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Übersetzungen [19]

Almosen

Verbundene Lehrreden 4.18

2. Das Kapitel über Herrschaft

Almosen

Einmal hielt sich der Buddha im Land der Magadher auf, in der Nähe des Brahmanendorfes Pañcasālā.

Nun waren zu dieser Zeit in Pañcasālā die jungen Mädchen mit Gästen beschäftigt.

Da kleidete der Buddha sich am Morgen an, nahm Schale und Robe und betrat Pañcasālā zum Almosengang.

Da hatte zu dieser Zeit Māra die Brahmanen und Hausbesitzer von Pañcasālā besessen, sodass sie dachten:

„Der Asket Gotama soll kein Almosen bekommen!“

Und der Buddha verließ das Dorf mit einer Schale, die so sauber war, wie sie war, bevor er es zum Almosengang betreten hatte.

Da ging Māra der Böse zum Buddha und sagte:

„Nun, Asket, hast du Almosen bekommen?“

„Böser, hast du dafür gesorgt, dass ich kein Almosen bekomme?“

„Nun, Herr, der Buddha soll Pañcasālā ein zweites Mal zum Almosengang betreten.

Ich werde dafür sorgen, dass du Almosen bekommst.“

„Māra hat Verderbnis geschaffen,

als er den Klargewordenen angriff.

Böser, stellst du dir etwa vor,

deine Bosheit trüge keine Frucht?

Wir wollen so überaus glücklich leben,

wir, die wir nichts haben.

Von Ekstase werden wir uns ernähren

wie die Götter von strahlendem Glanz.“

Da dachte Māra der Böse: „Der Buddha kennt mich! Der Heilige kennt mich!“ Elend und traurig verschwand er eben dort.

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