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Übersetzungen [15]

Mit Sāriputta und Koṭṭhita (4)

Verbundene Lehrreden 44.6

1. Das Kapitel über die nicht erklärten Punkte

Mit Sāriputta und Koṭṭhita (4)

Einmal hielten sich der Ehrwürdige Sāriputta und der Ehrwürdige Mahākoṭṭhita bei Varanasi auf, im Wildpark bei Isipatana.

Da kam der Ehrwürdige Sāriputta am späten Nachmittag aus seiner Klausur, ging zum Ehrwürdigen Mahākoṭṭhita und tauschte Willkommensgrüße mit ihm aus.

Nach der Begrüßung und dem Austausch von Höflichkeiten setzte Sāriputta sich zur Seite hin und sagte zu Mahākoṭṭhita:

„Geehrter, besteht ein Klargewordener nach dem Tod fort?“ …

„Geehrter, wenn du über all diese Punkte befragt wirst, sagst du, dass sie vom Buddha nicht erklärt wurden.

Was ist der Grund, was ist die Ursache, dass das vom Buddha nicht erklärt wurde?“

„Geehrter, wenn man Form mag, liebt und genießt und nicht wahrhaftig das Aufhören der Form sieht, denkt man: ‚Ein Klargewordener besteht nach dem Tod fort‘

oder: ‚Ein Klargewordener besteht nach dem Tod nicht fort‘

oder: ‚Ein Klargewordener besteht nach dem Tod fort und besteht auch nicht fort‘

oder: ‚Ein Klargewordener besteht nach dem Tod weder fort, noch besteht er nicht fort‘.

Wenn man Gefühl mag, liebt und genießt …

Wenn man Wahrnehmung mag, liebt und genießt …

Wenn man Willensbildungsprozesse mag, liebt und genießt …

Wenn man Bewusstsein mag, liebt und genießt und nicht wahrhaftig das Aufhören des Bewusstseins sieht, denkt man: ‚Ein Klargewordener besteht nach dem Tod fort‘ …

oder: ‚Ein Klargewordener besteht nach dem Tod weder fort, noch besteht er nicht fort‘.

Wenn man Form nicht mag, liebt und genießt und wahrhaftig das Aufhören der Form sieht, denkt man nicht: ‚Ein Klargewordener besteht nach dem Tod fort‘ …

Wenn man Gefühl nicht mag, liebt und genießt …

Wenn man Wahrnehmung nicht mag, liebt und genießt …

Wenn man Willensbildungsprozesse nicht mag, liebt und genießt …

Wenn man Bewusstsein nicht mag, liebt und genießt und wahrhaftig das Aufhören des Bewusstseins sieht, denkt man nicht: ‚Ein Klargewordener besteht nach dem Tod fort‘ …

oder: ‚Ein Klargewordener besteht nach dem Tod weder fort, noch besteht er nicht fort‘.

Das ist der Grund, das ist die Ursache, dass das vom Buddha nicht erklärt wurde.“

„Aber Geehrter, könnte es noch eine andere Art geben, darzulegen, warum das vom Buddha nicht erklärt wurde?“

„Das könnte sein, Geehrter.

Wenn man fortgesetztes Dasein mag, liebt und genießt und nicht wahrhaftig das Aufhören des fortgesetzten Daseins sieht, denkt man: ‚Ein Klargewordener besteht nach dem Tod fort‘ …

oder: ‚Ein Klargewordener besteht nach dem Tod weder fort, noch besteht er nicht fort‘.

Wenn man fortgesetztes Dasein nicht mag, liebt und genießt und wahrhaftig das Aufhören des fortgesetzten Daseins sieht, denkt man nicht: ‚Ein Klargewordener besteht nach dem Tod fort‘ …

oder: ‚Ein Klargewordener besteht nach dem Tod weder fort, noch besteht er nicht fort‘.

Auch das ist eine Art, darzulegen, warum das vom Buddha nicht erklärt wurde.“

„Aber Geehrter, könnte es noch eine andere Art geben, darzulegen, warum das vom Buddha nicht erklärt wurde?“

„Das könnte sein, Geehrter.

Wenn man Ergreifen mag, liebt und genießt und nicht wahrhaftig das Aufhören des Ergreifens sieht, denkt man: ‚Ein Klargewordener besteht nach dem Tod fort‘ …

oder: ‚Ein Klargewordener besteht nach dem Tod weder fort, noch besteht er nicht fort‘.

Wenn man Ergreifen nicht mag, liebt und genießt und wahrhaftig das Aufhören des Ergreifens sieht, denkt man nicht: ‚Ein Klargewordener besteht nach dem Tod fort‘ …

oder: ‚Ein Klargewordener besteht nach dem Tod weder fort, noch besteht er nicht fort‘.

Auch das ist eine Art, darzulegen, warum das vom Buddha nicht erklärt wurde.“

„Aber Geehrter, könnte es noch eine andere Art geben, darzulegen, warum das vom Buddha nicht erklärt wurde?“

„Das könnte sein, Geehrter.

Wenn man Verlangen mag, liebt und genießt und nicht wahrhaftig das Aufhören des Verlangens sieht, denkt man: ‚Ein Klargewordener besteht nach dem Tod fort‘ …

oder: ‚Ein Klargewordener besteht nach dem Tod weder fort, noch besteht er nicht fort‘.

Wenn man Verlangen nicht mag, liebt und genießt und wahrhaftig das Aufhören des Verlangens sieht, denkt man nicht: ‚Ein Klargewordener besteht nach dem Tod fort‘ …

oder: ‚Ein Klargewordener besteht nach dem Tod weder fort, noch besteht er nicht fort‘.

Auch das ist eine Art, darzulegen, warum das vom Buddha nicht erklärt wurde.“

„Aber Geehrter, könnte es noch eine andere Art geben, darzulegen, warum das vom Buddha nicht erklärt wurde?“

„Im Ernst, Geehrter, was könntest du mehr wünschen?

Denn für einen, der durch die Auflösung des Verlangens befreit ist, ist kein Kreislauf der Wiedergeburten zu finden.“

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