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Übersetzungen [17]

Sieben Fälle

Verbundene Lehrreden 22.57

6. Das Kapitel über Verwicklung

Sieben Fälle

In Sāvatthī.

„Mönche und Nonnen, in dieser Lehre und Schulung wird ein Mönch, der in sieben Fällen bewandert ist und auf drei Arten untersucht, vollkommen genannt, vervollkommnet, der höchste Mensch.

Und wie ist ein Mönch in sieben Fällen bewandert?

Da versteht ein Mönch Form, ihren Ursprung, ihr Aufhören und die Übung, die zu ihrem Aufhören führt.

Er versteht bei der Form die Befriedigung, den Nachteil und das Entrinnen.

Er versteht Gefühl …

Wahrnehmung …

Willensbildungsprozesse …

Bewusstsein, seinen Ursprung, sein Aufhören und die Übung, die zu seinem Aufhören führt.

Er versteht beim Bewusstsein die Befriedigung, den Nachteil und das Entrinnen.

Und was ist Form?

Die vier Grundzustände und die Form, die von den vier Grundzuständen abgeleitet ist.

Das nennt man Form.

Form entsteht aus Nahrung.

Wenn Nahrung aufhört, hört Form auf.

Die Übung, die zum Aufhören der Form führt, ist einfach dieser edle achtfache Pfad: nämlich

rechte Ansicht, rechtes Denken, rechte Rede, rechtes Handeln, rechter Lebenserwerb, rechter Einsatz, rechte Achtsamkeit und rechte Versenkung.

In dem Glück und dem Hochgefühl, die aus Form entstehen: Darin besteht die Befriedigung.

Dass Form unbeständig ist, voller Leiden, dass sie zugrunde gehen muss: Darin besteht der Nachteil.

Das Sehnen und Begehren nach Form ausräumen und aufgeben: Darin besteht das Entrinnen.

Alle Asketen und Brahmanen, die Form, ihren Ursprung, ihr Aufhören und die Übung, die zu ihrem Aufhören führt, auf diese Art unmittelbar erkannt haben,

die bei der Form die Befriedigung, den Nachteil und das Entrinnen unmittelbar erkannt haben und die für das Ziel der Ernüchterung, des Schwindens der Leidenschaft und des Aufhörens in Bezug auf Form üben: Sie üben gut.

Die, die gut üben, haben einen Stand in dieser Lehre und Schulung.

Diese Asketen und Brahmanen, die Form, ihren Ursprung, ihr Aufhören und die Übung, die zu ihrem Aufhören führt, auf diese Art unmittelbar erkannt haben,

die bei der Form die Befriedigung, den Nachteil und das Entrinnen unmittelbar erkannt haben und aufgrund von Ernüchterung, Schwinden der Leidenschaft und Aufhören in Bezug auf Form durch Nicht-Ergreifen befreit sind: Sie sind gut befreit.

Die, die gut befreit sind, sind Vollkommene.

Für Vollkommene ist kein Kreislauf der Wiedergeburten zu finden.

Und was ist Gefühl?

Es gibt sechs Klassen von Gefühl:

Gefühl entsprungen aus Kontakt mit dem Auge …

und mit dem Geist.

Das nennt man Gefühl.

Gefühl entsteht aus Kontakt.

Wenn Kontakt aufhört, hört Gefühl auf.

Die Übung, die zum Aufhören der Gefühle führt, ist einfach dieser edle achtfache Pfad …

In dem Glück und dem Hochgefühl, die aus Gefühl entstehen: Darin besteht die Befriedigung.

Dass Gefühl unbeständig ist, voller Leiden, dass es zugrunde gehen muss: Darin besteht der Nachteil.

Das Sehnen und Begehren nach Gefühl ausräumen und aufgeben: Darin besteht das Entrinnen. …

Und was ist Wahrnehmung?

Es gibt sechs Klassen von Wahrnehmung:

Wahrnehmung von Bildern, Tönen, Gerüchen, Geschmäcken, Berührungen und Vorstellungen.

Das nennt man Wahrnehmung.

Wahrnehmung entsteht aus Kontakt.

Wenn Kontakt aufhört, hört Wahrnehmung auf.

Die Übung, die zum Aufhören der Wahrnehmung führt, ist einfach dieser edle achtfache Pfad …

Und was sind Willensbildungsprozesse?

Es gibt sechs Klassen von Absichten:

Absicht in Bezug auf Bilder …

Absicht in Bezug auf Vorstellungen.

Das nennt man Willensbildungsprozesse.

Willensbildungsprozesse entstehen aus Kontakt.

Wenn Kontakt aufhört, hören Willensbildungsprozesse auf.

Die Übung, die zum Aufhören von Willensbildungsprozessen führt, ist einfach dieser edle achtfache Pfad …

Und was ist Bewusstsein?

Es gibt sechs Klassen von Bewusstsein:

Augenbewusstsein, Ohrbewusstsein, Nasenbewusstsein, Zungenbewusstsein, Körperbewusstsein und Geistbewusstsein.

Das nennt man Bewusstsein.

Bewusstsein entsteht aus Namen und Form.

Wenn Name und Form aufhören, hört Bewusstsein auf.

Die Übung, die zum Aufhören des Bewusstseins führt, ist einfach dieser edle achtfache Pfad: nämlich

rechte Ansicht, rechtes Denken, rechte Rede, rechtes Handeln, rechter Lebenserwerb, rechter Einsatz, rechte Achtsamkeit und rechte Versenkung.

In dem Glück und dem Hochgefühl, die aus Bewusstsein entstehen: Darin besteht die Befriedigung.

Dass Bewusstsein unbeständig ist, voller Leiden, dass es zugrunde gehen muss: Darin besteht der Nachteil.

Das Sehnen und Begehren nach Bewusstsein ausräumen und aufgeben: Darin besteht das Entrinnen.

Alle Asketen und Brahmanen, die Bewusstsein, seinen Ursprung, sein Aufhören und die Übung, die zu seinem Aufhören führt, auf diese Art unmittelbar erkannt haben,

die beim Bewusstsein die Befriedigung, den Nachteil und das Entrinnen unmittelbar erkannt haben und die für das Ziel der Ernüchterung, des Schwindens der Leidenschaft und des Aufhörens in Bezug auf Bewusstsein üben: Sie üben gut.

Die, die gut üben, haben einen Stand in dieser Lehre und Schulung.

Alle Asketen und Brahmanen, die Bewusstsein, seinen Ursprung, sein Aufhören und die Übung, die zu seinem Aufhören führt, auf diese Art unmittelbar erkannt haben,

die beim Bewusstsein die Befriedigung, den Nachteil und das Entrinnen unmittelbar erkannt haben und aufgrund von Ernüchterung, Schwinden der Leidenschaft und Aufhören in Bezug auf Bewusstsein durch Nicht-Ergreifen befreit sind: Sie sind gut befreit.

Die, die gut befreit sind, sind Vollkommene.

Für Vollkommene ist kein Kreislauf der Wiedergeburten zu finden.

So ist ein Mönch in sieben Fällen bewandert.

Und wie untersucht ein Mönch auf drei Arten?

Da untersucht ein Mönch anhand der Elemente, der Sinnesfelder und des abhängigen Entstehens.

So untersucht ein Mönch auf drei Arten.

In dieser Lehre und Schulung wird ein Mönch, der in sieben Fällen bewandert ist und auf drei Arten untersucht, vollkommen genannt, vervollkommnet, der höchste Mensch.“

Kommentar [1]