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Übersetzungen [17]

Ans Ende der Welt gehen

Verbundene Lehrreden 35.116

12. Das Kapitel über die Welt und die Sinnesreize

Ans Ende der Welt gehen

„Mönche und Nonnen, ich sage, es ist nicht möglich, durch Gehen das Ende der Welt zu erkennen oder zu sehen oder zu erreichen.

Und ich sage auch, es ist nicht möglich, dem Leiden ein Ende zu machen, ohne ans Ende der Welt zu gelangen.“

Nachdem er gesprochen hatte, erhob sich der Gesegnete von seinem Sitz und ging zu seiner Hütte.

Kurz nachdem der Buddha gegangen war, überlegten diese Mönche und Nonnen:

„Geehrte, der Buddha hat diesen kurzen Merksatz vorgestellt und ist dann zu seiner Hütte gegangen, ohne die Bedeutung ausführlich zu erklären:

‚Mönche und Nonnen, ich sage, es ist nicht möglich, durch Gehen das Ende der Welt zu erkennen oder zu sehen oder zu erreichen.

Und ich sage auch, es ist nicht möglich, dem Leiden ein Ende zu machen, ohne ans Ende der Welt zu gelangen.‘

Wer kann die Bedeutung dieses kurzen Merksatzes, der vom Buddha vorgestellt wurde, ausführlich erklären?“

Da dachten diese Mönche und Nonnen:

„Dieser Ehrwürdige Ānanda wird vom Buddha gepriesen und von seinen vernünftigen geistlichen Gefährten geschätzt.

Er kann die Bedeutung dieses kurzen Merksatzes, der vom Buddha vorgestellt wurde, ausführlich erklären.

Wir wollen zu ihm gehen und ihn zu der Sache befragen.“

Da gingen diese Mönche und Nonnen zu Ānanda und tauschten Willkommensgrüße mit ihm aus.

Nach der Begrüßung und dem Austausch von Höflichkeiten setzten sie sich zur Seite hin. Sie berichteten ihm das Geschehene und sagten:

„Dass der Ehrwürdige Ānanda das bitte erkläre.“

„Geehrte, wie ein Mensch, der Kernholz bräuchte und auf der Suche nach Kernholz umherwandern würde. Er käme zu einem großen Baum, der mit Kernholz dastünde. Doch er würde die Wurzel und den Stamm übergehen und dächte, das Kernholz wäre in den Zweigen und Blättern zu suchen.

So ergeht es den Ehrwürdigen. Obwohl ihr dem Buddha Auge in Auge gegenübersaßt, habt ihr ihn übergangen und gedacht, ihr solltet mich zu der Sache befragen.

Denn er ist der Buddha, der, der erkennt und sieht. Er ist das Sehen, er ist das Erkennen, er ist die Manifestation des Grundsatzes, er ist die Manifestation der Göttlichkeit. Er ist der Lehrer, der Verkünder, der Erheller der Bedeutung, der Gewährer dessen, das frei vom Tod ist, der Herr der Wahrheit, der Klargewordene.

Das wäre die Zeit gewesen, euch zum Buddha zu begeben und ihn zu der Sache zu befragen.

So wie er es erklärt hätte, hättet ihr es behalten sollen.“

„Sicherlich ist er der Buddha, der, der erkennt und sieht. Sicherlich ist er das Sehen, ist er das Erkennen, ist er die Manifestation des Grundsatzes, ist er die Manifestation der Göttlichkeit. Sicherlich ist er der Lehrer, der Verkünder, der Erheller der Bedeutung, der Gewährer dessen, das frei vom Tod ist, der Herr der Wahrheit, der Klargewordene.

Das wäre die Zeit gewesen, uns zum Buddha zu begeben und ihn zu der Sache zu befragen.

So wie er es erklärt hätte, hätten wir es behalten sollen.

Dennoch wird der Ehrwürdige Ānanda vom Buddha gepriesen und von seinen vernünftigen geistlichen Gefährten geschätzt.

Du kannst die Bedeutung dieses kurzen Merksatzes, der vom Buddha vorgestellt wurde, ausführlich erklären.

Bitte erkläre es, wenn es dir nichts ausmacht.“

„Dann hört zu und gebraucht den Geist gut, ich werde sprechen.“

„Ja, Geehrter“, antworteten sie.

Ānanda sagte:

„Geehrte, der Buddha hat diesen kurzen Merksatz vorgestellt und ist dann zu seiner Hütte gegangen, ohne die Bedeutung ausführlich zu erklären:

‚Mönche und Nonnen, ich sage, es ist nicht möglich, durch Gehen das Ende der Welt zu erkennen oder zu sehen oder zu erreichen.

Und ich sage auch, es ist nicht möglich, dem Leiden ein Ende zu machen, ohne ans Ende der Welt zu gelangen.‘

Ich verstehe die ausführliche Bedeutung dieses kurzen Merksatzes, der vom Buddha vorgestellt wurde, so:

Alles in der Welt, wodurch man die Welt wahrnimmt und sich die Welt vorstellt,

nennt man in der Lehre des Edlen die Welt.

Und wodurch in der Welt nimmt man die Welt wahr und stellt sich die Welt vor?

Durch das Auge in der Welt nimmt man die Welt wahr und stellt sich die Welt vor.

Durch das Ohr in der Welt …

Durch die Nase in der Welt …

Durch die Zunge in der Welt …

Durch den Körper in der Welt …

Durch den Geist in der Welt nimmt man die Welt wahr und stellt sich die Welt vor.

Alles in der Welt, wodurch man die Welt wahrnimmt und sich die Welt vorstellt,

nennt man in der Lehre des Edlen die Welt.

Der Buddha hat diesen kurzen Merksatz vorgestellt und ist dann zu seiner Hütte gegangen, ohne die Bedeutung ausführlich zu erklären:

‚Mönche und Nonnen, ich sage, es ist nicht möglich, durch Gehen das Ende der Welt zu erkennen oder zu sehen oder zu erreichen.

Und ich sage auch, es ist nicht möglich, dem Leiden ein Ende zu machen, ohne ans Ende der Welt zu gelangen.‘

So verstehe ich die ausführliche Bedeutung dieses kurzen Merksatzes, der vom Buddha vorgestellt wurde.

Wenn ihr wollt, geht zum Buddha und fragt ihn danach.

So wie er es erklärt, sollt ihr es behalten.“

„Ja, Geehrter“, antworteten jene Mönche und Nonnen. Sie erhoben sich von ihren Sitzen und gingen zum Buddha, verbeugten sich, setzten sich zur Seite hin und berichteten ihm die Unterredung mit Ānanda. Dann sagten sie:

„Und Ānanda erklärte uns klar die Bedeutung in dieser Weise, mit diesen Worten und Ausdrücken.“

„Mönche und Nonnen, Ānanda ist klug, er besitzt große Weisheit.

Wenn ihr zu mir gekommen wärt und mir diese Frage gestellt hättet, hätte ich auf genau die gleiche Art geantwortet wie Ānanda.

Das bedeutet es, und so sollt ihr es behalten.“

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