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Übersetzungen [19]

Mit Sīvaka

Verbundene Lehrreden 36.21

3. Das Kapitel über die Darlegung der Hundertacht

Mit Sīvaka

Einmal hielt sich der Buddha bei Rājagaha auf, im Bambuswäldchen, am Futterplatz der Eichhörnchen.

Da ging der Wanderer Moḷiyasīvaka zum Buddha und tauschte Willkommensgrüße mit ihm aus.

Nach der Begrüßung und dem Austausch von Höflichkeiten setzte er sich zur Seite hin und sagte zum Buddha:

„Werter Gotama, es gibt manche Asketen und Brahmanen, die diese Doktrin, diese Ansicht haben:

‚Alles, was dieses Individuum erfährt – angenehm, schmerzhaft oder neutral –, all das liegt an seinen früheren Taten.‘

Was sagt der werte Gotama dazu?“

„Sīvaka, manche Gefühle werden durch gallebedingte Störungen hervorgerufen.

Du kannst das aus deiner eigenen Erfahrung verstehen,

und es wird allgemein als wahr erachtet.

Da das so ist, gehen die Asketen und Brahmanen, die die Ansicht haben,

dass alles, was ein Individuum erfährt, an seinen früheren Taten liegt,

über persönliche Erfahrung und über das, was allgemein als wahr erachtet wird, hinaus.

Daher haben diese Asketen und Brahmanen unrecht, sage ich.

Manche Gefühle werden durch schleimbedingte Störungen hervorgerufen …

durch windbedingte Störungen …

durch deren Mischung …

durch Wetterwechsel …

durch mangelnde Selbstfürsorge …

durch Überanstrengung …

Manche Gefühle sind das Ergebnis früherer Taten.

Du kannst das aus deiner eigenen Erfahrung verstehen,

und es wird allgemein als wahr erachtet.

Da das so ist, gehen die Asketen und Brahmanen, die die Ansicht haben,

dass alles, was ein Individuum erfährt, an seinen früheren Taten liegt,

über persönliche Erfahrung und über das, was allgemein als wahr erachtet wird, hinaus.

Daher haben diese Asketen und Brahmanen unrecht, sage ich.“

Daraufhin sagte der Wanderer Moḷiyasīvaka zum Buddha:

„Vortrefflich, werter Gotama! Vortrefflich! …

Von diesem Tag an soll der werte Gotama mich als Laienschüler in Erinnerung behalten, der für sein ganzes Leben Zuflucht genommen hat.“

„Galle, Schleim und Wind,

ihre Mischung und das Wetter,

mangelnde Selbstfürsorge, Überanstrengung,

und das Ergebnis früherer Taten ist das achte.“

Kommentar [1]