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Übersetzungen [17]

Der Baum

In Sāvatthī.

„Es gibt, ihr Mönche, große Bäume: Aus kleinem Samen erwachsen, nehmen sie große Gestalt an und überwuchern andere Bäume, so daß die überwucherten Bäume zusammengebrochen, gebrochen zu Fall gebracht daliegen. Und welches sind diese Bäume?

Es sind der Bodhibaum einerseits und Luftwurzelfeige, die Parasitenfeige, die Bündelfeige, die Zeder und der Holzapfel andererseits.

Ebenso nun auch, ihr Mönche, hat da ein Familiensohn Sinnenbegehren gleich welcher Art aufgegeben und ist aus dem Hause fort in die Hauslosigkeit gezogen. Nun aber durch Sinnenbegehren gleich welcher Art oder durch noch Schlimmeres zusammengebrochen, gebrochen, zu Falle gebracht, liegt er da.

Fünf sind es, ihr Mönche, der Hindernisse, der Hemmungen, die das Gemüt überwuchern und die Weisheit kraftlos machen. Welche fünf? Wunscheswille, Aversion, matte Müde, Erregung und Unruhe, Zweifel.

Sieben Erwachungsglieder, ihr Mönche, sind ohne Hindernisse, ohne Hemmungen, überwuchern nicht das Gemüt, sondern führen, entfaltet und ausgebildet, zur Verwirklichung der Frucht der Wissenserlösung. Welche sieben? Die Erwachungsglieder Achtsamkeit bis Gleichmut“.

Kommentar [1]