den Befleckungen befreit.

Wenn er befreit ist, steht er fest. Wenn er fest steht, ist er zufrieden. Wenn er zufrieden ist, ist er nicht unruhig. Und wenn er nicht unruhig ist, erlischt er aus sich selbst heraus.

Er versteht: ‚Wiedergeburt ist beendet; das geistliche Leben ist erfüllt; was zu tun war, ist getan; es gibt nichts weiter für diesen Ort.‘“

Kommentar [1]