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Übersetzungen [17]

Ein großer Mensch

In Sāvatthī.

Da begab sich der Ehrwürdige Sāriputto zum Erhabenen, begrüßte ihn ehrfurchtsvoll und setzte sich zur Seite nieder. Zur Seite sitzend, wandte sich der Ehrwürdige Sāriputto also an den Erhabenen:

„‚Ein großer Mensch, ein großer Mensch‘, o Herr, sagt man. Inwiefern aber ist man, o Herr, ein großer Mensch“?

„Hat man das Herz erlöst, Sāriputto, so ist man ein großer Mensch, sag ich. Hat man das Herz nicht erlöst, ist man kein großer Mensch. Wie aber, Sāriputto, ist das Herz erlöst?

Da wacht, Sāriputto, der Mönch beim Körper über den Körper, bei den Gefühlen über die Gefühle, beim Herzen über das Herz, bei den Erscheinungen über die Erscheinungen, unermüdlich, klar bewußt, achtsam, nach Verwindung weltlichen Begehrens und Trübsinns. Indem er so wacht, wird das Herz entreizt, wird es hanglos von den Trieben erlöst.

So ist, Sāriputto, das Herz erlöst. Hat man das Herz erlöst, Sāriputto, so ist man ein großer Mensch, sag ich. Hat man das Herz nicht erlöst, ist man kein großer Mensch, sag ich“.

Kommentar [1]