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Übersetzungen [16]

Eine Granne

Verbundene Lehrreden 45.9

1. Das Kapitel über Unwissenheit

Eine Granne

In Sāvatthī.

„Mönche und Nonnen, angenommen, eine Reis- oder Gerstengranne würde in die falsche Richtung zeigen. Wenn man sie mit der Hand anfasst oder mit dem Fuß darauf tritt, ist es ganz unmöglich, dass sie die Haut durchsticht und Blut hervorbringt.

Warum ist das so?

Weil die Granne in die falsche Richtung zeigt.

Ebenso ist es ganz unmöglich, dass ein Mönch, dessen Ansicht und Entwicklung des Pfades in die falsche Richtung zeigen, die Unwissenheit durchbricht, Wissen hervorbringt und das Erlöschen verwirklicht.

Warum ist das so?

Weil seine Ansicht in die falsche Richtung zeigt.

Angenommen, eine Reis- oder Gerstengranne würde in die richtige Richtung zeigen. Wenn man sie mit der Hand anfasst oder mit dem Fuß darauf tritt, ist es gut möglich, dass sie die Haut durchsticht und Blut hervorbringt.

Warum ist das so?

Weil die Granne in die richtige Richtung zeigt.

Ebenso ist es gut möglich, dass ein Mönch, dessen Ansicht und Entwicklung des Pfades in die richtige Richtung zeigen, die Unwissenheit durchbricht, Wissen hervorbringt und das Erlöschen verwirklicht.

Warum ist das so?

Weil seine Ansicht in die richtige Richtung zeigt.

Und wie durchbricht ein Mönch, dessen Ansicht und Entwicklung des Pfades in die richtige Richtung zeigen, die Unwissenheit, bringt Wissen hervor und verwirklicht das Erlöschen?

Da entwickelt ein Mönch rechte Ansicht, rechtes Denken, rechte Rede, rechtes Handeln, rechten Lebenserwerb, rechten Einsatz, rechte Achtsamkeit und rechte Versenkung, die sich auf Abgeschiedenheit, Schwinden und Aufhören stützen und zum Loslassen heranreifen.

So durchbricht ein Mönch, dessen Ansicht und Entwicklung des Pfades in die richtige Richtung zeigen, die Unwissenheit, bringt Wissen hervor und verwirklicht das Erlöschen.“

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