Wird geladen

Übersetzungen [17]

Vesālī, Vajjiner, Nālandā

Zu einer Zeit weilte der Erhabene bei Vesālī im Großen Walde, in der Halle des Giebelhauses. Da nun begab sich der Hausvater Uggo aus Vesālī zum Erhabenen, begrüßte ihn ehrfurchtsvoll und setzte sich zur Seite nieder. Zur Seite sitzend, sprach der Hausvater Uggo aus Vesālī zum Erhabenen also: „Was ist, o Herr, der Grund, was die Ursache, daß einige Wesen zu Lebzeiten nicht zur Wahnerlöschung gelangen? Und was ist wiederum der Grund, was die Ursache, daß einige Wesen noch zu Lebzeiten zur Wahnerlöschung gelangen“?

„Es gibt, Hausvater, durch die sechs Innengebiete ins Bewußtsein tretende Außengebiete, die ersehnten, geliebten, entzückenden, angenehmen, dem Begehren entsprechenden, reizenden. Mit Ergreifen, Hausvater, kommt der Mönch da nicht zur Wahnerlöschung, wohl aber, wenn er nicht ergreift“.

(Sehr ähnlich wie S 35.118, daher hier gekürzt.)

(S 35.124 und S 35.125 unterscheiden sich nur dadurch, daß die beiden verschiedenen Uggos dieselbe Frage stellen: Uggo aus Vesālī und Uggo aus Elefantendorf.)

Beide gehören sie zu den Spitzen der Jüngerschaft nach A I, 19. Siehe auch A VIII, 21–22.

(In S 35.126 stellt Upāli die gleiche Frage, nur der Ort ist anders (Nālandā).)

Kommentar [1]