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Übersetzungen [16]

Das Aufhören der Taten

Verbundene Lehrreden 35.146

15. Das Kapitel über das Alte und das Neue

Das Aufhören der Taten

„Mönche und Nonnen, ich werde euch alte Taten und neue Taten lehren, das Aufhören der Taten und die Übung, die zum Aufhören der Taten führt.

Hört zu und gebraucht den Geist gut, ich werde sprechen. …

Und was sind alte Taten?

Das Auge ist alte Taten. Es soll als etwas angesehen werden, das durch Willensbildung und Absicht zustande kommt, als etwas, das gefühlt wird.

Das Ohr … Die Nase … Die Zunge … Der Körper …

Der Geist ist alte Taten. Er soll als etwas angesehen werden, das durch Willensbildung und Absicht zustande kommt, als etwas, das gefühlt wird.

Das nennt man alte Taten.

Und was sind neue Taten?

Es sind die Taten, die man gegenwärtig mit dem Körper, der Sprache und dem Geist verübt.

Das nennt man neue Taten.

Und was ist das Aufhören der Taten?

Es ist, wenn man durch das Aufhören von Taten mit dem Körper, der Sprache und dem Geist Freiheit erfährt.

Das nennt man das Aufhören der Taten.

Und was ist die Übung, die zum Aufhören der Taten führt?

Es ist einfach dieser edle achtfache Pfad: nämlich

rechte Ansicht, rechtes Denken, rechte Rede, rechtes Handeln, rechter Lebenserwerb, rechter Einsatz, rechte Achtsamkeit und rechte Versenkung.

Das nennt man die Übung, die zum Aufhören der Taten führt.

Nun, Mönche und Nonnen, habe ich euch alte Taten und neue Taten gelehrt, das Aufhören der Taten und die Übung, die zum Aufhören der Taten führt.

Aus Anteilnahme habe ich getan, was ein Lehrer, der seinen Schülern wohlgesonnen ist, tun sollte.

Hier sind Plätze am Fuß von Bäumen, und hier sind leere Hütten. Übt Vertiefung, Mönche und Nonnen! Seid nicht nachlässig! Nicht, dass ihr es später bereut! Das ist meine Anleitung für euch.“

Kommentar [1]