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Übersetzungen [16]

Unwissen (1)

Das hab ich gehört. Zu einer Zeit weilte der Erhabene bei Sāvatthī, im Siegerwalde, im Garten Anāthapiṇḍikos. Da nun begab sich ein gewisser Mönch zum Erhabenen. Nachdem er ihn ehrfurchtsvoll begrüßt hatte, setzte er sich seitwärts nieder. Seitwärts sitzend, sprach er nun also zum Erhabenen:

„Wie nun, o Herr, wird vom Kenner, vom Sehenden das Unwissen überwunden, und wie steigt Wissen auf“?

„Wer das Auge, o Mönch, als unbeständig erkennt und sieht, der überwindet das Unwissen und dem steigt das Wissen auf. Wer die anderen Innengebiete und die sechs Außengebiete, das sechsfache Bewußtsein, die sechs Berührungen, die 18 Gefühle als unbeständig erkennt und sieht, der überwindet das Unwissen, und das Wissen steigt auf. So nun, o Mönch, so erkennend und sehend wird das Unwissen überwunden, und so steigt das Wissen auf“.

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