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Übersetzungen [14]

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2: ‚Dies ist mein, das bin ich, das ist mein Selbst‘.

3: ‚Dies ist das Ich, dies ist die Welt, dies werde ich künftig sein: unvergänglich, beständig, ewig und unveränderlich‘.

4: ‚Würde ich nicht gewesen sein, nicht würde mir (jetzt irgend etwas) sein; (nun aber:) nicht soll (künftig etwas) werden, nicht soll mir (etwas) werden‘.

5: ‚Es gibt keine Gabe, es gibt kein Opfer, es gibt keine Spende; es gibt keine Frucht, keine (karmische) Folge aus gutem und schlechtem Wirken; es gibt weder diese Welt noch eine andere Welt; es gibt nicht Mutter und Vater; es gibt keine geisterzeugten Wesen; es gibt nicht in Vollkommenheit wandelnde, in Vollkommenheit lebende Asketen und Priester in der Welt, die diese und jene Welt verkünden, nachdem sie sie selber erkannt und erfahren haben.—Wenn dieser aus den vier Elementen bestehende Mensch stirbt, dann geht Erde in das Erd-Element ein, kehrt dahin zurück; geht Flüssigkeit in das Flüssigkeits-Element ein, kehrt dahin zurück; geht Hitze in das Hitze-Element ein, kehrt dahin zurück; geht Luft in das Luft-Element ein, kehrt dahin zurück. In den Himmelsraum lösen sich die (Sinnes-) Fähigkeiten auf. Mit der Bahre zu fünft gehen da die Männer, den Leichnam tragend, dahin. Bis zum Verbrennungsplatz kann man noch besondere Merkmale erkennen, nachher gibt es nur gebleichte Knochen, und das Ende seiner Opferspenden ist Asche. Eine Torenlehre ist dieses Geben; leeres, unwahres Gerede ist es von denen, die eine Lehre von der Existenz künden. Nach dem Zerfall des Körpers werden Toren wie Weise zerstört, vernichtet, nicht mehr sind sie nach dem Tode‘.

6: ‚Mag da jemand Taten begehen oder begehen lassen, verwunden oder verwunden lassen, foltern oder foltern lassen, Kummer und Pein zufügen oder zufügen lassen, Schrecken verbreiten oder verbreiten lassen; mag einer Leben zerstören, Nichtgegebenes nehmen, Einbruch verüben, auf einen Plünderzug ausgehen, ein Haus überfallen, an Wegen auf der Lauer liegen, zum Weib eines anderen gehen, Lüge sprechen—nicht begeht der Täter damit eine Übeltat. Selbst wenn einer mit einer scharfgeschliffenen Wurfscheibe alle Lebewesen dieser Erde zu einer einzigen Fleischmasse, zu einem einzigen Fleischklumpen machte—nicht ist infolge davon eine Übeltat geschehen, nicht ergibt sich daraus Übles. Selbst wenn einer am südlichen Ufer des Ganges entlangzöge, tötend und mordend, verwundend und verwunden lassend, folternd oder foltern lassend—nicht ist infolge davon eine Übeltat geschehen, nicht ergibt sich daraus Übles. Selbst wenn einer am nördlichen Ufer des Ganges entlangzöge, gebend und geben lassend, spendend und spenden lassend—nicht ist infolge davon etwas Verdienstvolles geschehen, nicht ergibt sich daraus etwas Verdienstvolles. Durch Geben, Selbstbezähmung, Selbstzucht, durch wahrhaftige Rede—nicht geschieht dadurch etwas Verdienstvolles, nicht ergibt sich daraus etwas Verdienstvolles‘.

