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Mit Migajāla (1)

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7. Das Kapitel mit Migajāla

Mit Migajāla (1)

In Sāvatthī.

Da ging der Ehrwürdige Migajāla zum Buddha …

und sagte zu ihm:

„Herr, man spricht von jemandem, der allein lebt.

Inwiefern lebt jemand allein? Und inwiefern lebt jemand mit einem Partner?“

„Migajāla, es gibt Bilder, die das Auge erkennt, erwünscht, willkommen, angenehm, erfreulich, sinnlich und erregend.

Wenn ein Mönch diese begrüßt, sie willkommen heißt und daran weiter festhält,

führt das zu Genießen.

Wenn es Genießen gibt, gibt es Wollust.

Wenn es Wollust gibt, gibt es Einjochen.

Von einem Mönch, der an Genießen gejocht ist, heißt es, er lebe mit einem Partner.

Es gibt Töne … Gerüche … Geschmäcke … Berührungen …

Es gibt Vorstellungen, die der Geist erkennt, erwünscht, willkommen, angenehm, erfreulich, sinnlich und erregend.

Wenn ein Mönch diese begrüßt, sie willkommen heißt und daran weiter festhält,

führt das zu Genießen.

Wenn es Genießen gibt, gibt es Wollust.

Wenn es Wollust gibt, gibt es Einjochen.

Von einem Mönch, der an Genießen gejocht ist, heißt es, er lebe mit einem Partner.

Von einem Mönch, der so lebt, heißt es, er lebe mit einem Partner, selbst wenn er abgelegene Unterkünfte in der Wildnis und im Wald aufsucht, die ruhig und still sind, fern von der tollen Menge, fernab von menschlichen Siedlungen und für die Klausur geeignet.

Warum ist das so?

Verlangen ist sein Partner, und er hat es nicht aufgegeben.

Darum heißt es von ihm, er lebe mit einem Partner.

Es gibt Bilder, die das Auge erkennt, erwünscht, willkommen, angenehm, erfreulich, sinnlich und erregend.

Wenn ein Mönch diese nicht begrüßt, sie nicht willkommen heißt und daran nicht weiter festhält,

hört Genießen auf.

Wenn es kein Genießen gibt, gibt es keine Wollust.

Wenn es keine Wollust gibt, gibt es eine kein Einjochen.

Von einem Mönch, der nicht an Genießen gejocht ist, heißt es, er lebe allein.

Es gibt Töne … Gerüche … Geschmäcke … Berührungen …

Es gibt Vorstellungen, die der Geist erkennt, erwünscht, willkommen, angenehm, erfreulich, sinnlich und erregend.

Wenn ein Mönch diese nicht begrüßt, sie nicht willkommen heißt und daran nicht weiter festhält,

hört Genießen auf.

Wenn es kein Genießen gibt, gibt es keine Wollust.

Wenn es keine Wollust gibt, gibt es kein Einjochen.

Von einem Mönch, der nicht an Genießen gejocht ist, heißt es, er lebe allein.

Von einem Mönch, der so lebt, heißt es, er lebe allein, selbst wenn er in einem Dorf lebt, das voll gedrängt ist von Mönchen, Nonnen, Laienmännern und Laienfrauen, von Herrschern und königlichen Oberministern und von Lehrern anderer Konfessionen und deren Schülern.

Warum ist das so?

Verlangen ist sein Partner, und er hat es aufgegeben.

Darum heißt es von ihm, er lebe allein.“

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