7: ‚Es gibt keine Ursache, es gibt keinen Grund für die Befleckung der Wesen; ursachlos, grundlos werden die Wesen befleckt. Es gibt keine Ursache, es gibt keinen Grund für die Lauterkeit der Wesen; ursachlos, grundlos werden die Wesen lauter. Es gibt keine Kraft, es gibt keine Willenskraft, es gibt keine männliche Stärke, keine männliche Anstrengung. Alle Wesen, alles, was atmet, alle Geschöpfe, alles Lebendige—ohne Macht, ohne Kraft, ohne Willenskraft sind sie; durch Schicksal, zufällige Geschehnisse, natürliche Veränderungen empfinden sie eben innerhalb der sechs Menschenarten Glück und Leid‘.

8: ‚Sieben Grundstoffe sind unerschaffen, von unerschaffener Artung, ungeformt, ohne einen Former, nichts erzeugend, starr wie ein Berg, unbeweglich wie ein Pfeiler verharrend; sie bewegen sich nicht und verändern sich nicht; nicht stören sie einander und sind unfähig, einander Lust oder Schmerz oder Lust und Schmerz zu verursachen. Welche sieben? Der Erd-Grundstoff, der Flüssigkeits-Grundstoff, der Hitze-Grundstoff, der Luft-Grundstoff, Lust, Schmerz, Leben(skraft). Diese sieben Grundstoffe sind unerschaffen … Wenn einer mit scharfem Schwerte den Kopf abschlägt, nicht raubt er damit das Leben, nur in den leeren Raum zwischen den Grundstoffen dringt das Schwert ein.—Vierzehnmal hunderttausend Kategorien von Geburten gibt es und noch weitere sechstausendsechshundert; fünfhundert Arten von Karma; fünf Arten von Karma, drei Arten von Karma, ein und ein halbes Karma; zweiundsechzig Pfade; zweiundsechzig Teile eines Zeitalters; sechs Menschenarten; acht (Alters-) Stufen des Menschen; neunundvierzighundert Lebensweisen; neunundvierzighundert Arten von Wanderasketen; neunundvierzighundert Nāga-Heime; zwanzighundert (Sinnes-?) Fähigkeiten; dreißighundert Höllen; sechsunddreißig Leidenschafts-Elemente; sieben bewußte Keimlinge; sieben unbewußte Keimlinge; sieben Knoten- (Gewächs-?) Keimlinge; es gibt sieben Arten von Himmlischen; sieben Arten von Menschen; sieben Arten von Kobolden; sieben Seen; sieben Felsblöcke; sieben Klüfte; siebenhundert Klüfte; sieben Träume; siebenhundert Träume; vierundachtzighunderttausend große Weltalter, (und erst) nachdem (diese) durchwandert und durchkreist sind, werden Toren wie Weise dem Leiden ein Ende machen. Das aber gibt es nicht dabei: «Durch solche Tugend, solches Gelübde, solche Buße, solches Reinheitsleben werde ich noch nicht völlig ausgereiftes Wirken zur völligen Reife bringen und völlig ausgereiftes Wirken enden lassen, nachdem ich (seine Folgen) nach und nach erfahren habe». Solches, wahrlich, gibt es nicht. In einem (zeitlich) begrenzten Daseinskreislauf, in dem Lust und Leid wie mit Scheffeln zugemessen sind, gibt es kein Abnehmen und Anwachsen, gibt es keine Zunahme und Minderung. Wie ein hingeworfenes Garnknäuel sich abrollt, sich vorwärtsbewegt, genau ebenso erfahren Toren wie Weise, eben während ihr Leben abrollt, Lust und Leid‘.

9: ‚Ewig ist die Welt‘.

10: ‚Nicht ewig ist die Welt‘.

11: ‚Begrenzt ist die Welt‘.

12: ‚Unbegrenzt ist die Welt‘.

13: ‚Eines ist Seele und Leib‘.

14: ‚Ein anderes ist Seele, ein anderes ist Leib‘.

15: ‚Der Vollendete besteht nach dem Tode‘.

16: ‚Der Vollendete besteht nicht nach dem Tode‘.

17: ‚Der Vollendete besteht und besteht nicht nach dem Tode‘.

18: ‚Der Vollendete besteht weder, noch besteht er nicht nach dem Tode‘.

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